Oorkonden en regesten 1450-1499

Regestenlijst van “de Duffelt” (1450-1499).

373. 1450 Januari 6,

Johan Welkens, richter te Millingen, oorkondt, dat Gelis Daemsz. verkoopt aan Wilhelm, heer ten Berge, ten Bilant en tot Hedel, een rente van 4 rijnsche guldens ‘s jaars uit zijn hofstede bij de kerk. Gegeven in den jair ons Heren dusent vierhondert ende vijftich up den heiligen Dertiendach. Oorspr. (Inv. no. 5782); het zegel van den oorkonder is verloren. Het archief van het huis Bergh, door Mr. A.P. van Schilfgaarde, regestenlijst van oorkonden, eerste stuk (828-1490), nr. 638.

374. 1450 Januari 25,

Wilhelm, heer van den Berge, komt overeen met Johan van den Kirckhoff, dezen aan te stellen tot ambtman, rentmeester en richter in de heerlijkheden Bilant en Millinghen, terwijl diens zoon Arnt het richterambt te Pannerden en Millinghen zal waarnemen. Gegeven in den iare ons Heren dusent vierhondert ende viiftich des Sonnendages op sunte Pauwelsdach Conversio. Afschrift (Inv. no. 4960). Het archief van het huis Bergh, door Mr. A.P. van Schilfgaarde, regestenlijst van oorkonden, eerste stuk (828-1490), nr. 640.

375. 1450 September 7 (op onser lyever vrouwen avont visitacionis),

Mechtelt van Culenborg und van Alpen erklärt sich damit einverstanden, dass das Wittum, welches ihr Gatte Elbert von Alpen ihr auf Güter in der Düffel angewiesen hat, auf anderwärts gelegene Gütern in Geldern verschrieben wird. Mit ihr siegeln Johann van Culenborg und ther Lecke, ihr Vater, und Gerart jongheer van Culenborg, ten Weerde und tot Ewick, ihr Bruder.- Gegeven … 1450 op onser liever vrouwen avont nativitatis Marie geheiten.- Abschrift a.d. 15. Jahrh. Seeland Hs. I . 430 No 264. Salm-Salmsches Archives in Anholt, Bestandes Seeland, Inventaris Dr. Zelzner, regest nr. 311.

376. 1451 April 1,

Dechant und Kapitel U.L.F. Kirche zu Cleue geben Wilhem Helmichs, s. Frau Jut und beider Sohn Helmich je eine Hand an des Kapitels Hof und Gut gel. in der Duyffel zu Loete, vorm. Pachtgut s. Vaters, für 48½ rh. Gulden, Zinsgeld des Landesherrn, jährlich 24 Martini, 24 Petri Stuhlfeier, ½ rh. Gulden Jacobi frei C. an Hand des Amtmanns. Die Pächter tragen alle Deich-, Wetering-, Schleusen-, Gräben- und andere Lasten. Bei herscattinge und wadeschoringe tritt das Kapitel ein. – Siegler: Kapitel. Kopiar B fol. 81. R Wilhem Helmichs, Jut sijn huysfrouw ind Helmich de curti in Loete xlviij florenos Renenses et j- g …. Officiatum. F. Gorissen, Stift Monterberg-Kleve, regestnr. 1593.

377. 1451 Juli 1 (up u. l. Vr. avent Visit.),

Evert Prisken, Sohn von Wylbert, und Wyncken van Hartouchgen, Kirckmeister zu Niel, sowie die Kirchspielsleute Joh. van Loeth, Hubert van Lyenen und Joh. v.d. Bongard bekunden, dass Elbert van Alpen der Kirche zu Niel aus einem “spixken”, das der Styne van Nyel gehörte, eine Rente von 3 Pfund Wachs geschuldet habe, die abgelöst worden sei. Dafür habe Elbert eine solche von 2 Pfund “payementz” (zu je 7½ Butgen) und 5 Hühnern angewiesen, die Evert Prisken und Mynt Priskens, die † Frau von Evert Prisken, Sohnes von Willym, aus einer unbebauten Hofstatt zu Niel dem Elbert schuldeten bezw. die Elbert von Rutger van Dippenbrock angekauft hatte. Siegler: die Kirchmeister (!) Joh. van Loeth, Hubert van Lyenen und Joh. v.d. Bongardt, ferner Elbert von Alpen und Gaedert Fransz van Nyersdan. Kopiar II 63. Urkunden des Archivs von Schloss Diersfordt bei Wesel 1272-1599 (INA 5), nr. 231, Carl Wilkes und Rudolf Brandts.

En een vergelijkbaar regest in het Bestand Seeland:

1451 Juli 1 (op onser lyever vrouwen avont visitacionis),

Evert Prysken Ailbertssoen und Wynken van Hortingen, Kirchmeister zu Niel, Johan van Loit, Hubert van Lyenen, Johan van den Bongart und die gemeinen Kirchspielsleute daselbst schliessen mit Elbert von Alpen, Herrn zu Hönnepel, folgenden Tauschvertrag. Die genannten Kirchenvertreter befreien das Spycxken, welches Styne van Nyel zugehörte und mit beiden Seiten und einem Ende an den Voskamp, mit dem anderen Ende an die gemeyn weteringe grenzt, von einer Abgabe von 3 Pfund Wachs und erhalten dafür von Elbert zurück einen Geldzins von 2 Pfund und 5 Hühnern, welchen Evert Prysken und Mynt Pryskens, Hausfrau des † Evert Pryskens Wilhemssoen, aus einer unbebauten Hofstätte zu Niel geben, grenzend mit einer Seite an Manten Hofstätte, mit der anderen Seite an Land des gen. Kirchmeisters Evert Prysken, mit einem Ende an die gemeine Strasse und mit dem anderen Ende halb an Mynten Haus und halb an die gemeine Strasse. Diesen Zins, welchen Elbert von Rutger van Diepenbrueck gekauft hat, soll letzterer der Kirche sicherstellen. Johann van Loet, Hubert van Lyenen und Johan van den Bongart siegeln für sich und die übrigen Kirchenvertreter, mit Elbert siegelt Gadert Franssoys van Nyersdom.- Gegeven … 1451 op onser lyever vrouwen avont visitacionis.- Abschrift a.d. 15. Jahrh. Seeland Hs. I S. 433 No 265. Salm-Salmsches Archives in Anholt, Bestandes Seeland, Inventaris Dr. Zelzner, regest nr. 315.

378. 1452 Januari 7 (des neesten daighs na der heiliger Druttiendach),

Warnar van Lynnip en zijn vrouw Margriet Momme erkennen verkocht te hebben aan Elbert van Alphem, heer tot Hoenpell, hun rechten op een hof te Nyel, afkomstig van joncfrouwe Mechtelt van Keken, en hier nader omschreven. Oorspr. (Inv. No. 1297), met de zegels van de verkopers, waarvan het eerste geschonden. De graven van Limburg Stirum en de geschiedenis hunner bezittingen, tweede stuk, regestenlijst, A.P. van Schilfgaarde, regestnr. 494 (L.F. 36).

379. 1452 Januari 24,

Arnoldus de Mey, pastoor van Duyffelwerde, draagt over aan Johan van Bylant Ott bastaardszoon, den oudsten van zijn neven, het leengoed in het kerspel Keken in de Duyffel, leenroerig aan jonker Wilhem, heer van den Berghe en Bylant. Gegeven int jair ons Heren dusent virhont ind twe ind viiftich op sunte Pawelsavont Conversionis. Oorspr. Op papier (Inv. nr. 3175), met sporen van opgedrukte zegels van den oorkonder en de leenmannen Johan van Bylant en Johan Kirskorff. Het archief van het huis Bergh, door Mr. A.P. van Schilfgaarde, regestenlijst van oorkonden, eerste stuk (828-1490), nr. 660.

380. 1452 September 23 (opten saterdach na sent Lamberts avont),

Henrich Nyenhuys, Propst zu Kleve, schliesst, gestützt auf die in seitens des Herzogs von Kleve und des Kapitels erteilte Zustimmung, mit Elbert von Alpen, Herrn zu Hönnepel, folgenden Tauschvertrag. Elbert überträgt dem Propst den Hof zu Ganswick, den Maes Amben gepachtet hat, mit einem Kamp, genannt die Echterste Bane, den Coen Coenraetszoin und sein Bruder Wilhem je zur Hälfte in Pachtung hatten. Coen hat seinen Anteil aufgegeben mit Ausnahme des am Clever Berg ausserhalb des Hofes gelegenen Ganswicker Berges, der Eigentum Elberts bleiben und vom Pächter des Hofes mit beaufsichtigt werden soll. Nach dem Tode des Propstes steht dem Kapitel zu Kleve aus dem Hofe eine Jahrrente von 15† rhein. Gulden zu, welche der Propst aus den zu Niel gelegenen Gütern gekauft und für seine Nachfolger dem Kapitel verschrieben hatte. Ferner bleibt den Erben des Propstes eine Rente von 3 rhein. Gulden, zahlbar aus dem Hof zu Ganswick, vorbehalten, da der Propst hierfür an Elbert 3 holl. Morgen zu Niel überlassen hat, die für seine Erben bestimmt waren. Der Propst überträgt dagegen auf Elbert: 1) Drei Kämpe zu Niel in der Düffel, die von Henrich van Brienen für die Propstei gekauft wurden und von Coenraet Braems gepachtet sind, 2) 3 holl. Morgen Landes in Niel, die auch Henrich van Brienen zugehörten, jetzt Eigentum der Propstei bilden und durch Wynken van Hortingen mit 2 anderen dabei gelegenen holl. Morgen, die der Propstei zustehen, gepachtet sind, 3) 12 holl. Morgen in Mehr, die Gerit Nagel in Pachtung hatte und jetzt dem Pastor zu Mehr für die Dauer seines Lebens verpachtet sind. Da die Güter, die Elbert von dem Propst erhält, in Geldern liegen, so braucht letzterer über die in den mitübergebenden Urkunden enthaltenen Sicherungen hinaus keine weitere Bürgschaft zu stellen. Alle übrigen in den Kirchspielen Mehr und Niel gelegenen Güter des Propstes sollen uneingschränkt in seinem und seiner Nachfolger Besitz bleiben. Der Herzog Johann von Kleve genehmigt den Tausch und bestimmt, dass der Pächter des Hofes von Schatzungen und Diensten ebenso entbunden sein soll, wie dies unter Elbert der Fall war. Der Herzog sowie Dechant und Kapitel von Kleve siegeln. Die Schöffen von Rindern bekunden sodann unter ihrem Siegel, dass vor ihrem Richter Johan Housteen und vor ihnen Elbert von Alpen und Marie, seine Tochter aus seiner vorigen Ehe, die ausgetauschten Güter auf den Propst übertragen haben. Derick Kydsken, Richter in der Düffel, erklärt, dass der Propst Henrich Nienhuys auf die ausgetauschten, in Niel und Mehr gelegenen Güter zugunsten Elberts von Alpen verzichtet hat und letzterer in den Besitz derselben eingesetzt wurde. Gerichtsleute: Derick Heesvelt der alte und Johan Geritzoin. Der Richter siegelt.- Gegeven … 1452 opten saterdach na sent Lamberts avont.- Abschrift a.d. 15. Jahrh. Seeland Hs. I S. 486 289. Salm-Salmsches Archives in Anholt, Bestandes Seeland, Inventaris Dr. Zelzner, regest nr. 319.

381. 1452 November 3 (op sunte Huperts dach),

Johan Kirskorff gibt an Johan van Voirthusen und s. Frau Mette auf beider Lebenszeit eine hoffstede, gel. im kirspel Bymmen zw. der wedom (Pfarrhaus) einers., anders. und einenends die gemeyn strate, andernends auf des Verpächters Erbe, für 1 postulaetschen gulden und 2 cappuyn jährlich Martini im Winter. Von der Pachtsumme dürfen die Pächter 1 pont, alse in Duyffel gynge ende geue is, einbehalten; sie müssen diesen Zins to Cleue in die kirke den rectoer altairs der heiliger drieuoldicheit ausrichten. – Zeugen: die Brüder Peter und Willen vander Houelich, Herman van Brienen u.a. – Siegler: Johan Kirskorff. O/Pergament (Siegel ab). StiA U 540. D eyn pont van eyn postulaet/1 Postulat gulden und 2. Cappuine betreffendt tho Bimmen uff Martini fellig. In dato 1452.ipso die S. Huberti. F. Gorissen, Stift Monterberg-Kleve, regestnr. 1621.

382. 1452 November 23,

Johan van den Bongart und seine Frau Lysbeth verkaufen an Elbert von Alpen, Herrn zu Hönnepel, eine Jahrrente von 1 alten Schild, zahlbar aus ihrem Hause und 3 holl. Morgen Landes, genannt den Birgel, gelegen im Kspl. Niel, welche früher Engelbrecht Sonderlands besas, grenzend an die Heerstrasse und an den Lederenkamp. Da das Gericht von Düffel wegen der seitens des Herzogs von Geldern an den Herzog von Kleve bewirkten Verpfändung zur Zeit nicht offen ist, so versprechen sie, diesen Verkauf vor diesem Gericht zu bestätigen, sobald es wieder tagt. Zeugen: die Gerichtsleute Hubert van Lyenen und Wilhelm Bastertssoen. Johann siegelt für sich und seine Frau, mit ihm siegeln die Zeugen.- Gegeven … 1452 op sunte Clemes dach.- Abschriften a.d. 15. Jahrh. Seeland Hs. I S. 436 No 267, Seeland Hs. II S. 85 No 53. Salm-Salmsches Archives in Anholt, Bestandes Seeland, Inventaris Dr. Zelzner, regest nr. 320.

383. 1453 Januar 18 (op den donresdaige na sente Anthonius daige dess heiligen abtss),

Vor Johan Berntssoen, Johan van Eyndhuysen und Ywen van Bon, Schöffen des Gerichts von Rindern (Rijnderen) u. Donsbrüggen (-bruggen), sowie vor deren Richter  Johan Housteyn verkaufen Henrick die Wilde und seine Frau Areaen an Evert van Tille eine Hufe Land, inden Eyckholt gen., zu der der Slayert gehört. Zum Teil liegt die Hufe im Kirchspiel Donsbrüggen, zum Teil im Kirchspiel Mehr in der Düffel (Meer in Dueffel). Sie grenzt mit dem oberen Ende  anden hoigen velde, wo der Slayert anfängt, dann verläuft sie den Slayert hinab bis zur öffentlichen Strasse (gemeyne strait) , die von Donsbrüggen nach Mehr führt, und von der Strasse hinab bis zu der öffentlichen Wässerung (gemeyne weterynge) und einer Ecke (hornick) op den Hardonck am unteren Ende; mit der oberen Seite grenzt sie teils an das Erbe von Johan vanden Sande, teils an das des St.-Agatha-Altars zu Donsbrüggen, mit der unteren Seite grenzt sie an eine andere Hufe, die gleichfalls inden Eyckholt heisst und die Derick die Wilde innehatte. Weiter verkaufen sie einen Teil einer anderen Hufe, die auch inden Eyckholt heisst, bestehend aus etwa 11 holländ. Mg. Land, die Derick die Wilde gehörten. Dieses Land beginnt oben an der Strasse, verläuft mit der oberen Seite entlang der zuvor beschriebenen Hufe bis op den Hardonck, mit der unteren Seite entlang des des Wilhelm Paelick und reicht unten bis op den Hardonck. Diese Ländereien sind vom Stift Xanten zinsrührig (leibgewinn-) (to thijnsse ruyrt). Weiter verkaufen sie 2 Stücke Land oberhalb den Slayert in den hoigen velde bei einem des Wilden erve gen. Stück Land. Dies sind etwa 3 holländ. Mg., die mit der einen Seite neben dem Slayert liegen, mit der anderen neben Land von Derick Hessel, und die mit dem einen Ende an Erbe von Johan vanden Sande stossen, mit dem anderen an das von Derick vander Hoiporten. Die Landstücke sind belastet mit 2 rhein. G. Erbzins, jährlich an das Stift Xanten zu zahlen, mit 2 Mlr. Roggen Erbzins, jährlich an die Kirche von Donsbrüggen aus des Wilden Erbe zu zahlen, weiter mit 2 rhein. G., die Frederick Spijker erhält und die mit 29 rhein. G. Ablösbar sind, weiter mit 3 Mlr. Roggen, die Hoiport daraus bezieht und die mit 43 rhein. G. Ablösbar sind, und schliesslich mit 1 Mlr Roggen, den Steven van Have erhebt und den man mit 18 rhein. G. Abkaufen kann. Als unterpfand stellen die verkäufer ein Stück Land, nämlich den Snaeb vanden Hardonck, worüber eine Urkunde existiert, die von Johan Gerit Eghbertzsoen und Johan Neudensoen als Gerichtsleuten und Erbpächtern in der Düffel ausgestellt und von [dem Verkäufer] Henrick die Wilde und Johan Gerit Eghbertssoen besiegelt ist. Aus den 11 Mg. muss der Käufer Evert jährlich auf St. Peter ad Cathedram  [22. Febr.] an Hille Gardens, solange diese lebt, 10 blaue G. Zahlen, worüber diese von Evert eine Urkunde erhält, Nach deren Tode muss er statt dessen am gleichen Termin 5 rhein. G. an Henrick die Wilde und dessen Frau Areaen zahlen, worüber diese von Evert eine Urkunde, ausgestellt von den Schöffen von Rindern und Donsbrüggen, erhalten (zie nr. 1611,1). Siegler: das Schöffenamt von Rindern und Henrick die Wilde. – op den donresdaige na sente Anthonius daige desse heiligen abtss. Ausf., Perg., mit 2 Sgg. Rv.:  Eyckholt (15. Jh.), N 15. Dazu die gleichzeitige copia folgender Urkunden (nr. 1611,1 en 1611,2). Die Urkunden des Stiftsarchivs Xanten, Regesten, Band II: 1450-1490, nr. 1611, Dieter Kastner.

384. 1453 Januar 18 (op den donresdaige na s. Anthonys daige des heiligen abtz.),

Vor Johan Berndssoen, Johan van Eyndhusen und Ywen van Bonne, Schöffen des Gerichts zu Rindern (Rynderen) und Donsbrüggen, sowie deren Richter Johan Housteyn bekundet Evert van Tille, dass er nach dem Tod von Hill Gardens jedes Jahr auf St. Peter ad Cathedram [22 Febr.] an Henrick die Wilde und dessen Frau Areaen eine Rente von 5 rhein. G. zahlen muss aus den 11 holländ. Mg. Land, die zur Hufe inden Eyckholt gehören , welche Derick die Wilde einst innehatte und die Henrick die Wilde und seine Frau Areaen an Evert verkauft haben. Siegler: das Schöffenamt von Rindern. – op den donresdaige na s. Anthonys daige des heiligen abtz. Die Urkunden des Stiftsarchivs Xanten, Regesten, Band II: 1450-1490, nr. 1611,1, Dieter Kastner.

385. 1453 Januar 20 (opden saterdaige na s. Anthonys daige),

Vor Johan Gerit Eghbertzsoen und Johan Neudensoen als Gerichtsleuten und Erbpächtern in der Düffel (as gerichtzlude ind erffpechtere in Duyffel) bekundet Evert van Tille seine Verpflichtung, an Henrick die Wilde und dessen Frau Areaen jährlich 5 rhein. G. als Rente aus den 11 holländ. Mg. zu zahlen, gemäss der von den Schöffen von Rindern und Donsbrüggen ausgestellten Haupturkunde. Die Beurkundung erfolgt vor den Gerichtsleuten und Erbpächtern in der Düffel, weil ein grosser Teil der 11 Mg. im Kirchspiel und Gericht Mehr in der Düffel liegt. Siegler: Johan Gerit Eghbertzsoen und Evert van Tille. – opden saterdaige na s. Anthonys daige. Die Urkunden des Stiftsarchivs Xanten, Regesten, Band II: 1450-1490, nr. 1611,2, Dieter Kastner.

386. 1453 Januar 23 (des dinstags negst s. Vincenti dage),

Heinrich von Gronsfeld, Gysberth von Bronkhorst, Batenburg und Anholt, Hermann von Bronkhorst und Batenburg und Hermann von Sandwyck einerseits sowie Rutger von den Boetzlar, Ritter, Herr zu Aspern und Langeraick, Elbert von Alpen, Herr zu Hönnepel, Goise Steck, Erbmarschall, und Dietrich von den Boetzlar andererseits vermitteln als Hilichsleute einen Ehevertrag zwischen Heinrich von Bronckhorst und Batenburg, Herrn zu Gronsfeld und Rimburg, und Catharina von Alpen, Johanns Tochter. Die Braut erhält  von ihrem Vater Haus und Hof im Tillerwerth im Kirchspiel Estern, das ihrer Mutter Jutta von Lembeck von deren Mutter bzw. deren Moehnen, den Schwestern Gutken, Jutten und Lisken von Eyl, nach dem Tode des Ritters Dietrich von Arnheim, Frau Juttens Hausherrn, angeerbt war, etwa 160 Morgen gross und auf 160 alte Schilde jährlicher Einkünfte geschätzt, ein altes Geldernsches Lehen, ferner zwei Hufen mit Hofstätten samt Zubehör in de Düffel im Kirchspiel Keeken, dazu nach Elberts von Alpen Tod noch eine Rente von 100 Schilden jährlich, sowie nach Juttas, ihrer Mutter, Tod deren Nachlass, und wenn Johann, ihr Vater, ohne Söhne sterben sollte, auch noch dessen Erbe. Heinrich verschreibt seiner künftigen Frau jährlich600 rheinische Gulden aus der Herrlichkeit Gronsfeld zur Leibzucht. Siegler: der Bräutigam, die Heiratsvermittler und die Eltern der Braut. Abschr., Kopiar Bl. 85 und 94. Eine weitere Abschrift im StA. Münster, Mscr. II 62 S. 143 ff., II 66 S. 57 f. Urkunden und Akten der Neuenahrer Herrschaften und Besitzungen Alpen, Bedburg, Hackenbroich, Helpenstein, Linnep, Wevelinghoven und Wülfrath sowie der Erbvogtei Köln (INA 21), regestnr. 600, door Günter Aders,

387. 1453 Februar 24 (op sunte Mathijs dach apostols),

Hubert van Lyenen und seine Frau Gese Heymerichs und van Lyenen verkaufen an Elbert van Alphem, Herr zu Hönnepel (Hoenpell), eine jährliche Erbrente von 10 rhein. Gg. Kurfürstl. Währung, fällig auf St. Petersdag ad Cathedram [22. Febr.]. Die Rente ist zu beziehen aus ihrem Hof und Erbe in der Düffel (Duyffel) im Kirchspiel Niel (Nyel), grenzend mit der einen Seite an Erbe von Johan van Blancksteen und mit dem einen Ende an Erbe der Herren von St. Johann in Nimwegen (heren van sunte Johan bynnen Nyemegen), mit der anderen Seite und dem anderen Ende aber entlang des heren straet verlaufend, und zwar so wie der † Bernt van Galen den etwa 50 holländ. Mg. Grossen Hof innehatte. Die Rente gilt ungeachtet aller Schäden an Deichen und Wässerungen (van onraet van dycken ende weteringen). Der Erbkaufvertrag soll später beim Gericht von Düffel beurkundet werden, das z.Zt nicht ganghafftich ist, weil es vom Herzog v. Geldern an den Herzog v. Kleve, verpfändet ist (omb will der verpandinghe, die onse gnedige here van Gelre onsen gnedigen heren van Cleve gedain hefft). Eine nach Düffeler Landrecht vom Gericht von Düffel ausgestellte Urkunde (amptmansbrieff), wonach Hubert und seine † erste Frau Margrieta van Galen u. van Lyenen den Hof dem Rutgher van Galen aufgetragen haben, soll keine Rechtswirkung auf den vorbezeichneten Kaufvertrag haben. Siegler: Hubert, Gesa und als Zeugen die Gerichtsleute und Erbpächter Johan vanden Bongart und Wilhelm Bastertssoin. – op sunte Mathijs dach apostols. Ausf., Perg., mit 4 Sgg (2 besch.). Rv.: Niel….s. 33. Die Urkunden des Stiftsarchivs Xanten, Regesten, Band II: 1450-1490, nr. 1618, Dieter Kastner en Salm-Salmsches Archives in Anholt, Bestandes Seeland, Inventaris Dr. Zelzner, regest nr. 321.

388. 1453 März 16,

Arnt van den Kirckhoff und seine Frau Mechtelt verkaufen an Elbert von Alpen, Herrn zu Hönnepel, eine Jahrrente von 7½ alten Schilden aus einem im Kirchspiel Niel gelegenen Kamp, grenzend mit einer Seite und einem Ende an die Strasse, mit der anderen Seite an Land Elberts, das er von Warnar van Lynnep hat, mit dem anderen Ende an Land Huberts van Lyenen. Sobald das Gericht von Düffel wieder offen ist, wollen sie den Verkauf gerichtlich bestätigen lassen. Zeugen: die Gerichtsleute und Erbpächter Johan van den Bongart und Evert van Haren, die mit den Verkäufern siegeln.- 1453 des vrydages na den sonnendach Letare Jherusalem.- Abschrift a.d. 15. Jahrh. Seeland Hs. I S. 438 No 268. Salm-Salmsches Archives in Anholt, Bestandes Seeland, Inventaris Dr. Zelzner, regest nr. 322.

389. 1453 April 30 (op den manendach sent Philips ind Jacops avent der heiligen apostelen),

Vor Johan Berndssoen und Johan van Eyndhuysen, Schöffen zu Rindern (ryn-) und Donsbrüggen (-bruggen), sowie vor Johan Neudensoen, Johan Geritzsoen  und Arnt vanden Walde, Gerichtsleuten zu Mehr (Meer) in der Düffel (Duyffel), verkauft Jungfer Aleyt ’sWilden mit ihrem Neffen Daem van Keken als Vormund (verkaerennen momber) an Evert van Tille verschiedene Grundstücke. Dabei handelt es sich erstens um eine früher dem Wilhelm Paelick gehörende Hufe Land in den Eyckholt, die mit der einen Seite an die Hufe von Derick ’sWilden grenzt, mit der anderen an die Sonnendaigs hoeve und die mit dem einen Ende auf die öffentliche Wässerung (op die gemeyne weteringe) stösst, mit dem anderen auf den Weg, der von Donsbrüggen nach Mehr geht. Zweitens handelt es sich um den Teil von dem Slaeyert, der zu dieser Hufe gehört und über dem Weg zum Walde zu gelegen ist, sowie um einen weiteren Teil von der Slaeyert, der zu Derick ’sWilden Hufe gehörte und gegenüber dieser Hufe waldwärts jenseits des Weges liegt (to walde wart aver den wech); diese beiden Teile der Slaeyert halten Ailbert Sengh und Johan Berndssoen in Erbpacht für jährlich 4 rhein. G. und 1 Arnheimer Arnoldus –G., worüber eine Urkunde der Schöffen von Rindern vorliegt, zumal alle Güter zum Teil im Gericht Donsbrüggen, zum Teil im Gericht Mehr in der Düffel gelegen sind. Drittens handelt es sich bei dem Verkauf um etwa 5 holländ. Mg. Land zu Mehr, die mit der einen Seite entlang Land von Johan Braem(s) verlaufen, mit der anderen entlang die gemeynte zu Mehr und die mit dem einen Ende auf Land der Jungfer Aleyt ’sWilden  stossen, mit dem anderen auf die Hofstätte von Johan Herachter; von diesen 5 Mg. hat Derick van Eyl etwa 1½ Mg. in Pacht für jährlich 6 Scheffel Roggen Klever Masses sowie je 2 Kapaune und Hühner. Der Kaufpreis setzt sich zusammen aus 41 oberländ. Rhein. G. in bar sowie einer Erbrente von jährlich 11 Arnheimer Arnoldus-G., 4 Mlr. Roggen Klever Masses und 4 Hühnern, die Elbert van Alpen aus einem Teil dieses Erbes und Gutes in de Düffel laut Urkunde erhebt, sowie weiter aus einer Erbrente von jährlich 4 oberländ rhein. G., die das Stift Xanten  erhebt, je zur Hälfte von der Paelicken-Hufe und der Hufe von Derick ’sWilden mitsamt des zu ihr gehörenden  Teils des Slaeyert. Siegler: das Schöffenamt zu Rindern (1), im Namen der Gerichtsleute in der Düffel Johan Geritz mit seinem Siegel zugleich für Johan Neudensoen und Arnt vanden Walde, die kein Siegel haben (2), Daem van Keken (3) und dessen Nichte Aleit ’sWilden (4). – op den manendach sent Philips ind Jacobs avent der heiligen apostelen. Ausf., Perg., mit 4 Sgg. (3, 4, 1, 2; 2: Umschrift: Sigill’.Iohan.Gerits.Soen). Rv.: Eyckholt….N. 2. Die Urkunden des Stiftsarchivs Xanten, Regesten, Band II: 1450-1490, nr. 1626, Dieter Kastner.

390. 1453 Mai 5 (op s. Johans avent ew. ante portam Latinam),

Herzog Joh. von Kleve und Graf von der Mark belehnt unter Vidimierung der erhaltenen Urkunde von 1383 (Nr. 78) den Elbert van Alpem mit Gut und Herrlichkeit Zeelhem. Or. Perg. mit leicht beschädigtem Siegel; Kopiar II 56. Urkunden des Archivs von Schloss Diersfordt bei Wesel 1272-1599 (INA 5), nr. 239, Carl Wilkes und Rudolf Brandts.

En een uitgebreider regest in het Bestand Seeland:

1453 Mai 5,

Herzog Johann von Cleve gestattet seinem Lehnsmann Elbert van Alpen, seiner Frau Mechtelt van Culenborch die Leibzucht folgender klevischen Lehen zu verleihen: 1) des Hauses und der Güter zu Zelhem, gelegen in der Düffel in den Kirchspielen Mehr und Niel, 2) des Hofes und des Zehnten, gelegen zu Mehr in der Düffel. 3) der Homoidschen Mühle in der Düffel, welche zwar von dem Herzog von Geldern zu Zutphenschen Rechten lehnrührig, von diesem aber mit der Düffel dem Hause Cleve verpfändet ist, sodass Elbert diese Mühle jetzt von dem Herzog von Cleve zu Lehen halt. Zeugen: Johan van den Loe, Otte van Wylack, Ritter, und Goessen Stecke.- Gegeven … 1453 op sunte Johans avent ante portam latinam.- Abschrift a.d. 16. Jahrh. Vgl. 1453 Aug. 11. Salm-Salmsches Archives in Anholt, Bestandes Seeland, Inventaris Dr. Zelzner, regest nr. 324.

391. 1453 Juni 29 (up s. Peters ind Pauels dach ap.),

Arnt dy Waell übertragt dem Elbert van Alpen, Herrn zu Hönnepel, die sogenannte Hengmenge, 2½ holl. Morgen gross, gelegen im Kirchspiel Keeken, angrenzend an Land derer von Keeken und Herm. Nyenhuysss, und nimmt von diesem in Erbpacht dieses Landstück sowie die Reveling (9 holl. Morgen), angrenzend an die Erben des † Ott vanden Byllandt und Bernt vanden Hoen bezw. Derck van Kellen, gegen eine Jahrespacht von 8 oberl. rhein. Goldgulden. Zeugen: die Erbpächter Joh. von Loeth und Ricqwyn v.d. Kerckhoff. Siegler: Arnt und die Erbpächter. Kopiar II 72. Urkunden des Archivs von Schloss Diersfordt bei Wesel 1272-1599 (INA 5), nr. 240, Carl Wilkes und Rudolf Brandts en te vinden bij: Salm-Salmsches Archives in Anholt, Bestandes Seeland, Inventaris Dr. Zelzner, regest nr. 325.

392. 1453 Juni 30,

Evert van Tille bekundet, von Dechant und Kapitel des Stifts Xanten mit 3 Hufen Land [inden Eyckholt] zu Erbzins belehnt worden zu sein gemäss der inserierten Verleihungsurkunde des Stifts vom gleichen Datum. Siegler: Evert, der auch die Urkunde mit eigener Hand geschrieben hat. – op den satersdaige die Commemorationis sancti Pauli apostoli.  Die Urkunden des Stiftsarchivs Xanten, Regesten, Band II: 1450-1490, nr. 1631, Dieter Kastner.

393. 1453 Juni 30,

Dechant und Kapitel des Stifts Xanten bekunden: Laut Inhalt zweier van Evert van Tille vorgelegter Urkunden haben Henrick die Wilde, des † Henrick ’sWilden Sohn, und Aleyt die Wilde, des † Derick ’sWilden Tochter, an Evert van Tille 3 Hufen Land verkauft, gelegen inden Eyckholt, zum Teil im Gericht Donsbrüggen, zum Teil im Gericht Mehr in der Düffel (Meer in Duyffel), und zwar als Erbzinsgüter des Stifts Xanten (as van onser kircken to erfftynse rueren). Sie seien gebeten worden, den Evert mit diesen Gütern entsprechend der zwei Urkunden zu belehnen. Dabei stellen sie fest, dass von diesen Hufen sehr viel ohne ihre Zustimmung verkauft und versetzt ist nach Inhalt der betreffenden Düffeler Gerichtsurkunden, welche ihnen Evert ausgeliefert hat, der ihnen diese Güter wieder affleggen ind vryen will. Auch sei ein Teil der Güter, die Evert von Henrick gekauft hat, wegen des ausstehenden Jahreszinses von Ailbert Hessel, ihrem [jetzigen] Mitkanoniker, gerichtlich gepfändet worden; diese Pfandforderung (slytinge) haben sie mit den entsprechenden Urkunden gleichfalls an Evert übergeben, damit durch ihn das Stift zu seinem Recht und Jahreszins kommt. Zu diesem Zweck haben Dechant und Kapitel dem Evert die 3 Hufen gegen einen Erbzins verliehen. Von jeder Hufe ist jedes Jahr am St. Martinstag [11. Nov.] oder bis zu zwei Monate danach der alte Zins von 2 oberländ. Kurfürstl. rhein. G. in Kleve zu zahlen, in der Währung, in der auch der Herzog v. Kleve sich seine Renten bezahlen lässt. Bei Zahlungsverzug soll der Amtmann des Stifts den doppelten Zins einpfänden und dann in der Pfändung nach Pfandbruch fortfahren. Sollten im Falle, dass die Hufen verkauft oder versetzt sind, diese nach einem Jahr und sechs Wochen noch nicht wieder gegen Zahlung von 1 oberl. Rhein. G. an das Stift empfangen worden sein, sollen die Hufen von jedem Erbzinsrecht vervallen ind onrechticht sein. Siegler: das Stift. – sabbato ipso die Commemorationis sancti Pauli Apostoli. Ausf., Perg., mit Sg. (des Evert van Tille). Rv.: Eyckholt…N. 17. Die Urkunden des Stiftsarchivs Xanten, Regesten, Band II: 1450-1490, nr. 1631,1, Dieter Kastner.

394. 1453 Juli 5 ( des naesten dach na s. Martens dage Translat.),

Rheynolt, Herr zu Oy, bekundet, dass sein Neffe Elbert van Alpen, Herr zu Hönnepel, von ihm die Zeelhemsche Hove (8 holl. Morgen), im Kirchspiel Nyel in der Düffel nach Inhalt des Lehnbuches innehabe, womit vordem Henr. und Joh. van Leut, Gebrüder, von seinen Vorfahren belehnt gewesen seien. Die Hufe führe jetzt den Namen Leutsche Hufe, und mit ihr sei zuletzt der † Derck v.d. Bongardt belehnt gewesen. Reinolt übertragt das Lehensgut dem Elbert nunmehr als freies Eigentum. Kopiar II 69*. Urkunden des Archivs von Schloss Diersfordt bei Wesel 1272-1599 (INA 5), nr. 241, Carl Wilkes und Rudolf Brandts . Brandts en te vinden bij: Salm-Salmsches Archives in Anholt, Bestandes Seeland, Inventaris Dr. Zelzner, regest nr. 326.

395. 1453 August 11,

Arnt Pels, Richter in Duyffel, Stellvertreter des obersten Richters und Amtmanns Elbert von Alpen, Herrn zu Hönnepel, bekundet, dass genannter Elbert vor ihm erschienen ist und seiner Hausfrau Joncfrouwe Mechtelde van Culenborch für die Dauer ihres Lebens die Leibzucht der Einkünfte seiner Güter in der Düffel im Kirchspiel Mehr verliehen hat, nämlich der Höfe ingen Loe und ingen Ollant, des Hofes, welchen Johan Aybon bebaut, und anderer einzeln aufgezählten Hofstätten und Grundstücke. Zeugen: Johan van Loyt und Hubert van Lyenen, Gerichtsleute. Mit dem Richter und den Zeugen siegelt Elbert.- Gegeven … 1453 des nesten daghes nae sente Laurentius daghe.- Abschrift a.d. 16. Jahrh.; vgl. 1453 Mai 5. Salm-Salmsches Archives in Anholt, Bestandes Seeland, Inventaris Dr. Zelzner, regest nr. 327.

396. 1453 November 23 (Clementis),

Dechant und Kapitel geben Derick Klomp und s. Frau Mechtelt je eine Hand an des Kapitels Hofstatt und Land, etwa 4 hont gross, gel. in der maelscap zu Bymmen (einerseits Land des Pastors von Bymmen, anderseits Land der Jungfer von Benthem, beidenends die gem. Strasse) mit dem Recht, darauf zu bauen. Die Pächter übernehmen alle Deich- und andere Lasten, auch für eine andere Hofstatt, welche vormals aussendeichs gel. war, und zahlen als Zins 5/4 rh. Gulden jährlich Martini frei Cleue – Siegler: Kapitel. Kopiar B fol. 66. R Deric Klomp &  Mechtelt uxor .v.quartijr R.gulden Martini. M Mutata est ut sequitur. F. Gorissen, Stift Monterberg-Kleve, regestnr. 1632.

397. 1454 Juni 28 (op sunte Peter ind Pauwelsavont),

Johan van Bylant erkent, dat hij als momber van Mechtelt van der Straten een halve Hollensche morgen land, geheten Op den Megert, gelegen in het kerspel van Keken, verpacht heeft aan Roloff Heysvelt.

Transcriptie:

Ich Johan van Bylant bekenne in dese apenen brieve voir my ind mijnen erven dat ich in orkonde twijer eerffpechter hier na beschreven als een ghecaren momber vrouwe Mechtelt vander Straten die hoir myt ordel ind myt recht ghegeven is verpacht heb ind verpacht in eynen steden erffpacht Roloff Heysvelt ind sinen erven eynen halven hollensche mergen lan[dt] des gelegen inden kerspel van Keken geheiten opden Megert mitten eynen eynde scyetende op vryest weyde mitten anderen eynde op den Mersche Wech mitten eynre siden langes des kosters landt van Keken mitten ander syden an landt dat Johan Kirskorffs thewesen plach voirt een aldt moiken des jairs op sunte Peters dach ad cathedram te betaelen dat wynnen noch werven en sall weer dat betalt wordz off nyet betalt en worden mede gelaven ich Johan voirss Roloff voirss ind sinen erven dat voirss lant to vrien en to weren voir een vrij eygen erve jair ind dach von al die gheen die des then rechten staen willen oech soe gelaven ich Johan van Bylant als eengecoiren momber gelick voirss stat tot wellike tyden dat Roloff voirss off syn erven voider bestinge begerende syn na den landt recht in Duffel ind dat recht in Duffel apen is die sal ich hem deen bynnen virtyen daege na des gesynnen sonder einich langer vertreck mynt off mynre erven ind alle dese voirs paten ind voirworden ind een ygelick bysonder heb ich Johan van Bylant voirss gescheit ind gelavet in goeden trouwen by mynen eren vast stede ind onverbreckelick te halden sonder al argelyst ind heb des tegetuege mynen segel an desen bryeff gehangen dair dyt gescyede heben aver ind an ge(t)open ind onthalt gewest, als rechte erffpechteren Arnt die Waele ind Derick van Tyell ind wat wij Arnt ind Derick voirss hier aver syn gewest gelick voirss stat soe hebben wij mede onse segel an dese bryeff gehangen gegeven inden jair ons heren duesent virhondert ind virtenvijftich op sunte peter ind pauwell avont.

Het Gelders Archief, Archief huis Aerdt en de familie van Hugenpoth tot Aerdt, inventarisnr. 587, regestnr. 10. Oorspr., met de zwaar geschonden zegels van de oorkonder en van de erfpachters Arnt die Waele en Derick van Tyell. Achterzijde: “B….. j mergen landt die Megert genat inden kerspel van Keken gelegen 1454”. Transcriptie: G.F.H.H. van Benthem.

398. 1455 Februari 23,

Goessen van Huest, rentmeester in den Bilandt voor jonker Wilhem, heer ten Berge, ten Bilandt en tot Hedell, verpacht Johan van Angeren zekere hofstede met een kampje, groot 2 morgen land, aan de Gruntenpass in het kerspel en gericht Myllingen. Gegeven in den jair ons Heren duysent vierhondert viiff ind viifftich des Sonnendaiges nae sunt Peter ad cathedram des heiligen apostolens. Afschrift in Inv. no. 5787, fol. verso. Het archief van het huis Bergh, door Mr. A.P. van Schilfgaarde, regestenlijst van oorkonden, eerste stuk (828-1490), nr. 703.

399. 1455 Februari 23,

Goessen van Huest, rentmeester in den Bilandt voor jonker Wilhem, heer ten Berge, ten Bilandt en tot Hedell, geeft in erfpacht aan Derick die Waill 2½ morgen land gend. de Nylingen en 8 hont land in de Zeelandt, beide in het kerspel en gericht Myllingen. Gegeven in den jair ons Heren duysent vierhondert viif ind viiftich des Sonnendaiges nae sunt Petersdach ad cathedram des heiligen apostelens. Afschrift in Inv. nr. 5787, fol. 8 verso. Het archief van het huis Bergh, door Mr. A.P. van Schilfgaarde, regestenlijst van oorkonden, eerste stuk (828-1490), nr. 704.

400. 1455 Maart 22,

Goessen van Hoest, richter te Millyngen vanwege jonker Wylhelm, heer ten Berghe, ten Bylant en tot Hedel etc., verleent namens dezen aan Jan van Oy en diens vrouw Baet losrecht gedurende 8 jaar op een rente van 7 oude schilden ‘s jaars uit hun huis, 5 morgen land in die Hoeve en 3 morgen, genaamd de Nylingen, en op een jaarlijksche rente van 4 rijnsche guldens uit Kremers hofstede, alles in het kerspel Millyngen. Gegeven in den jair ons Heren MCCCCLV des Saterdages nae Ghertruden virginis. Afschrift (Inv. no. 5783). Het archief van het huis Bergh, door Mr. A.P. van Schilfgaarde, regestenlijst van oorkonden, eerste stuk (828-1490), nr. 708.

401. 1455 September 13 (op des heligen Cruces auende Exaltacionis),

Gadert van Wijlaken, Ritter, und s. Frau Jutte vanden Bilant, verschreiben der Jutte natürlicher Tochter des † Johan vanden Bilant und nunmehr Ehefrau des Heynsken vanden Velde aus ihrem Gut die Kyffwardt eine Rente von 6 goide sware ouerlendsche Rijnssche g. jährlich Ostern; er weist Arnt vanden Kerchaeue, der die Ward zur Zeit in Pacht hat, und s. Nachfolger an, die Rente auszuzahlen und an der Pachtsumme zu kürzen. Wiederlöse zum Ostertermin mit 100 g. wird vorbehalten. Wenn Johan van Floytingen, natürlicher Sohn des † Johan vanden Bilande und Bruder der Jutte ohne eheliche Kinder stirbt, muss das Ehepaar (bzw. die Erben) der Jutte (bzw. ihren Erben) die Hofstatt übergeben, gel. zu Keken in der Duyffel, einenends auf Haelterweyde, andernends auf den wedemhof, ist aber damit der weiteren Zahlung der Rente enthoben; auch diese Hofstatt kann zum Ostertermin mit 100 g eingelöst werden. – Siegler: Gadert und Jutte. O/Pergament m.d. beiden besch. SS in grünem Wachs. StiA U 550. D Seess golden gulden uitter kyffwardt up pasche to betaelen/Ao 1455 d. 13. Sept./31. Kopiar A fol. 179v. M Litera Gartfridi de Wylack militis de vj florensis aureis ex bonis die Kyffwart nominatis/hec literaa non tangit capitulum siue plur…/Bene tangit capitulum want dair eyn wysselongh gedaen iss woirdden ex domistadio in Kellen quondam Johan van Flotyngen alias Bylandt pro aliis bonis in terra Craenenborgensi scilicet pro dimidio manso terre in den Steenbrock gelegen ut patet in quibusdam registris Theoderici de Lyn Amtmanni & c./Item de istis bonis prope Cranenborgh est litera folio 172 (=Kopiar A fol. 172 v. 1415 Aug. 9; 1055). F. Gorissen, Stift Monterberg-Kleve, regestnr. 1669.

402. 1456 Februar 27 (op den vrijdach na den sonnendaige reminiscere),

Vor Arnt Ansem und Johan van Eyndhuysen, Schöffen zu Rijneren, und vor Johan Housteyn, Richter zu Rynderen, lassen Goeswijn Steck, Erbmarschall des Landes C., und s. Schwester Jungfer Elizabeth Stecken, den Erbteilungsvertrag (von 1439 Mai 1; 1390) vidimieren und übergeben dem Dechanten und Kapitel U.L.F. Kirche zu C. alles im Gericht und Kirchspiel von Rijneren und Duyffelwarde sowie binnen der Stadt C. belegene Erbe und Gut, Zinse, Renten und Hühner, im einzelnen in dem von ihnen beiden besiegelten Brief vom gleichen Tage beschrieben. – Siegler: gem. Schöffenthum von Rijneren. Kopiar A, 140v. F. Gorissen, Stift Monterberg-Kleve, regestnr. 1675.

403. 1456 Mei 5,

Geza van den Bilant, vrouwe van Oy, kent aan Wilhelm, heer ten Berge en ten Bylant, toe de helft van den aanwas aan de Asswardt op de Waell, welke waard zij met andere goederen in Millingen in lijftocht heeft. Gegeven in den jair ons Heren dusent vierhondert sess ind vifftich des nesten Guesdages na des heligen Crussdages Invencio. Oorspr. (Inv. no. 5774), met het zegel van de oorkondster. Het archief van het huis Bergh, door Mr. A.P. van Schilfgaarde, regestenlijst van oorkonden, eerste stuk (828-1490), nr. 726.

404. 1456 Juli 12 (in profesto Margarete virg. et mart.),

Sweder van den Steen übertragt seinem Tochtermann Dietrich von Doven (Doiven) das Gut im Kirchspiel Düffelward, das er als Lehen der Herrschaft Hönnepel von dem verstorbenen Elbert von Alpen, Herrn zu Hönnepel, empfangen hatte, und bittet den jetzigen Herrn zu Hönnepel, den Ritter Johann von Alpen, diesen damit zu belehnen, vorbehaltlich jedoch der Leibzucht seiner Frau Johanna. Mitsiegler: Johann Leuvenborch und Gerit von Elze. Abschr. (16. Jh.), Lehnskopiar II. Bl. 85v. An der Ausfertigung hing als Transfixbrief die Urk. von 1456 August 31 (s. Nr. 491 und 622). Urkunden und Akten der Neuenahrer Herrschaften und Besitzungen Alpen, Bedburg, Hackenbroich, Helpenstein, Linnep, Wevelinghoven und Wülfrath sowie der Erbvogtei Köln (INA 21), regestnr. 618, door Günter Aders,

405. 1456 August 31 (upten dynxtach neist sunte Johansdach decollationis),

Ritter Johann von Alpen, Herrn zu Hönnepel, belehnt, nachdem Sweder Swalvenbergh, der von seinem verstorbenen Oheim Elbert von Alpen mit dem Gut zu Düffelwarde in Düffel belehnt worden war, zugunsten seines Tochtermanns Dietrich von Doeven darauf verzichtet hatte, letzteren mit diesem Lehngut. Zeugen und Mitsiegler: Arnt von dem Vrythof geheissen Scholmeister und Henrich Pege. Abschr. (16 Jh.), Lehnskopiar II. Bl. 19v und 86v. Urkunden und Akten der Neuenahrer Herrschaften und Besitzungen Alpen, Bedburg, Hackenbroich, Helpenstein, Linnep, Wevelinghoven und Wülfrath sowie der Erbvogtei Köln (INA 21), regestnr. 622, door Günter Aders,

406. 1457 Februar 12 (op den achten dach nae sunte Agathen der hilliger jonfrouwen),

Ritter Johan von Alpen, Herr zu Hönnepel, belehnt Arnd von Hoeckelem mit der Hofstatt des Hofes then Have im Kirchspiel Düffelward und mit 3 Stücken Landes, dat Brugstück, der Hoegacker und die Tuylinge genannt, zusammen 9 Morgen gross. Zeugen: Dietrich von den Boitzeler und Arnd von den Vrythof. Abschr. (16 Jh.), Lehnskopiar II. Bl. 12v. Urkunden und Akten der Neuenahrer Herrschaften und Besitzungen Alpen, Bedburg, Hackenbroich, Helpenstein, Linnep, Wevelinghoven und Wülfrath sowie der Erbvogtei Köln (INA 21), regestnr. 624, door Günter Aders,

407. 1457 Februar 22,

Reynken Johanssoen pachtet von Dechant und Kapitel des Stifts Xanten auf 18 Jahre den Hof zu Niel (Nyel) im Gericht Düffel (Duyfel) mit allen Rechten und allem Zubehör. Der Pächter, der den Hof selbst bebauen und bewohnen soll, bezahlt als Pacht jährlich auf St. Peterstag ad Cathedram [22. Febr.] 36 oberländ. rhein. Gg. kurfürstl. Währung. Er muss den Hof bewahren und warten nach Gewohnheit der anderen in der Düffel eingesessenen Bauleute (bouwelude). Für den Fall dass der Heimrat (heymraet) neue Bauanlagen beschliessen möchte, wie neue Deiche, neu zu grabende Wässerungen, neu zu errichtende Brücken oder ander neue Bauten, soll der Pächter rechtzeitig dies den Stiftsherren mitteilen, damit diese jemanden für das Stift keinen Vertreter, hat der Pächter die Interessen des Stifts wahrzunehmen und das Land auf dessen Kosten schaubar zu halten. Die zum Hof gehörenden Wassergräben vor dem Hof und an beiden Seiten muss er reinigen und ausgraben, damit sie nicht verlanden. Auch ist er verpflichtet, innerhalb von zwei Jahren auf dem Hof ein neues Haus von 4 gebonden wael gedeckt ind gereeckt zu errichten. Alle Gebäude des Hofes hat er in gutem baulichen Zustand zu halten. Er darf in den 18 Jahren kein Gebäude (huys, schuer, scop off bergh) abbrechen, verfeuern oder niederreissen. Er muss den Hof gut mit prellingen oder anderen Setzlingen bepflanzen und darf die Pflanzungen und Anlagen auf keinen Fall vermindern. Bei der Übernahme der Pacht gibt er dem Dechant und den Stiftsherren in Xanten 1 Kapitelsohm Weisswein (blanx wijns) und so weiter alle 6 Jahre bei Ablieferung der Pacht. Ist die Pacht zwei Monate nach Termin nicht gezahlt oder werden die sonstigen Bedingungen nicht eingehalten, verliert der Pächter sein Pachtrecht. Zur sicherheit stellt der als Bürgen Roloff van Loet, Ryckardt vanden Kerckhoff und Arnt die Wael, mit denen er sich zum Einlager in Nimwegen (Nymmegen) oder Kleve verpflichtet. Beim Tod des Pächter zahlen die Erben die Pacht und stellen Bürgen; sonst fällt der Pachthof zur Neuvergabe ans Stift zurück. Beim Tod der Bürgen sind Nachfolger zu benennen und darüber Transfixurkunden auszustellen. Pächter und Bürgen haben die Möglichkeit, nach 6 Jahren zurückzutreten. Siegler: für den Pächter, der kein Siegel hat, Derick Kidsken, z.Zt. Richter in der Düffel, sowie drei Bürgen. – op sente Peters dach ad Cathedram. Ausf., Perg., mit 4 Sgg. (1 und 3 besch.). Rv.: A.F. (getilgt) Cellarie. Niel (glz.). 38 (18. Jh.). Dieter Kastner, Die Urkunden des Stiftsarchivs Xanten, Band II: 1450-1490, nr. 1719.

408. 1457 Mai 26 (op ons heren hemelvarts dach),

Herzog Arnold von Geldern belehnt Johann van Alpen, Ritter, Herrn von Hönnepel, als Vormund der jüngsten Kinder des † Elbert van Alpen mit der Homoedschen Mühle in der Düffel.- 1457 op ons heren hemelvarts dach.- Abschrift Seeland Hs. II S. 28 No 20. Salm-Salmsches Archives in Anholt, Bestandes Seeland, Inventaris Dr. Zelzner, regest nr. 336.

409. 1457 November 24,

Ritter Johann v. Alphen, Herr zu Hönnepel (Hoenpel), Vormund der 2 jüngsten Töchter Elberts v. Alphen, seines Vormunds, und Scheyffart v. Meraide, Herr zu Clermont, Ehemann von Marie v. Alphen, der ältesten Tochter, verkaufen aus dem Erbe Elberts v. Alphen ein Stück Land gen. die Hougmenge zu 5 holländischen Morgen und 1½ Hout Land in Duyfell zu Millingen (Myllingen). Begrentzt an der einen Seite von dem Erbe der Kapelle zu Millingen gen. Puttenhorst, an einem Ende von dem Erbe Johanns v. Hoen und am anderen Ende von Erbe Elberts v. Alphen, für 6 rheinische Gulden jährlicher Pacht an Johann v. Hoen. Siegelankündigung der Aussteller. Des donredaiges op sent Kathrynen avent virginis. Ausf.-Pgt. anhängendes Siegel: 1) leicht beschädigt, im Schriftrund: Schild mit Helm, Helmzier Schildhalter. In Schild steigender Löwe, aus dem Helm wachsender Löwe, 2 Löwen als Schildhalter. 2) leicht beschädigt: Im Schriftrund Schild mit 4 Pfählen unter Helm und Helmzier. – Daran Transfix 1536 Juli 5. M. Sagebiel, Das Hausarchiv der Fürsten zur Lippe “Biesterfelder  Archiv, Urk. Nr. 8.

410. 1458 August 29 (decollacionis Johannis),

Dechant und Kapitel U.L.F. Kirche zu Cleue und Arnoldus Volmer, Vikar des s. Andreasatlares in derselben Kirche, Priester, geben dem Lambert Voss Udensoin und Lysbet, Tochter des † Henrick Daemss. und der Geerberg, je eine Hand an das Kapitels Gut to Spaldorp im Kirchspiel von Kederdom, davon ein Teil gel. zu Loet, mit Wasser, Weide, Aerland, Weidenbäumen, Haus, Hofstatt, Berg und anderen Gebäuden, doch vorbehaltlich der Leibzucht der gen. Geerberg und des Wilhem Henrixs., für 28 alte Goldschild, jährlich halb Martini, halb Petri Stuhlfeier, frei C. Die Pächter tragen alle Deich-, Graben-, Wetering-, Brücken-, Schleusen- und andere Lasten, neues Werk ausgenommen. Im Versäumnisfall gelten die Bestimmungen im Brief von 1432 Februar 23 (1257) – Siegler: Kapitel. Kopiar B fol. 71v. R Lambert Voss et Lijsbet filia Henrici Daemssoen de Spaldorp xxviij scuta Martini et Petri & c./dass guit zu Spaldorff ad vitae ductus aussgetan. F. Gorissen, Stift Monterberg-Kleve, regestnr. 1716.

411. 1458 August 29 (op sunte Johans dach decollacionis).

Vor Walrauen van Benthem und Daem Benthems, gerichtsluyde tot Kekerdom in Duyffel, bekennen Lambert Voss Vdensoin und Lijsbeth Henrick Daemss. dochter, dass sie von den eerberen Deken ind Capittel der kercken van Cleue und von h. Arndt Volmer Altariste sunte Andries Altairs in derselben Kirche deren Hof und Gut, gel. to Spaldorp in den kerspel van Kekerdom mit dazu gehörigen Land zu Loet auf beider Lebzeit gepachtet haben laut darüber ausgestelltem Brief des Kapitels. Sie stellen nun als Sicherheit all ihre in der Duyffel gel. eigenen Güter. – Siegler: die Gerichtsleute; Lambert. F. Gorissen, Stift Monterberg-Kleve, regestnr. 1717.

412. 1459 Mai 17,

Johann Loff und seine Frau Alit übertragen ihrem Sohn Arnt in Erbpacht ein Stück Land, genannt Wolffkens Acker im Gericht Millingen u. Düffel, gelegen zwischen der gemeinen Strasse u. Land der Jungfrauen zu Apeldoorn. Siegelankündigung des Ausstellers und der Zeugen Arnt de Wael und Roleff van Eck als Erbpächter. Geg(even) int jair ons heren 1459 des donredages na Pynsten. Ausf.-Pgt., 3 anhängende Siegel: 1) stark beschädigt (Loff). 2. Im Schriftrund SIGILL AERNT TE WAEL, Schild mit Schrägbalken begleitet oben von einem Stern. M. Sagebiel, Das Hausarchiv der Fürsten zur Lippe “Biesterfelder  Archiv, Urk. Nr. 9.

413. 1461 März 16,

Der Offizial der köln. Kurie genehmigt den Vertrag, aufgrund dessen Dechant und Kapitel der Kirche der h. Marie zu C. köln. Diöz. und der Rektor des Altares der hh. Michael und Andreas in der gen. Kirche, d. Arnoldus Volmair, den Hof in Spaldorp in der Duyfflia an Lambertus Voss für  einen Zins von 27 alte Schild jährlich (und zwar zu 2 Drittel an das Kapitel und zu einem Drittel an die gen. Vikarie) in Erbpacht gegeben haben. – Siegler: Offizialat. Kopiar A, 126 (inseriert in U. v. 1461 Mai 4; 1767). F. Gorissen, Stift Monterberg-Kleve, regestnr. 1760.

414. 1461 Mai 9 (des saterdages na invencionis s. crucis),

Dechant und Kapitel geben Derick Klomp, s. Frau Griete und s. Tochter Mechtelt je eine Hand an des Kapitels Hofstatt und Land, etwa 4 hont gross, gel. in der maelscap van Bymmen (einerseits Land des Pastors von Bymmen, anderseits Land der Jungfern van Benthem, beidenends die gem. Strasse), mit dem Recht darauf zu bauen, aber mit der Pflicht, Deiche, Weteringe, Gräben und alle anderen Lasten für diese und eine andere, aussendeichs übers Ufer gebrochene Hofstatt zu tragen, für einen Zins von 5/4 rh. Gulden jährlich Martini frei Cleue. – Siegler: Kapitel. Kopiar B fol. 75. R Derick Klomp Grieta uxor et Mechteldis Theoderici filia in Bymmen .v.quartalia Renensis floreni annuatim Martini hyemalis. F. Gorissen, Stift Monterberg-Kleve, regestnr. 1769.

415. 1461 Mai 25 (op Sunte Vrbanus dach des heiligen pauwes ende martelers),

Lambert Voss gibt zugleich als momber der Lijsbett, Tochter s. † Frau Gereberch den Eerberen heren Deken ende Capittel onsser lieuer vrouwen kircke tot Cleue in Erbpacht: (1) ein Stück Land gel. inden zeelant etwa 3½ Morgen, zw. Erbe des Heynrick die Waell einers. und Erbe der Brüder Aelbert und Gerit die Rijcke anders., einenends die weteringe, andernends Erbe der Erben der Erben Elberts van Aphen; (2) 1½ Morgen geh. Wickers kempken, gel. in der Herrlichkeit Myllingen zw. dat Capittell van Cleue einers. und die weteringe anders., einenends an Erbe der Jungfern van Benthem, andernends die gemeyn strait, für 1 braenschen jährlich. Lambert gelobt Gewähr als freieigen Erbe Jahr und Tag, ausgenommen die dazu gehörigen Weteringen. – Erbpächter: Daem Benthem und Arnt Stapell u.a. – Siegler: Lambert, Daem, Arnt. O/Pergament m.d.SS. in grünem Wachs. StiA U 574. D erfpechters brief van ij stucken lands Lambers Voss to spaldorf 21/ van vj mergen lantz op Zelant ind tot Myllinge gelegen 21/C int Zelandt 3½ morgen noch ein stuck Wickers kemken genant ad ij- morgen in millingen = 1461. Kopiar A fol. 127. F. Gorissen, Stift Monterberg-Kleve, regestnr. 1770.

416. 1461 Juni 5 (op sente Bonifacius dach),

Dechant und gem. Kapitel U.L.F. Kirche zu Cleue sowie Arnoldus Volmer, Priester und Vikar des s. Andries-Altares in der gen. Kirche geben mit Genehmigung des Erzbischofs von Coilne, h. Derick van Moirs, dessen Brief sie mit übergeben, vor den nachgen. Erbpächtern dem Lambert Voss, Lysbeth, Tochter s. † Frau Gerbergh, und Erben in Erbpacht des Kapitels Eigengut gel. zu Spaldorp im Kirchspiel von Kederdom in der Duyffel, teilweise auch gel. im Kirchspiel von Loet, nämlich: die Kromacker, die Hasenacker, 4 Stücke geh. die Weyninghe sowie jene 5 Morgen, welche Lambert und Lysbet als Sicherheit eingebracht haben, gel. in der Herrlichkeit von Zelant und von Millingen, für einen Zins von 28 alte Goldschild, Pachtgeld des Landesherrn von C., jährlich halb Martini, halb Petri Stuhlfeier, frei C. auf s. Andries-Altar. Die Pächter zahlen im Verzugsfalle jeweils ¼ rh. Gulden Strafgeld. Wenn zwischen den Ländern C. und Gelre einen herevede ausbricht und das Kapitel nicht imstande ist, Sicherheits- und Freiheitsbriefe für s. Pächter zu erwirken, brauchen die Pächter nur für den Anteil zu zahlen, den sie bewirtschaften konnten. – Erbpächter: Bertold van Loebeth, Wilhem Benthems. – Siegler: Kapitel (Grosssiegel); Bertold, Wilhem. Kopiar B fol. 75v. R De exposicione curtis in Spaldorp Lamberto Voss & c. in pacto hereditario & c. F. Gorissen, Stift Monterberg-Kleve, regestnr. 1775.

417. 1461 October 21,

Wilhelm, heer van den Berge, Bylandt en Hedell, maakt, met toestemming van zijn zoons heer Oesswailt, ridder, Ludolph en Adam, een scheiding van zijn na te laten goederen en van die van hun moeder, waarbij aan Oswailt Millingen, aan Ludolph Hedell en aan Adam 4000 gulden uit den tol te Lobyt worden toegezegd. In den jaere ons Heren dusent virhondert een ind tsestich op der Elffdusent Megededach. Oorspr. (Inv. nr. 116); het zegel van den oorkonder is verloren. Het archief van het huis Bergh, door Mr. A.P. van Schilfgaarde, regestenlijst van oorkonden, eerste stuk (828-1490), nr. 836.

418. 1462 Maart 23,

Wilhelm, heer van den Berge etc., belooft aan Otto van Wilake, na diens dood Gerit van Ossenbroick Jansz. met het goed te Nonninckholt in het kerspel Meer te zullen beleenen. Gegeven in den jaere ons Heren dusent virhondert LXII des nesten Dinxdages na den Sonnendach Oculi. A. Afschrift in Inv. nr. 3163, fol. 33. B. Afschrift (Inv. nr. 3175). Het archief van het huis Bergh, door Mr. A.P. van Schilfgaarde, regestenlijst van oorkonden, eerste stuk (828-1490), nr. 846.

419. 1462 September 7,

Geryt van der Koernhorst Hermansz., drost van het land van den Berge, oorkondt, dat Cracht van Offlande gerechtelijk getuigd heeft, dat hij van 1423 tot 1440 richter en rentmeester in den Bylandt was vanwege van den heer van den Berge en Bylandt, en dat de grens van genoemde heerlijkheid aan den kant van het huis Bylandt afloopt naar de Waile tot bij de wilgen aan de sloot tusschen den Steendiick en den Grooten Camp en Oirt, en verder over de Wail naar de grens van de heerlijkheid Millingen, aangegeven door een rij wilgen. Gegeven in den jaere ons Heren dusent vierhondert twee ind tsestich in profesto Nativitatis Marie virginis. Oorspr. (Inv. no. 4947), met het zegel van den oorkonder; dat van Cracht van Offlande is verloren. Het archief van het huis Bergh, door Mr. A.P. van Schilfgaarde, regestenlijst van oorkonden, eerste stuk (828-1490), nr. 859.

420. 1462 November 24,

Daem van Keken und sein Sohn Johan van Keken geben zur Erbpacht aus (in enen steden erfpacht orkonde der erfpechtere) an Jungfer Gesa van Benthem zum Nutzen (in behueff) der auf dem St.-Katharinenaltar in der Kirche von Bimmen (Bymmen) gelegenen Vikarie eine Rente von 2 alten Schilden, zu zahlen jährlich auf St. Peter ad Cathedram [22. Febr.] aus zwei Landstücken im Kirchspiel Keeken (Keken). Davon liegt das eine, das 5 Hont gross ist, bei der Kirche, grenzt mit den Seiten an Land Johans van Bylant und an die Rysduyffel und stösst mit den Enden auf Onser Vrouwen stege und auf Gadert Scroeders Hof, das andere grenzt mit den Seiten an Land Ottos van Bylant und Land Aelberts van Brakel und stösst mit den Enden auf Land von Herrn Johan van Alphen und auf die den langen Margen genannte Strasse. Verzichtleistung und Währschaft erfolgen vor den Erbpächtern nach Recht und Gewohnheit der Erbpächter in der Düffel (in Duyffel). Zeugen die Erbpächter Bertolt van Loebet und Lambert Voss. Siegler: die zwei Aussteller und die zwei Erbpächter. – op sunte Katherinen avent. Ausf., Perg., 4 Sgg. Die Urkunden des Gräflich von Loëschen Archivs von Schloss Wissen, Regesten, Band II: 1456-1534, regestnr. 858, door Dieter Kastner.

421. 1463 Juli 12,

Coenradus Velkener pachtet von Dechant und Kapitel des Stifts Xanten auf 6 Jahre die Pension Uedem (pensie van Udem) mit den Zinsen und Sendpfennigen (seentpenningen) in Uedem sowie den Zinsen in Uedemerbruch (Udemerbrueck), mit Ausnahme des Hofes zu Papenhaeve und der Güter zu Düffelward (Dufelwerde), sowie ferner 2½ Hufen Land, die Ferne Rugers innehatte, und ½ Hufe Land, die Johan ther Bruggen, Pastor zu Wardt (Warde), innehatte, weiter schiesslich den Rübenzehnten, den Flachzehnten und den Hanfzehnten im Amt Xanten. Die Pacht ist jährlich in Xanten dem Kellner auf dem Kloster je zur Hälfte auf St. Peterstag ad Cathedram [22. Febr.] und auf St. Walburgistag [1. Mai] zu zahlen und beträgt 21 Mark Pf. der beim Präsenzmeister geltenden Währung und je 101 Mlr. Roggen und Hafer (even) Kellnerei-Masses. Dazu sind jedes Jahr auf St. Martinstag [11. Nov.] 6 Pfund Wachs zu liefern. Ausserdem erhält jeder der insgesamt 32 Kanoniker mit Ferkulum (igelicken persoen, die een gericht heefft vanden twe ind dertich gerichten) auf St. Lambertstag [17. Sept.] 8 Hühner. Auch sind jährlich 48 Pfund Unschlitt (ongels) in die Kirche zu Uedem zu liefern. Schliesslich empfängt jeder in Xanten residierende Kanoniker auf St. Viktorstag [10. Okt.] 2 Pfund Wachs. Der Pächter übernimmt alle laufenden Kosten der Pension und zahlt auch den Laten des Hofes von Xanten sowie dem Büttel des Hofes (des haeffs bedelle) das, was ihnen zusteht. Bürgen sind Everwijn Duemer und Johan van Gynderick, beide Kanoniker zu Xanten, sowie Wilhem Nagel, Bürger zu Uedem, die sich gegebenenfalls mit dem Pächter zum Einlager in Xanten verpflichten. Siegler: der Pächter und die drei Bürgen. – op sente Margareten avende der heiliger jonffrouwen. Ausf., Perg., mit 4 Sgg. (1,2 und 4 besch., 3 mit Rücksg. von Joh. v. Gynderick). Rv.: … Cellerarie. Udem (15. Jh.). Dieter Kastner, Die Urkunden des Stiftsarchivs Xanten, Band II: 1450-1490, nr. 1873.

422. 1463 Dezember 14,

Arnoldus de Baest, Dechant des Stifts St. Paul zu Lüttich, verhängt als iudex et conservator der Rechte des Stifts Xanten gegen den Angeklagten Hubertus van Lynen sowie dessen Mitangeklagte Johannes Blomen und Wynandus de Hotingen (Hortyngen) wegen ihrer Schulden an das Stift kirchliche und geistliche Strafen. Dieter Kastner, Die Urkunden des Stiftsarchivs Xanten, Band III: 1491-1541, nr. 1880, insert nr. 2314,1 d.d. 11 mei 1464.

423. 1463 Dezember 14, Lüttich,

Arnoldus de Baest, Dechant des Stifts St. Paul in Lüttich, als vom Papst bevollmächtigter Richter und Konservator der Rechte und Privilegien von Franciscus [Piccolomini], Kardinaldiakon der römischen Kirche von St. Eustachius und Kommendatar der Propstei des St. Viktorstifts Xanten, sowie der Rechte von Dechant, Scholaster, Thesaurar und Kapitel, der einzelnen Kanoniker, Vikare, Chorgenossen (chorarii) und der sonstigen Mitglieder des Stifts teilt allen Priestern, Pfarrern, öffentlichen Notaren und Klerikern in den Städten und Diözesen Köln, Lüttich, Utrecht und Münster folgendes mit (iudex et conservator iurium et privilegiorum rerumque et bonorum….domini Francisci…ac dominorum decani…unacum nonnullis aliis nostris in hac parte collegis cum illa clausula “Quatinus vos vel duo aut unus vestrum per vos vel alium seu alios etc.” a sede apostolica in vim et vigore certarum litterarum apostolicarum observatoriarum nobis presentatarum specialiter deputatus). Er lässt in einem Mahnschreiben (littere monitorie et inhibitorie) bei Androhung der Exkommunikation durch öffentlichen Anschlag an den Kirchentüren bekanntmachen, und zwar in Nimwegen (Novimagio) an der Pfarrkirche sonntags zur neunten Stunde und während der Messen sowie dann jeweils in Kranenburg (Cranenborgh) und in Kleve (Clivis) an der Pfarr- und Stiftskirche sonntags während der feierlichen Vesper: Hubertus de Lyenen schuldet dem Stift Xanten 196 alte Schilde an Jahrespacht von Gütern des Stifts in der Pfarrei Niel in der Düffel (Nyel in Duyfflia); Johannes Blomen und Wynandus de Hortyngen schulden hingegen in ihrer Eigenschaft als Sicherheitsbürgen für Hubertus dem Stift 36 alte Schilde. Da die drei Genannten unbedingt zur Zahlung der Geldsummen verplichtet sind, wie au seiner vorgelegten Urkunde des Notars Johannes de Nyel hervorgeht, werden sie vom Richter und Konservator bei Androhung der Exkommunikation zur Zahlung der Schuld aufgefordert. Siegler: der Aussteller. Verhandelt zu Lüttich in der Dekanatswohnung innerhalb der Immunität von St. Paul vor den Zeugen Johannes de Hoeyngere und Michael Heys de Breda, Klerikern der Diözese Lüttich. Geschrieben im Auftrag des gen. Dechanten und Richters von Math. de Nedermolen. Abschr. (glz.), Pap., lat., beglaub. vom Notar Henricus de Vonderen. Rv.: Spuren eines verschlusssg. Und Anschrift gerichtet an Johannes Vyge, Pastor von Nimwegen, (Die) Veneris 20. Febr. 1464. Dieter Kastner, Die Urkunden des Stiftsarchivs Xanten, Band II: 1450-1490, nr. 1880.

424. 1464 Januar 30/31,

Auf Veranlassung von Dechant und Kapitel des Stifts Xanten wird 1464 Jan. 30 dieses gegen Hub. de Lynen, Joh. Bloemen und Wynandus de Hortyngen gerichtete Mandat in Nimwegen nach der Vesper und am folgenden Tag in den Städten Kranenburg (Cranenborch) und Kleve (Clivis) während der Messe dem zum Gottesdienst versammelten Volk verkündet, woraufhin beglaubigte Kopien an den Türen der Pfarrkirche zu Nimwegen sie der Pfarr- und Stiftskirchen zu Kranenburg und Kleve angeschlagen werden. Gleichfalls ist dem gerade in Nimwegen befindlichen Pastor von Niel (Nyell), Wilhelmus Stehpani am 31. Jan. eine Kopie des Mandats zur Verkündung in seiner Pfarrkiche übergeben worden, da die drei Angeklagten die meiste Zeit in seiner Pfarrei leben. Verhandelt jeweils an den drei gen. Orten vor den Zeugen Egidius Storm, Johannes de Colonia, Gerardus Haighdorn, Gerardus Goch, Johannes Bee, Theodericus Ympelman, Arnoldus de Breda und Johannes Veer, Klerikern und Laien. Beurkundet von Johannes de Xanctis, Kleriker der Diözese Köln und öffentl. Kaiserl. Sowie Notar an der Xantener Kurie, der das Mandat an den gen. Orten jeweils ausgeführt hat. Dieter Kastner, Die Urkunden des Stiftsarchivs Xanten, Band III: 1491-1541, nr. 2314,2, Dorsal bij nr. 1880, d.d. 14 december 1463.

425. 1464 Mai 11

Dechant und Kapitel des Stifts zu Wissel (Wischel) vernehmen auf Wunsch des Stifts Xanten wegen einer Gerichtssache ihren Mitkanoniker Gerit vander Stegen, der seinerzeit als Prokurator des Stifts gegen Hubert van Lynen gerichtliche Pfandklage auf dessen Güter zu Niel in der Düffel wegen nicht bezahlter Pacht erhoben hatte. Gerit macht unter Eid als Priester vor versammeltem Kapitel folgende Aussage: Schon 1440, als Reynken Spee Richter in der Düffel war, habe er für das Stift wegen einer Pachtschuld von 8 alten Schilden gerichtliche Pfandklage auf Güter Huberts van Lynen erhoben. Wohl zehn- oder zwölfmal sei er vor Gericht gewesen, jedesmal habe er von den Gerichtsleuten erfahren, sie könnten kein Urteil weisen, er solle sein Recht beim Hauptgericht suchen. Auch habe er wie verlangt als Gerichtsgeld an den Gerichtsmann Evert van Haeren 3 goldene Peters gezahlt, während Hubert nichts gezahlt habe; dennoch sei das Urteil ausgeblieben. 1441 habe er Huberts Weizen beschlagnahmt, der gemäht und aufgehockt auf dem Feld war, aus dem das Xantener Kapitel seine 8 Schilde bezog, welche auf St. Peter ad Cathedram schuldig geblieben waren; und als er nach der Pfändung mit dem Gerichtsboten und zwei Gerichtsleuten zu der Herberge ging, in der das beschlagnahmte Getreide, wie in der Düffel Brauch ist, verwahrt werden sollte, kam Hubert wütend (ernstelick) auf sie zugeritten und hatte eine Lanze (eyn glayen) in der Hand und wollte ihn damit durchbohren (doirsteken); nur mit Gottes Hilfe sei er durch einen Sprung über einen Graben entkommen. Aus Angst um sein Leben habe er mit der Sache nichts mehr zu schaffen haben wollen und daraufhin sein Prokuratorenamt niedergelegt. Siegler: die Aussteller mit dem aufgedruckten Stiftssiegel. – crastino Ascensionis Domini nostri Jhesu Christi. Dieter Kastner, Die Urkunden des Stiftsarchivs Xanten, Band III: 1491-1541, nr. 2314,1, Insert bij nr. 2314 d.d. 22 juli 1491.

426. 1464 Mai 27, Arnheim,

Im Streit zwischen Dechant und Kapitel des Stifts Xanten einerseits und Hubert van Lynen andererseits wegen ausstehender Jahresrenten, um die schon länger geistliche und weltliche Prozesse geführt worden sind, wird ein Vergleich und Kompromiss von den Räten des Herzogs van Geldern und seines Sohnes Adolph vereinbart, da beide Parteien den Herzog um eine Entscheidung gebeten haben. Der Vergleich lautet: Jede Partei soll den Herzog ihre Klagen und Forderungen binnen 14 Tagen der anderen Partei zuschicken, die dann darauf antworten soll. Klage, Antwort und Gegenklage sind danach von jeder Partei den zu ihren Vertretern gewählten Räten (gekaren vrunden) zuzustellen, nämlich Johan vanden Bergh und Goirt Kaick für das Stift sowie Wilhem Heuck, Amtmann in der Overbetuwe, und Thomas Kollert, Bürgermeister zu Nimwegen, für Hubert van Lynen. Binnen 14 Tagen muss ein Termin in Kranenburg festgesetzt werden, zu dem alle Unterlagen und Beweismittel mitzubringen sind. Die vier gewählten Räte (gekaren vrunde) – bzw. zwei von ihnen, falls in einer Frist von 4 Tagen die andere Partei nicht erschienen ist – haben binnen 14 Tagen nach dem Tag in Kranenburg alle Beweismittel beim Herzog und seinen Räten einzureichen. Diese müssen dann bis kommenden St. Viktorstag [10. Okt.] bzw. 6 Wochen danach, falls dem Herzog diese Frist zu kurz erscheint, einen endgültigen Vergleich herbeiführen, an den sich jede Partei zu halten hat bei einer Strafe von 200 engl. Nobeln, zahlbar zur Hälfte an den Herzog und die den Vergleich einhaltende Partei. Beide Seiten versprechen die Einhaltung dieser Regelung vor Magister (meister) Roloff Bitter, Dechant zu Zutphen, als Notar und den herzoglichen Räten als Zeugen. Das Stift soll für den gebannten Hubert van Lynen, der den Herzog darum gebeten hat, die Absolution vom Bann erwirken. Siegler: der Herzog mit seinem aufgedrückten Sekretsiegel, das Stift Xanten mit dem Kapitelsiegel und Hubert van Lynen. Es sind 3 Ausferigungen, je eine für den Herzog, das Stift und Hubert van Lynen, gemacht worden. – op den Belaken pynxtdach. Ausf., Perg., mit 2 Sgg. (des Richters und des Schöffenamtes Mehr und Niel). Rvv.: X.O.I. Presencie. 1. Niel. Processus iudicalis 8 schudatorum annuorum in Duyfflia Nyel parrochia; pro capitulo (15.-16. Jh.). Dieter Kastner, Die Urkunden des Stiftsarchivs Xanten, Band III: 1491-1541, nr. 2314,3. Insert nr. 2314 d.d. 22 juli 1491.

427. 1464 Juli 12,

Gerardus de Millingen, Pastor der Pfarrkirche in Huisberden (Huysswerden), als Dechant der Christianität Xanten (consilii Xanctensis decanus) teilt Dechant, Kapitel und Offizial der Kurie von Xanten mit, dass er das Mandat ausgeführt und dessen Inhalt in den Pfarrkirchen und Kapellen des Dekanates Xanten, verkündet hat, die wie folgt genannt werden: Alpen, Apeldoren, Bijrten, Bort, Mensel, Wesel, Doirsten, Buderick, Gynderick, Bymmen, Byslick, Bynen, Hamwickell, Haffen, Suylen, Doirnick, Meer superior, Millingen superior, Monumentum inferior, Vynen, Kalker, Aldenkalker, Tyll, Quaelbergh, Nyell, Millingen in Duyfflia, Meer inferior, Huysswerden, Duffelwaird, Ryndaren, Donsbruggen, Keecken, Keeckerdom, Yssem, Honepell. Siegler: der Aussteller mit dem Dekanatssiegel (sigillum decanatus). Ausf., Perg., lat., mit Sg. (besch. und zerdr.). – Teildruck: Oediger, Schriften des Arnold Heymerick S. 71. Dieter Kastner, Die Urkunden des Stiftsarchivs Xanten, Band II: 1450-1490, nr. 1892,1 (transfix bij nr. 1892).

428. 1464 September 17,

XII mergen landts geeft Heer Aelbert Prommen pastoor tot Beeck aen sijnen natuurlicken soon Jan van Prommen tot lijftoch voor sijn leven lanck daer na sij kommen sullen tot S. Antoni vicarie in Zeeflick. Actum Zeeflick Ao 1464 op S. Lamberts dach. Dit landt is post translatione aen de kerck tot Zeeflick gekomen. (oude nummering: EE XXVI, orgineel EXL). Stift Kranenburg-Zyfflich, Akten nr. 11, folio 1 t/m 3.

429. 1464 November 5,

Arnold Herzog von Geldern und Jülich, Graf von Zutphen, urkundet über den Vergleich zwischen Dechant und Kapitel von St. Viktor zu Xanten einerseits und Hubert van Lienen andererseits wegen des Streites um den Hof ten Sande zu Niftrik (Nyfftrick) sowie um eine Jahresrente von 8 alten Schilden, die das Stift aus Huberts Gut in der Düffel (Duyffell) bezieht. Nachdem beide Parteien schon lange vor geistlichen und weltlichen Gerichten kostspielige Prozesse geführt hatten, war schliesslich beschlossen worden, dass innerhalb von 6 Wochen nach St. Viktorstag durch den Herzog eine endgültige Entscheidung fallen sollte, an die beide Parteien gebunden waren bei einer Strafe von 200 engl. Nobeln (Engelscher nobelen), zu zahlen je zur Hälfte an den Herzog und die den Vergleich einhaltende Partei. Der Herzog und seine Räte (rede ende vriende) haben unter Hinzuziehung der Doktoren (vanden doctoren) den Fall untersucht und sind zu dem Ergebnis gekommen, dass Hubert van Lienen seine Rechte am Hof ten Sande verwirkt hat und zur Zahlung der Hofeszinse und der Jahresrente von 8 Schilden verpflichtet ist. Entsprechend wird entschieden, dass alle bisherigen Urteile aufgehoben sein sollen, dass Hubert jedes Recht am Hof, den er einst vom Stift gepachtet hatte, verliert und dass das Stift auch über das Sebertsche Erbe und andere Güter verfügen kann. Siegler: der Herzog mit dem grossen Siegel. Ausgefertigt von den herzogl. Räten Wilhelmus de Vlodorp, Erbvogt von Roermond, Ritter und Hofmeister, Theodericus de Oist, Küchenmeister, sowie Johannes de Rossem, Knappe (armiger). – des manendaiges nae Alreheyligen daiges. Ausf., Perg., mit gross. Siegel des Herzogs (in rot. Wachs, gut erhalten). Rv.: Sententia laudi… Sande Niftrick…(15. Jh.). N. 14. – Beiliegend zweite Ausf., Perg., Sg. Ab. Rv.: Pronunciacio… N. 5. Dieter Kastner, Die Urkunden des Stiftsarchivs Xanten, Band II: 1450-1490, nr. 1907.

430. 1465-1466,

Verluste des klever Stiftes in der Fehde zwischen Herzog Johan von Kleve und Adolf v. Egmond, der seinen Vater Arnold, Herzog von Geldern und Schwager Johans, abgesetzt und gefangen genommen hatte.

(1465) Eersame guede vrijnde & c. To gedencken deken ind capittell onser lieuer vrouwen kercken to Cleue & c. In Duyffel hebn wij enen pechter geheyten Wilhem Helmichs van Loete, den die van Nymegen in oir behalt hebn om dem pacht onss cathedra Petri ind to mey na der swoenen verschinende & c. dat uyt to dragen & c. des gelikes noch andere pechtere, als Lambert Voss to Spaldorp int Arnt vander Stegen. Item bynnen Nymegen, Wilhem van Persinghe onss pechter, die onss xxj aldsc. op Petri ad cathedram geuen sold, die neemt voir sich, he heb inden bouwe geleden moeten kopen ind pachten van den borgermr. to Nymegen & c. sijn haye ind kairn op ons landt, dat he to liuen van onss heeft, wassende, ind den pacht sunte Peters, ad cathedram an on tbetalen, dair sij op uerteerden doe een groit dele, & c. Woe men dat halden sal. Item voirt Conrait Celiss. ind Henr. Becker bynnen Nymegen wonend ind ons erffjairgulde sculdich sijn uyt Landt tot Oye gelegen ind die Pacht oic Petri ind to mey uerschinende. Item to Keyler ind Keuelaer inden kerspell van Weze teynde inden sack uerschinende conuersionis Pauli na der swoenen, dat her Johan van Arendail off die amptluyde van Gelre ind Goch onss ontweldigen. Woe dat gehalden sall werden. Hijr om gaids will tbest inne tdoin. O/Papier. HstAD-Stift Kleve U 29. D Capitell Cleue contra Geldern Duyffelt.

(1466) Item eciam notandum quod per dominos decanum et Hessell in presencia domini decani Kranenburgensis et domini Jo. De Gryueto in Duyfflia cum pactionariis quibusdam qui tenentur de duobus annis et non sunt soluendi nec usi sunt agris unde soluerent Concordati sunt per Arnoldum Scupper et alios, quod inde dabunt annuos redditus leuando per dominos capitulares tunc residentes et in reemptione illorum reddituum eciam leuabunt summam capitalem ut habetur in literis concordie. Primo relicta Arnoldi de Hoekellym dabit annuatim 1 sc ad quinquennium redimendum soluendo Martini anno lxviij pro xvj sc facit xlix marc. iiij ß. Item Henrick Frederix dabit annuatim ij- flor. Renensem utsupra redimendum pro xxiiij flor. Facit xlviij marc. Item Derick Schuylken dabit in forma predicta j- flor. R. redimendum cum viij flor. facit xvj marc. Item Egbertus Schupper dabit vj- stuferos redimendum cum vj- flor. facit xj marc. Item de Gaedert vanden Wynkell j- flor. redimendum cum viij flor. facit xvj marc. Item Arnt Schupper v flor. facit x marc. Item Franco Krebken siue Wilhem Gaedertss. 1 flor. Renens. Et unum flor. postulati de duobus annis facit vj marc. viij ß. Item Henricus Keuven cum Gerardo Gijsen de Hoyfslach quia Henricus non potuit uti dimissa sunt facit ij marc. ij ß ij- d. PR 1466 A7. F. Gorissen, Stift Monterberg-Kleve, regestnr. 1854 en 1856.

431. 1465 maart 1 (op st. alwins dach).

Irstlick hebben wij hier een besegelde erfpechtersbrieff in der Duyffel. Henrick van Beeck en Mechtelt sijn hijsvrouw .. in onse L. vrouwe altaer te Loedt die helffte van een hoffstatt mit enen bongart haldende umbtrint acht hondt landt und die ander helfft van deselver hoffstatt mit den bongart der papenlicken pranende der kherspel … tot Loedt in die Duyffell gelegen mit dem eene einde die gemeyn strait und de anderen einde Walravens hoffstatt mit der enre siden erve Bernier Francken und mit der ander siden langhs der kerrcken hoff thot Loedt.. Wij Johan Meussoen end Gerit van Doeringen alss erffpechtere in der Duyffel doin kondt en is gegeven int Jahr uns heeren duysent vierhondert vieff ende sestich op St. Alwins dach. Hauptstaatsarchiv Düsseldorf, Stift Kranenburg-Zyfflich, Urk. Nr. 40 en idem Repertorien und Handschriften I folio 45.

432. 1466 januari 7 (des dinxdag na den heyligen dertiendach).

Johan van Bryenen en Joffr. Lysbeth van Benthem, echte dochter van wijlen Wolter Kersskorff, maken huwelijksvoorwaarden, ten overstaan van Theodoricus van Bryenen, pastoor te Nijkerk en Henrick van Bryenen, broeders van de Bruidegom en Johan Kerskorff, broeder, Wolter van Hees en Johan de Jonghe vanwegen de bruid. Johan brengt aan al de goederen, welke hij nu heeft “geldende en guet wesende” 300 oude Frankrijkse Schilden erfrenten, Lijsbeth brengt aan twee hoven, de eene te Keken en de andere te Bymmen gelegen haar tynsen in de Duffel en een erfrente te Heteren en te Randwijck, de laatste afkomstig van haar overleden moeder. RA Arnhem, Huis Oolde te Laren (GLD), regest nr. 20.

433. (1466 Juli 28),

(De hertog van Gelre?) schrijft aan (Gerit van Bemmel?), dat heer Oiswalt, heer ten Berge, bericht heeft, dat lieden van het huis te Bemmel een hoeve te Millingen hebben geplunderd, en eischt, dat het gestolene teruggebracht wordt. Ut supra (Geschreven to Zutphen dess Manendach post Jacobi apostoli…LXVI). Afschrift (Inv. no. 167). N.B. Boven deze brief staat het vrijwel onleesbare afschrift van een brief aan ? van denzelfden datum en schrijver. Mr. A.P. van Schilfgaarde, Het archief van het huis Bergh, regestenlijst van brieven, eerste stuk (1419-1494), nr. 198.

434. 1466 October 13,

Schriftwechsel zwischen dem Amtmann von Kranenburg und der Stadt Nymwegen wegen des Wiederaufbaus des Blockhauses oder Bergfriedes Putkuype in der Düffel zwischen Zijfflich und Persingen.

Kleve-Mark, Akten: Verh. zu Geldern Nr. 13. Konzept und Orginalantwort der Stadt auf Papier. Eyrsame guede vriende. Also wij verstaen, dat gij onlanx bynnen vrede ind bestand hebn doen graven ind noch graven ind vesten doir lant, dat unser kerken van Cranenborgh tobehoerende is, dairaf wij gifter sijn, ind oick boeme hebt laiten setten in unsen lande, dat sich dan na inhalt ind gelegenheit des vreden ind bestands ind oick, want datselve lant der kerken to behoert und geistlick mortificiert guet is, dair men geyn wertlick hant mit gewalt billix anslaen sol, so nyet geburt en heft noch en geburt, gesynnen wij van u, dat gij vuegen ind bestellen, dat tselve, upten vurg. lande also gegraven is, terstont togesteken ind geslicht ind nyet vorder upten unsen gegraven werde. Ind gescheghe des nyet, so kund y wail merken, dat uns dat dairbij nyet to laiten en stoende, so uns die vrede hirmede merkelicken gebraken is ind noch wurd. Ind wes hijrin geschien sall, uns bij desen unsen boide weder to schrijven, dair men sich na mach weten to richten. An die stat van Nymwegen. Ohne Datum und Unterschrift. Die Antwort von Nymwegen darauf lautet:

Guede vrient. Also gij ons nu gescreven hebt van den blochuyse of berffrede, dat tuschen Zeeflic ind Persingen opgeslagen wurd op erve der kircken van Cranenborch tohoerende, dat buten wille end consent des dekens end capitels van Cranenborch geschien solde, meynende, des also nyet te geboeren na vermoegen des vreden etc., woe uwe brief vorder dairvan inhelt. So heeft op dieselve stede, dat doch in den lande van Gelre is, voertijtz een berffrede gestaen, dat kurtzleden afgebrant is, als gij weet, dat daer geset wart by wille end consent dekens end capitels vurg. in sulken vuegen, dat men der kircken, of den dat erve tohoerden, daervor sold doen an anderen erve of gelt daervor, dat redelic were, des denselven doe also wael genuegden, end en hebben gheen bekroen of vervolgh vorder daervan gehoert. Wij verstaen oick, dat den deken ind capitel vurg. synt dierre tijt, dat men des also overkomen is, van oeren guede in der heerlicheit van Persingen end voert in der Oy gelegen oeren onrait daerop ingelaten is. End so sijn wij end die geerfden op dieselve vurwerde end dedinge in besete end bruyckinge des erfs komen end een deel iaeren geweest end hebben dat nye berffrede daer nu weder doen maken, daer den vrede ommer na alre gelegenheit nyet te kort an en geschiet. End so sijn wij end die geerfden noch oerboedick, als wij van ijrstan sijn geweest, der dedingen end vurwerden vurger. na te gaen, end willen gerne onse vriende bij den oeren daerbij schicken, als sij des begeren op gelegenen stede end tijt, dat te helpen schicken end vuegen, als dat van reden geboeren sall. Gescr. des goedesdages op sunte Gallen avent a.d. etc. LXVI. Burgermeistere, scepenen end rait der stat van Nymegen. Äussere Adresse: An Henrick van Wijtenhorst drosset to Cranenborch onsen gueden vrient. Eine gleichzeitige klevische Kanzleihand hat daneben vermerkt: Nymegen van den berghfrede an der Putkuype. Theodor Ilgen, Quellen zur inneren Geschichte der rheinischen Territorien Herzogtum Kleve, I. Ämter und Gerichte, zweiter Band, Quellen, Zweiter Teil, nr. 67 (1925).

435. (c. 1466),

(De hertog van Gelre) schrijft aan (den jonker van Batenburg?), dat deze te Nymegen besprekingen moet gaan houden in verband met de plundering door Nymeegsche burgers van Cleefsche goederen onder Millingen. Afschrift (Inv. no. 167). Mr. A.P. van Schilfgaarde, Het archief van het huis Bergh, regestenlijst van brieven, eerste stuk (1419-1494), nr. 203.

436. 1467 Januari 22 (op Sente Vincentius’dach des Heligen mertelers),

De gebroeders Wolter, Jorden en Johan van Eyle maken boedelscheiding van de goederen, nagelaten door hun ouders, en bepalen, dat Wolter o.a. zal houden het huis te Berke, waar hij nu woont, benevens goederen in het land van Dynslaken, Rees, Raiden en in der Dueffelen, terwijl Jorden zal krijgen goederen te Borth, en tenslotte Johan o.a. zal krijgen het huis bij de Casselpoort, goederen in Wynreswicker veld en goederen in het land van Moirse. Oorspr. (Inv. No. 336) met de geschonden zegels van den eersten en derden oorkonder en van Jacob Ingeen Have en Henrick Hasenrugh; de zegels van den tweeden oorkonder, Johan van Moirse, ambtman te Berke, Johan van Eyle Tilmans zoon, Johan van Eyle Berntz zoon en Johan van Hambroick zijn verloren. Rijksarchief Zwolle, Het archief van het kasteel Rechteren (inventaris 224.1), regestnr. 282, door Jhr. D.P.M. Graswinckel en Mr. H. Hardenberg.

437. 1467 März 24 (up unser liever Frauwen avent annunciacionis),

Adolf Herzog von Geldern und Jülich, Graf von Zütphen, belehnt Ritter Johann von Alpen mit dem Hof Beinheim zu Keeken in der Düffel mitsamt 50 Morgen Land und 14 Hofstätten, die von altersher dazugehören. Zeugen: Ritter Theiss von Eyl, Ritter Elbert von Bemel. Abschr. (16. Jh.), Alpener Kopiar Bl. 76, 77v. Urkunden und Akten der Neuenahrer Herrschaften und Besitzungen Alpen, Bedburg, Hackenbroich, Helpenstein, Linnep, Wevelinghoven und Wülfrath sowie der Erbvogtei Köln (INA 21), regestnr. 686, door Günter Aders,

438. (14)67 Juli 30,

(De hertog van Cleve) spoort zijn neef, den hertog van Gelre, aan, zijn zwager, hertog Arnolt, diens vader, vrij te laten, althans meerdere vrijheid van beweging te verleenen en maant hem aan tot betaling van de pandschuld van Duyffel. Gegeven toe Cleve opten Donresdach nest na sente Panthaleonisdach anno Domini etc. LXVII. Opgenomen in den brief van 1467 Juli 30 (br. no. 210). Het archief van het huis Bergh, door Mr. A.P. van Schilfgaarde, regestenlijst van brieven, eerste stuk (1419-1494), nr. 209.

439. 1468 September 18,

Goessen van Huest, richter te Pannerden en Millingen, oorkondt, dat door Johan Arntsz., gemachtigde van de heerlijkheid, gerechtelijk verkocht zijn tal van in den brief opgenoemde goederen. Gegeven in den jare ons Heren dusent vierhondert acht ende tsestich in altera die Lamberti episcopi et martiris. Oorspr. (Inv. no. 6132), met het zegel van den oorkonder. Het archief van het huis Bergh, door Mr. A.P. van Schilfgaarde, regestenlijst van oorkonden, eerste stuk (828-1490), nr. 948.

440. 1468 September 28,

Reynken, Johan Goessens Sohn, und seine Frau Hylla verkaufen an Phylips van Meerten gegen eine bis auf den letzten Pfennig bezahlte Summe Geld eine erbliche Jahresrente von 5 oberländ. rhein. G., den G. zu 29 neuen, weissen geldr. Arnoldus-Vlemschen gerechnet. Die Rente ist auszuzahlen jährlich auf St. Michaelstag [29. Sept.] in der Stadt Nimwegen (Nymegen) in der St. Johanneskirche am Hochaltar (in sunte Johans kercke opten hoegen altair). Zu beziehen ist die Rente aus einem Stück Land zu Niel in der Düffel (Nyel in Duyffel), gen. das Bongaerts-Stück und etwa 10½ Hont Land mehr oder weniger gross, welches mit einem Ende und einer Seite an die öffentliche (gemeyn) Strasse mit dem Namen die Cromstege grenzt, mit der anderen Seite sich langs des Kirchwegs (langs den Kerckwech) erstreckt, dort wo die Erben der in Duysborch wohnenden Tochter Bernts van Hoen reicht. Weiter ist die Rente zu beziehen aus einem Stück Land, Swaluwen-Land gen., etwa 3 [holländ.] Mg. gross und im selben Kirchspiel Niel gelegen; das Land grenzt mit der einen Seite an Erbe Henrick van den Hoen, den sogen. Tastwynckell, mit der anderen Seite und mit einem Ende an Erbe von Johan van Keken und mit dem zweiten Ende an die öffentliche Wässerung (gemeyn weteringe). Im Fall säumiger Zahlung verpflichten die Eheleute sich zum Einlager in Nimwegen. Pro Tag muss dann 1 alter Braspf. als gesetzliche Strafe gezahlt werden, bis die Schuld beglichen ist. Die Eheleute verbürgen sich für die Zahlung mittels dieser Erbpächter-Urkunde, und sie versprechen, da das Gericht in der Düffel z.Zt. ruht (soe als dat recht nu in Duyffell een tyt van jairen herwerts styll gestaen ind nederlegen is geweest), dass sie die Übertragung der Rente aus den zwei Landstücken, sobald das Gericht seine Tätigkeit wieder aufgenommen hat (soe balde ende wanneer als dat recht wederomme geapent is ind men aldair wederomme recht duet), 14 Tage nach Mahnung durch Phylips van Merten auf dessen Kosten vor dem Richter und Amtmann von Düffel vornehmen lassen. Zeugen: die Erbpächter Johan van Loet und Johan Geritssoen sowie andere mehr. Siegler: für die Aussteller, die kein Siegel haben, auf deren Bitte Gerit Boem sowie die beiden Erbpächter. – op sunte Michiels avont archangeli. Ausf., Perg., mit 3 Sgg. (1 und 2 besch., 3 ab). Rvv.: 11. van Reynken Goessens. Den bryeff van wyff golden gulden van Rick Bramen to Nyell gekocht hefft (15.-16. Jh.). Niell. Littere de duabus petiis terre dictis dat Bongartz stuyck et dat Swalven lant date per Hermannum van Wachtendonck ex permutatione quorundam agrorum ex curte in Nyell cum Capitulo facta anno 1537. Dieter Kastner, Die Urkunden des Stiftsarchivs Xanten, Band II: 1450-1490, nr. 1967.

441. 1469,

Akte van overdracht door Albert Meeus en Elisabeth, zijn vrouw, van 1 morgen in Niel aan Hendrik van Hoen.

Transcriptie:

Ic Aelbert Meeus en Lijsbet sijn echte huijssvrouwe doen kond allen luyden ende bekenne in desen apenen brieff voir ons ende voir onssen erven en voir twe erffpechters die hier nae beschreven staen dat wij verkocht hebben enen morgen lans gelegen tot Nijel mitter eenre sijden alre neest erve Zweers van Hoen mitter anderen sijde alre neest erve Gerit Bloemen mitten enen eijnde scietende op erve Elberts van Alphen toe wessen plach ter seligher gedechten mitten anderen eijnde scietende op erve ende hofstat Aelbert Meeus mit allen sijnen rechten en toebehoer alsoe dat geleghen is Henrick van Hoen en sijnen erven voir enen hollensche siaers die nijet wijnnen noch werven en sal oeck weert dat saeck dat den hollensche voirss nijet betaele en worde in hondert jaeren daer om en sal Aelbert ende Lijsbet echte luijde voirs off oer erven nijet ontmaenen Henrick voirss off sijnen erven voert soe sal Aelbert en Lijesbet echte luijde voirss dat voirg stuck land vrien en waeren jaer en dach hijrt then ewighen daeghen toe voir allen den ghenen die dit ten rechten formen willen daer sijn voir waerborge Rijcquijn vanden Kerchoff en Gherit Meeus dit gheschieden al arghelijst In orkondt der waerheit soe hebben wij twe erfpechters Rijcquijn vanden Kerchoff en Willem Braem onssen seghel aen desen brijef ghehangen en gegeven oeck soe hebben wij twe waerborgen mede onssen segel aen desen brieff ghehangen want ic Gerit Meeus geen segel en heb soe heb ic gebeden her Wolter Kijrskorff dat hij desen brijeff voir mij besegelen wijl dat ic her Wolter voirss geern gedaen heb om beden wijl Gerit Meeus voirss onssen segelen aen desen apenen brijeff gehangen gegeven. Int jaer ons heren dusent vierhondert ende negenensestich des guyensdageh nae sunte Wilbroijen dach.

De hoge raad van Adel; J.C. Kort, Het archief van de familie Van Matenesse en van de heerlijkheid Matenesse 1251-1917, inventarisnr. 1007, 1 charter. Transcriptie: G.F.H.H. van Benthem. Orgineel charter op perkament, met 2 zegels: Wolter Kerskorf (randschrift licht geschonden) en Willem Braem, het 3e zegel verloren. Achterzijde: van eenen mergen tho Niel No 9, dd 1469.

442. 1469 November 5,

(Barnabas?) van den Berghe, bastaard, verklaart, dat zijn beleening door heer Oiswailt, heer van den Berg en (Byland), met 45 morgen land in Duyffell, is geschied tot wederopzeggens toe. Gegeven in den jare ons Heren dusent virhondert negen ind tsestich des nesten Sonnendages na Alreheiligendach. Oorspr. (Inv. nr. 3228), met de geschonden zegels van de leenmannen Derick van Camphusen en Gerit Greve; dat van den leenman Henrick van Loil is verloren. N.B. Beschadigd. ). Het archief van het huis Bergh, door Mr. A.P. van Schilfgaarde, regestenlijst van oorkonden, eerste stuk (828-1490), nr. 964.

443. 1469 November 10,

Vor den Schöffen von Xanten (Gaidert Kake, Der. Eynde) bekunden Johan Braickman, Bürger zu Kalkar (Kalker), und Johan Goissens, Bürger zu Uedem (Udem), dass sie von Dechant und Kapitel des Stifts Xanten auf 6 Jahre, laufend ab verflossenem St. Margarethentag [13. Juli], die Pension Uedem (pensie van Udem) gepachtet haben, und zwar mit Rechten und Zubehör sowie mit den Zinsen und Sendpfennigen (seentpennyngen) in Uedem wie auch den Zinsen in Uedemerbruch (Udemmerbroick), soweit sie dem Kapitel gehören, mit Ausnahme allerdings des Hofes zu Paepenhave und der Güter zu Düffelward (Duyffelwerde) samt Zubehör; ferner haben sie gepachtet 2½ Hufen Land, die Ferne Ruegers innehatte, und ½ Hufe Land, die der † Johan ter Bruggen, einst Pastor zu Wardt (Ward), innehatte, weiter schliesslich den Rübenzehnten, den Flachzehnten und den Hanfzehnten (ruebtiende, vlasstiende, henptiende) im Amt Xanten. Die Pacht ist jährlich in Xanten auf dem Kloster dem Kapitelskellner je zur Hälfte auf St. Peterstag ad Cathedram [22. Febr.] und auf St. Walburgistag [1. Mai] zu zahlen; sie beträgt 21 Mark Pfennige der beim Xantener Präsenzmeister geltenden Währung und je 109 Mlr. Roggen und Hafer (even) Kellnerei-Masses. Dazu sind jedes Jahr auf St. Martin [11. Nov.] 6 Pfund Wachs zu liefern. Ausserdem erhält jeder der insgesamt 32 Kanoniker mit Ferkulum (ygelicken persoen, die eyn gericht heeft vanden tweinddartich gerichten) auf St. Lambertstag [17. Sept.] 8 Hühner. Auch müssen an die Kirche zu Uedem jährlich 48 Pfund Unschlitt (ongels) geliefert werden. Und endlich empfängt jeder in Xanten wohnhafte und residierende Kanoniker auf St. Viktorstag [10. Okt.] 2 Pfund Wachs. Der Pächter trägt die laufenden Unkosten und zahlt den Laten des Hofes zu Xanten und dem Büttel des Hofes (dess haif bedell) das, was ihnen zusteht. Bürgen sind Anthonius vanden Graeff und Johan van Oye, beide Kanoniker zu Xanten. Die sich gegebenenfalls mit den Pächtern zum Einlager in Xanten verpflichten, [usw.]. Siegler: das Schöffenamt. – op sunte Mertensavent des heiligen bisschops ende confessoirs. Ausf., Perg., mit Sg. (leicht besch.). Rv.: A.f. cellerarie. Udem … (15 Jh.). Dieter Kastner, Die Urkunden des Stiftsarchivs Xanten, Band II: 1450-1490, nr. 1990.

444. 1470,

Akte van overdracht door Albert Meeus en Elisabeth zijn vrouw, van ½ morgen in Niel aan Hendrik van Hoen.

Transcriptie:

Wij Aelbert Meeus en Lijsbet sijn echte huijssvrou doen kond alle luyden en belaeven in desen apener brieff voir ons en onsen erven dat wij vercoft hebben voir twe erfpechters die hiernae bescreven staen enen halven mergen lans gelegen tot Nijell mitter syden alre neest erve en hoffstat Johan Aelbertss toe wesen plach en got gedruckt mitter anderen syde gelegen alre oest einde Aelbert Meeus mitten enen eynde scietende op ….. Elberts van Alphen den got gedruckt mitten anderen eynde scietende op die [gemeijnd vrij ..gestrat] mit allen sijnen rechten en toebehoer alsoe dat gelegen is Henrick van Hoen en sijne erven voir enen hollanssche tsaiers die nijt wijnen noch werven en sal nu noch then ewigen dagen en vloeff den voirss hollenssche onbetaelt hondert jaer daer om en sal Aelbert en Lijsbet echte luyde voirss nijet maenen Henrick voirss noch sijnen erven. Oeck sal Aelbert en Lijsbet echte luyde voirss dat voirgh stuck lans vrijen en weeren jaer en dach hijrt then ewijgen daegen toe voir allen den ghenen die des then rechten comen wijllen daer is waerborghe voir Gerit Meeus voert soe hebben Aelbert en Lijsbet echte luyde voirss verthegen op dat voirgh stuck land voir twe eerfpechters Johan van Loet en Willem Braem mit haelen hant ende mont uijt ghesceijden all argelijst en in Orkonde der waerheit en meere konde en beter vestenisse will soe hebben wij twee erfpechter onsen zegele aen desen apenen brieff ghehangen. Oeck soe heb ic Gerit Meeus als een waerborge mede mijnen segel aen desen apenen brieff gehangen want ic Gerit Meeus op dese tijt geen segel en heb soe heb ic gebeden Johan Braem dat hij desen brieff voijr mij en van mijnen wegen besegelen wil dat ic Johan Bream gern gedaen heb om beden wil Gerits voirs onsen segelen aen desen apenen brieff gehangen en gegeven int jaer ons heren dusent vierhondert ende tsoeventtich des saeterdaghes post oculi.

De hoge raad van Adel; J.C. Kort, Het archief van de familie Van Matenesse en van de heerlijkheid Matenesse 1251-1917, inventarisnr. 1008, 1 charter. Transcriptie: G.F.H.H. van Benthem. Orgineel charter op perkament, met 3 zegels, waarvan 1 verloren.

445. 1470 Januari 2,

Oesswalt, heer van den Berg en Bilant, verpacht voor 12 jaar het huis te Millingen in de heerlijkheid Millingen aan Arnt die Waell en diens vrouw Gerit. Gegeven in den jare ons Heren dusent vierhondert tsoventich des neesten Dinxdachges nae Jaersdach. Opgenomen in den brief van 1470 Januari 2 (reg. no. 968). Het archief van het huis Bergh, door Mr. A.P. van Schilfgaarde, regestenlijst van oorkonden, eerste stuk (828-1490), nr. 967.

446. 1470 Januari 2,

Arnt die Waell verklaart het huis Millingen in pacht te hebben genomen op de voorwaarden, vermeld in den brief van 1470 Januari 2 (reg. no. 967), hierin opgenomen. Gegeven in den jaer ons Heren dusent vierhondert ind tzoventich des neesten Dinxdages nae Jaersdach. Oorspr. (Inv. no. 5788), met de geschonden zegels van den oorkonder en Gerit van Borken; dat van Roleff van Borken is verloren. Het archief van het huis Bergh, door Mr. A.P. van Schilfgaarde, regestenlijst van oorkonden, eerste stuk (828-1490), nr. 968.

447. 1470 Juni 24,

Hubert van Lienden und seine Frau Geeze verkaufen an Gerit Kersskorff, Bürger zu Nimwegen (Nymegen), 7 oberländ. rhein. G. jährlicher Erbpacht (erffpachts des jaers), den G. zu 20 weissen Stübern oder 28 neuen Vlemsschen gerechnet. Fällig ist die Erbpacht jährlich auf St. Johannes Geburt im Mittsommer [24. Juni] und zu beziehen aus einem Kamp Land, den man den Groeter Driessch nennt und in der Düffel (Duyffell) im Kirchspiel Niel (Nyell) liegt; der mehr oder weniger etwa 7 Mg. Land umfassende Kamp grenzt mit dem einen Ende an die öffentliche (gemeyn) Strasse, mit dem anderen und der einen Seite, dem sogen. Groben Stück, wie auch mit der anderen Seite erstreckt er sich die Geer entlang. Von 1471 an ist die Erbpacht in Nimwegen in der St. Johannkirche am Hochaltar an Gerit Kersskorff auszuzahlen. Die Rente kann nach 4 Jahren zum 24. Juni in Nimwegen an gleicher Stelle wiedereingelöst und mit einem Kapital von 105 G. plus der dann fälligen Rente von 7 G. zurückgekauft werden. Bürgen sind Johan van Keeken, Daems Sohn, Reyncken Herinck und Peter Houberch, die die pünktliche Zahlung der jährlichen Rente und der eventuellen Rückkaufsumme garantieren. Die Eheleute wie die drei Bürgen versprechen, im Falle säumiger Zahlung zum Einlager in Nimwegen zu erscheinen, wobei zugunsten Gerit Kersskorffs als des Schuldners für die Unkosten bzw. als Busse zuzüglich zum Lösekapital pro Tag 1 Ort von 1 G. und betreffs der Rente 1 alter Braspf. zu zahlen sind. Siegler: die Bürgen (1, 2, 3), [Hubert van Lienden] (4) und Johan van Heeze (5) für Geese van Lienden. – op sunte Johans dach the midsomer. Ausf., Perg., mit 5 Sgg. (3 ab, 2 u. 4 besch.) Rv.: … Niel. Venditio … Non videtur facere pro capitulo .. (16. Jh.). 49. Die Urkunden des Stiftsarchivs Xanten, Regesten, Band II: 1450-1490, nr. 1996, Dieter Kastner.

448. 1470 Juni 24,

Hubert van Lienden und seine Frau Geeze sichern Johan van Keeken, Daems Sohn, Reyncken Herinck und Peter Houberch Schadloshaltung zu, dafür dass diese sich als Bürgen für sie zur Verfügung gestellt haben, nämlich dass Gerit Kersskorff, Bürger zu Nimwegen, die von den Eheleuten gekaufte Rente von 7 rhein. G. jährlich und das etwaige Wiedereinlösekapital von 105 G. nach 4 Jahren pünktlich und vollständig erhält, so wie der Bezug der Rente in der Haupturkunde beschrieben ist. Ihre Verluste sollen ihnen aus dem gen. Kamp der Eheleute ersetzt werden. Die Eheleute versprechen für den Fall der Nichteinhaltung, dass sie mit einem Mann und drei reisigen Pferden zum Einlager in Nimwegen erscheinen werden, wobei pro Tag 1 Ort von 1 G. als Busse bzw. für die Unkosten zu bezahlen sind. Siegler: Hubert van Lienden und Johan van Heeze für Geeze van Lienden. Op sunte Johans dach the midsomer. Ausf., Perg., mit 2 Sgg. (2 besch.). Rv.: … Niel. Venditio … den groeten drys … Non videtur facere pro capitulo … (16 Jh.). 48. Die Urkunden des Stiftsarchivs Xanten, Regesten, Band II: 1450-1490, nr. 1997, Dieter Kastner.

449. 1471 August 16,

Herzog Arnold von Geldern entbindet die Amtleute, Richter, Boten und Pfänder des Landes Düffel von den Verpflichtungen ihm gegenüber und fordert sie auf, dem Herzog Johann von Kleve zu huldigen und den Treuschwur zu leisten.

Wij Arnolt van der genaden gaidz hertouge van Gelre ind van Gulick ind greve van Zutphen doin to weten u allen ind yglicken bisunder unsen amptluden richteren baden ind peynderen unss landz van Duyffel ind allen leenmannen ind ondersaten daironder gelegen, wonachtich of gehoerende, die uns dairaf myt of tot huldinge of eyden van ampten, leengueden of anders in Duyffel ind oeren toebehoir verbonden ind gehalden sijn verbonden to werden, dat wij den hogebaeren fursten unsen lieven gemynden swager heren Johan hertouge van Cleve ind greve van der Marke ind sijnen erven ind nakomelingen unse alinge lant van Duyffel myt allen sijnen toebehoir, dat oen van unsen soen umb unsen wille afgedrongen was, nu wieder upt nye verschreven ind verpandt hebn up eyne wiederloisse vur sessdusent Averlensche Rynsche gulden, as oen dat vur van uns verpandt was na inhalt unser brieve, wij oen nu dairop hebn doin geven. Ind schelden u allen sementlich ind elken bisunder van sulken huldinge ind eynden van truwen, as gij uns van uwer leen wegen of anders der Duyffel, as vurgerurt is, antreffende in enniger wijs gedain hebn, avermitz desen unsen brief quijt ind ledlich tot behoif unss swagers ind synen erven vurscr., uwe allen sementlich ind elken bisunder bevelende avermitz desen selven brief, dat elck van u tot gesynnen unss swaghers hertougen van Cleve ind sijnre erven ind nakomelingen vurscr. oen, of den hie dat bevelende wurdt, behoirlicke huldinge ind eyde van truwen doin, as gij van ampten, leenen of andere enigher onderdanicheit wegen, as gij uns dairaf gedain hadn ind gehalden sijn to doin, beheltlicken uns ind unsen erven die loisse dairan na inhalt der brieve dair avergegeven, ind allet sunder argelist. Ind deser unser quijtscheldinge ind bevelinge to orkonde, vestingen ind stedicheit hebn wij unsen segel myt unser rechter wetenheit up desen onsen brief doin drucken in den iaere unss heren dusent vierhondert eynindseventich, des vrijdages na unser liever Vrouwen dach Assumptionis. Reg. Cliv. XVII 218v. Glzt. Niederschrift. Am 16. August 1471 hatte Herzog Arnold von Geldern die Pfandschaft über die Düffel erneuert (Or. Kleve-Mark u. Reg. XVII 209, gedr. Lacomblet UB. 4, 354), nachdem Herzog Adolf von Geldern am 9. Dezember 1468 (Reg. XVII 222v) das Pfand von Herzog Johann zeitweilig zurückerworben hatte. Theodor Ilgen, Quellen zur inneren Geschichte der rheinischen Territorien Herzogtum Kleve, I. Ämter und Gerichte, zweiter Band, Quellen, Erster Teil, nr. 348 (1925).

450. 1471 November 19 (in octavo s. Martini episcopi),

Ritter Johann von Alpen, Herr zu Hönnepel, belehnt Johann von Brienen als Vormund seines mit Wolter Kersskorffs Tochter erzeugten Sohnes Wolter mit 25 holländischen Morgen Land, die in mehreren Stücken zerteilt zu Düffel im Kirchspiel Keeken liegen; die Stücke heissen: Wolfferskloith, Heikinck, Bredestück, Wynkel, Ryssduyffel, Heyngmenge, Brysterstück und Brysterweerde. Zeugen: Ott von Hetterscheidt und Heinrich Pege, beide klevische Lehnsleute. Abschr. (16. Jh.), Lehenskopiar Bl. 15v. Urkunden und Akten der Neuenahrer Herrschaften und Besitzungen Alpen, Bedburg, Hackenbroich, Helpenstein, Linnep, Wevelinghoven und Wülfrath sowie der Erbvogtei Köln (INA 21), regestnr. 698, door Günter Aders,

451. 1471 November 15,

Willem Rosse, burgemeester van Nymegen, en zijn vrouw Heilwych verleenen aan heer Oesswalt, heer van den Berg en Bylant, losrecht op een rente, groot 40 rijnsche guldens, uit het huis Millingen, 3 morgen land gend. den Acker en de uiterwaard van 100 morgen land. Gegeven int jair ons Heren dusent vierhondert een ende tsoeventich des Vrydages nae sunte Mertensdach in den wynter. Oorspr. (Inv. no. 1368), met de geschonden zegels van den oorkonder en Peter Schriver. Het archief van het huis Bergh, door Mr. A.P. van Schilfgaarde, regestenlijst van oorkonden, eerste stuk (828-1490), nr. 995.

452. 1471 Dezember 9 (dess neesten daiges na unse lieuer vrouwen Concepcionis),

Vor Arndt Schupper und Heynrich Kuve, Scepene to Ryneren, bekennen h. Ailbert Hessell, h. Gaidert Heymerich und h. Ryckart vander Dunsen as Capittelsheren in stede dess gemeynen Capittels der kercken to Cleue einers. und Peter Syberts anders. was folgt: sie haben an goen syde vanden Duyffelwerdschen boem je ein neben dem andern gel. Stück Land, geh. die Ryeduyffel und sind übereingekommen, einen Graben zu graben. Da das Stück des Kapitels um die Hälfte grösser ist, sollen von diesem 4, von Peters Stück aber nur 2 Fuss Erde genommen werden. Das Kapitel übernimmt die Anlage, die Unterhaltung fällt beiden anteilmässig zu. – Siegler: gem. Scepenen. O/Pergament m.d.S. in grünem Wachs; auf dem S.-streifen: id capittell to Cleue. Sti U 605. D In Duyffelwerd vanden dyck die dair geworpen is bijder Rijssduyffel/E/Van ein graeff lanx die Reyduffel gegrauen. 1471. d. 9. Dec. F. Gorissen, Stift Monterberg-Kleve, regestnr. 1929.

453. 1472,

Akte van overdracht door kerkmeesters van Niel van een hofstede aldaar aan Hendrik van Hoen.

Transcriptie:

Wij Willem Braem ind Rykert Wilhems soen as karkmeister ind wij gemeynde kespellude te Nyel doen kondt ind betugen myt desen brieff voer onss ind onse nakomelinge dat wij voer een summe geltz die wij van Henrick vanden Hoen ontfangen ind voir in onser karken orbar gekiert den selven Henrick ind sijnen erven verkocht hebben ind verkoepen myt desen brieve een haistat myt oeren toebehoeren voer vrij eigen erve to Nyel gelegen die Johan Aelbertz soen selig gedechtenysse to wesen plege myt eene syden langhs der Stegen aender karck hoff ind myt der andere syden langhs erve Henricks vanden Hoen scietende myt den enen eynde op die gemeinde Straete ind mytten anderen eynde op erve wilner Elbertz van Alphem selig gedachtenyss to wesen plagen schietende op wulken koep Henrick vurss dese haistat myt oeren toebehoeren nu [uent] aenbau[gh] ind tot synen schoensch gebruijcken magh der karcken vurs noch nyemande enych recht dair aen to hebn noch behalden dan alleen Philips van Merten jairlix enen Rynschen gulden dair uyt to hebn den aen Henrick vurss betalen sal uns hij off sijn erven den gulden jairrenten vurss affgeleist hebn ind off Henrick vurss off sijnen erven van deser haistede voerder vestinge noet geboerden hebn die vurss kerckmeister ind kerspellude voer oer ind oeren nakomerlinge geloefft in gueden trouwen ind in rechter eedtstat die vestinge tot gesijnnen Henricks off synne erven also sonder vertogh doen sullen dat Henrick ind synen erven nae den lantrecht in Duyffel dair mede genoich gevest ind bewaert sullen wesen oick hebn dese vurs verkoepen geloifft dys koeps ten ewigen daigen toe rechte wairschapp to doen ind al sonder argelijst orkonde dys t wairheit hebn wij Wilhem Braem ind Rijkert Wilhem soen allick onsen segel as kerckmeister voir onss ind onsen nakomerlinge ind umb beden wil der gemeunder kerspelluden voer oen indo eren nakomelinge an desen brieff gehangen inden jair onss heren dusent vierhondert ind twe indtseventich.

De hoge raad van Adel; J.C. Kort, Het archief van de familie Van Matenesse en van de heerlijkheid Matenesse 1251-1917, inventarisnr. 1009, 1 charter. Transcriptie: G.F.H.H. van Benthem, de zegels zijn verloren, achterzijde: “van Albertz hofstede”.

454. 1472 Juni 28,

Gerit Kerskorff erklärt: Nachdem ihm die Eheleute Hubert und Geze van Lienden 7 oberländ. Rhein. G. Jährliche Erbpacht verkauft haben, die aus dem etwa 7 Mg. Grossen Kamp Land, dem Groeten Driessch im Kirchspiel Niel in der Düffel (Nyell inder Duyffel), zu beziehen sind, ist nun Gadert van Dolre der Besitzer der betreffenden Urkunde mit allen aus ihr herrührenden Rechten. Siegler: der Aussteller. – op sunte Peters ende Pauwels avent apostolorum. Ausf., Perg., Sg. ab. Rv.: Niel … Non videtur facere pro capitulo (16 Jh.). 52. Die Urkunden des Stiftsarchivs Xanten, Regesten, Band II: 1450-1490, nr. 12034, Dieter Kastner.

455. (O.D. 1473),

Gerichts- und Rechtsordnung Herzog Johanns von Kleve für die Düffel.

Ordinantie, as men dat recht van den gemeynsten ind principailsten punten in Duyffel voirtan myt scepenen halden ind wijsen sal. Reg. Cliv. XVIII 22ff. Glzt. Niederschrift. Voran geht die Schöffenordnung für die Stadt und Gerichtssatzung für die Stadt und das Amt Goch von 1473 (s. Nr. 78) und es folgt unmittelbar auf das Düffelrecht die Mitteilung vom 7. Januar 1474 an die Stadt Kranenburg (Nr. 80), dass die Gerichte in der Düffel fortan bei dieser Stadt in zweifelhaften Rechtsfällen die Urteile holen sollten. Danach hat man die Abfassung der Gerichtsordnung ins Jahr 1473 zu setzen. Abschriften, die wohl sämtlich auf den Eintrag im obigen Registerbuch zurückgehen, finden sich in Kleve-Mark, Akten: Landesverwaltung 58 vol. III (von ca. 1550 und eine zweite aus dem 17 Jh.). Der Druck von Rich. Schröder in den NRHein. Ann. 24, 162 bis 169 hat eine um 1500 geschriebene, im Stadtarchiv Kleve beruhende Abschrift zu Grunde gelegt, die, da sie auch die Dienstordnung für die Düffel von 23. Dezember 1495 (s. unten Nr. 112) enthält, wohl für irgend eines der Gerichte in der Düffel angefertigt worden war. Der Abdruck ist im allgemeinen zuverlässig. Die Gerichtsordnungen für die Ämter Düffel (D.) und Goch (G.) weisen in einer ganzen Anzahl von Paragraphen wortgetreue Übereinstimmung auf, wie das die folgende Konkordanztabelle veranschaulicht: D2=G2, D23=G13, D24=G14, D25=G16, D26=G17 u. 17a, D27=G18, D28=G19, D29=G20, D30=G21, D32=G23. Theodor Ilgen, Quellen zur inneren Geschichte der rheinischen Territorien Herzogtum Kleve, I. Ämter und Gerichte, zweiter Band, Quellen, Zweiter Teil, nr. 79 (1925).

456. 1473 maart (de dinsdag na zondag Oculi),

Willem van den Velde en zijn vrouw Elisabeth geven een erfpacht uit een hof te Keeken aan heer Daem van Keeken, pastoor te Keeken. De hof is 3 morgen groot en ligt met het ene eind aan het erf van Johan van Keeken Daemssoen en het andere eind langs het erf van Johan van Qualberg en de hof van Johan Smeets, met het andere eind aan de Halderweide en met de andere zijde op het erf van Roelof van Loet en de gemeine straat. Getuigen zijn de erfpachters Roelof van Loet en Herman Kaal.

Transcriptie:

Wij Willem van den Velde ind Lisbeth echte huijsvrou Willems voirs: bekennen in desen apenen brieff voir ons ind onsen erven dat wij mijt onsen vrijen will ind gueder voirbedachten beraede gegeven hebn ind geven in ener rechten steden erffpacht voir twe erffpechter hiernae beschreven her Daem van keken pastoir in der tijt toe Keken ind sijner erven off helder diss brieffs met sijnen wille een hoffstat gelegen in den kirspel van Keken aen Haelderweijde omtrijnt drie margen lands (ewennick) meer off min ther gueder maeten mijt allen oere rechten ind toebehoer so die van alds gelegen is, ind schüt mijtten ene eijnde of erff Johans van Keken Daemseon mijtter eenre sijden langs erff Johans van Quaelberch ind Johans Smeets hoffstat mijtten anderen eijnde op Haelderweijde ind mijtter andre sijden op erff Rolephs van Loet ind die gemeijnde strait, voir een Nijmmeegs groetken siairs genge ind geve op datum diss briefs Jairlix ind alle Jair te betailen op sunte Peter ad Cathedram ind weer dat groetken Jairlicker Jairrenten als voirs: is betailt woirt off niet daer en sal her Daem off sijne erven (eshenen) schaeden bij hebn off lijden, ind als her Daem voors: off sijn erven off helder diss brieffs mijt sijnen wille die voirgl: groetkents nijet langer Jairlix geven off betaelen en wille soe moegen sij gaen in der Kirspels kircken van Keken bij tween offte drien nabueren ind leggen sestien groeten voirgl: op den hoegen altair, ind dar sall her Daem voirs: ind sijn erven altoes van den Jairgelde voirs: onthefft ind ontbaeden wesen ind Willem ind Lijsbeth echte lude voirs: hebn alsoe op dit voirgh: erff ind guet als voirs: is mijt halm handt ind mont verseggen alsto dat die erffpechter wijsden voir recht, dat sij ind oer erven daervan onterfft en ontrecht sijn van allen rechten sij ind oer erven dairaen to hebn plegen ind her Daem voirs: ind sijn erven off helder diss brieffs mijt sijner wille dairaen geerfft en gerecht sijn ewelick ind erffelick, ind wij Willem ind Lijsbeth echte lude voirs:  hebn oick mee op eenen brieff inhaldende vijfftig alde Frankrijksche schilde voirge: hoffstat hoerende ind dienende voir dese selve erffpechter in deser saken oick als gerichtslude vertegen ind avergegeven gelijck als die hofstat voirs:. Voirt so gelaven wij Willen ind Lijsbeth voirs: voir ons ind onsen erven her Daem voirs: ind sijnen erven dese hoffstat voirs: te vrien en te waeren Jair ind dach ind ten ewigen daigen toe voir een vrij eijgen erff utgescheiden een pont was des jairs, dat Johan van Bijlant dair Jairlix ut heefft ind allen voirkommer aff te doen, die dair voir datum diss brieffs ..gekomen is bij allen onse guede, dat wij ind onse erven hebn in den Sticht van Coelen offte lande van Gelre ind allen bewijsselicken schaide die her Daem voirs: off sijn erven dairbij hedden offte leden op te richten, Voirt so gelaven wij Willem ind Lijsbeth voirs: voir ons ind onse erven, want nu ter tijt in der Duijffel gheen recht en gheet tot wilker tijt dat gericht geoepent is ind men recht doet in der Duijffelt then irsten gesinnen her Daems voirs: off sijnre erven off sijns zekeren bade in der Duijffell te sullen komen ind vesten oen  die hoffstadt voirs: mijtten brieff als voirs: ind mijt allen brieven dair toe hoerende, mijtten lantrecht bij derselver pe(ren) voirs: Alle des punten voirs: ind een ijgelick punt bijsonder hebn wij Willem ind Lisbeth echtelude voirs: als saickwalde voir ons ind onsen erver gesekert ind gelaifft, zekeren ind gelaven in gueder trouwen bij onser eren ind in gerechter eetstat vast stede ind onverbrekelick te halden ind sonder alle argelist, Dair dit geschieden waeren aver ind aen gehailt ind gebeden als erffpechters ind gerichtslude Roleph van Loet und Hermen Kaill ind meer gueder luede, In orkonde der wairheijt soe heb ick Willem van den Velde voirs: voir mij ind mijnen erven mijnen zegell aen desen apenen brieff gehangen ind der meere vestenisse will, soe hebbn wij Willem ind Lisbeth echte lüde voirs: gebeden dese erffpechter ind gerichtslude vors: desen apenen brieff mede aver ons ind onsen erven te willen besegelen, Want wij erffpechter ind gerichtslude voirs: dese vertickgenisse van Willem ind Lisbeth als voirs: Steit gesien ind gehoirt hebben, so hebn wij onse zegele mede aen desen brieff gehangen; Gegeheven in den Jair ons: Hren dusent vier hondert ind drie en tsoeventig des dijnxdaigh nae den Sonnendag Oculi. Het Drents Archief, Het familiearchief De Milly van Heiden Reinestein, inv. nr. 1400: Onderhandse acte van het ius conferendi van de vicarie van St. Catharina te Keeken, 1659; met retroacta 1473, 1477, 1550 en 1570, afschriften, 1660 en (ca. 1660?). Transcriptie en regest: G.F.H.H. van Benthem.

457. 1473 nach Mai 18,

Rechenschaftsbericht des Thomas Hotman über seine Tätigkeit als Richter ind der Düffel in den Jahren 1472 und 1473.

Item dijt ist ghoene, dat ich Thomas Hotman van gerichtswegen gedaen heb in Duffel, synt to mail dat myn g.h. etc. sijner gnaden vrunde op die heymstadt (noot: An der Hoemüschemühle, s. Bd. I 161) had inde in bywesen der Duyffeler my Thomas vurscr. mynen eyd dair staven lyet voir enen richter in den iair van tweindeseventich. Item in den ijrst in den iair bun ick Thomas voirscr. op der heymstat gewest, inde hemelt (noot: Im Hegemal, s. Bd. I 161) to gericht gesetten myt gerichtsluyden to wairteyken, dat heir Henric uitter Gaesdonck (noot: Der Vertreter wahrscheinlich des dortigen Kreuzbrüderklosters) gerichtlick voir my qwam inde beclaigden Arnt van den Kerickhoff van scholds wegen, dair ic den voirscr. heir Henric recht af liet wederfaren. Item oick in denselven iair heb ick Thomas voirscr. to Duffelward inde to Meir to gerichte gesetten inde heb recht gedaen denghonen, dies aen my begheirden; inde heb oick voirt in allen benken gericht laten verkondighen, om een egelicken, die rechts begheirden, recht laten wederfaren. Item oick heb ick my Thomas voirscr. den nesten sunte Geirtrudendach (1473 März 17) opten dijck verschyennicht inde heb dair van den erven, in Duyffel geerft syn, myn heymrait gesat van wegen myns g.h.; inde heb oic myn marckgelt dairvan geboirt, vant ic dat van weirden gehalden heb, soe den dichgreve dair dan drie marck verschinen. Item oick heb ic enen geheiten Albert Prijsken, die een doir opgestoten solden hebn als van gewalts wegen, dat my clegelick geclaighet ward, inde heb denselven gehalt selfandert inde denselven heb laten verborghen voir 15 ald schild; dairvoir steet sijn vader inde Henric die Wild. Inde die ander geheyten Aelbert Bertkens hevet betaelt vier pont van broicken, soe die ontdragen wairt, dat hy der huystotinghe niet schaffen en hadde. Item geboirt van den tynde to Duyffelward enen Postlaetsche gulden, die myns heren schutten verterden. Item gehadt een malder haveren van wegen Steven Komans om geley to geven, soe hy een gestalen kae to Nymeghen bracht had. Item die byen to Meir gehoirt, in Duffel verwlaghen waeren. Item myn g.h. hevet uit doen besetten, als recht is in Duffel, all alsulker hande erf ind guet, als Scheyffert van Meraidde to Nyel hadde, voir twedusend gulden, an die oen aenspraick, dair gerichtluyd aver gewest synt om oir recht Henric Braem, Aelbert Prijsken, Robert Goessenssoen, Steven Bloem, Reynken Gerssen. Item dijt voirscr. is geschiet des fridages na sunt Jan Decollacio in den iair twe inde seventich (1472 September 4). Inde hijr heft sich Scheyffert voirscr. mit mijnen g.h. van gescheiden, als myns heren wrunde wail kundich is. Item en opdracht ontfangen van Peter van Brienen inde van Bely syn echte huysfrouwe tot behoef myns g.h. in den iair van driendeseventich des dynstaiges na den sonnendach Cantate (1473 Mai 18) inde oic gerichtlic geschiet. Item die roickhoenre geboirt van den voirleiden iair, ind die syn gelevert na der huldinghe (noot: Sie hatte bereits im Dezember 1471 stattgefundenl s. Qu. I 324). Live her waltgreve (noot: Der Waldgraf des Reichswaldes Johann von Hoen (s. I 210), dem demnach der Düffeler Richter damals noch unterstellt war, indem die geldrischen Pfandschaften Reichswald mit Nergena und die Düffel zunächst noch als eine Einheit behandelt wurden). Dyt wilt doch in der best formen laeten setten, eir forder vour myns g.h. wrunde kumpt, went ick mitter haest sus gescreven heb; des bid ic u dynstlicken. Kleve-Mark, Akten: Amt Düffel. Papier schmal folio, eigenhändige Niederschrift des Richters. Theodor Ilgen, Quellen zur inneren Geschichte der rheinischen Territorien Herzogtum Kleve, I. Ämter und Gerichte, zweiter Band, Quellen, Zweiter Teil, nr. 75 (1925).

458. 1473 August 2 (Griethausen),

Herzog Karl der Kühne verschriebt dem Herzog Johann von Kleve das Land Düffel zu erblichem Besitz, um es als Lehen vom Herzogtum Geldern zu halten.

Wij Karel hertoge van Bourgoigne etc. doin to weten u onsen amptluyden, richteren, baiden ind peynderen onss landz van Duyffel ind allen leenmannen ind ondersaiten daironder gelegen, wonachtich of gehoerende, dat wij den hoigebaeren fursten unsen lieven ind seirgemynden neven heer Johan hertoughen van Cleve ind greven van der Marken ind sijnen erven ind nakomelinge onse lande van Duyffel mit allen ind ygelicken kerspelen, dorperen, buyrschappen, landen, luden, gueden, renthen, gulden, opkomyngen ind vervallen, die wij dair hebn of ons geboiren moigen, nyet dairvan uytgescheyden, by sekeren reden erflicken avergegeven, verschreven ind versegelt hebn, om dat van onsen hertogdom van Gelre bij hem te leen te holden, wairom wij u bevelen ind yglicken besonder avermitz desen selven brief, dat illick van u tot gesynnen desselven onss lieven neven hertougen van Cleve, sijnre erven ind nakomerlingen (!) oen, of den hij dat bevelende wurdt, behoirliken huldinge ind eyde van trouwen te doen as uwen rechten erfhere, want ons so belieft. Gegeven in onsen her bij Griethuis den anderen dach in Augusto int iaer ons heren duysent vierhondert drie ind tseventich. Charles. Par monseigneur le duc de le Kerrest mp. Kleve-Mark, Or. Das dem Pgt. eingedrückt gewesene kleine Siegel ist abgefallen. Theodor Ilgen, Quellen zur inneren Geschichte der rheinischen Territorien Herzogtum Kleve, I. Ämter und Gerichte, zweiter Band, Quellen, Erster Teil, nr. 354 (1925).

459. 1473 Oktober 21,

Der Herzog Johann von Kleve hat Johann von Alpen R. mit dem Hof zu Beynhem in Duyffel im Kirchspiel Keeken, mit 50 Morgen Land und mit 14 Hofstätten zu einem Zuthpenschen Lehen belehnt, und zwar als Zubehör der Herrlichkeit, welche der Herzog vom Herrn von Burgung erhielt, als dieser die Lande Geldern und Zütphen unterworfen hatte. Zeugen: Johan van der Keldonck und Henrich van den Velde.- 1473 op der heiliger eylf duysent megheden dach.- Auszug aus dem klevischen Lehenbuch; Anholt Hs. VIII S. 47 No 19. Salm-Salmsches Archives in Anholt, Bestandes Seeland, Inventaris Dr. Zelzner, regest nr. 367.

460. 1473 December 7,

Charles, hertog van Bourgoigne etc., geeft last, de bezetting van de heerlijkheden Bylant en Millingen door de troepen van zijn neef, den hertog van Clèves, welke nog steeds voortduurt, ondanks dat hij heer Oswald, heer van Bergh etc., zijn ridder, raad en kamerling, destijds bondgenoot van heer Adolff van Gheldres, opheffing van beslag en herstel in diens bezittingen had verleend, te doen ophouden en dezen voor zijne gederfde inkomsten schadeloos te stellen. Donné en nostre ville de Thionville le VIIe jour de Décembre l’an de grace mil CCCC soixante et treze. Oorspr. (Inv. no. 4948), met het geschonden zegel van den oorkonder, met tegenzegel, in roode was. Het archief van het huis Bergh, door Mr. A.P. van Schilfgaarde, regestenlijst van oorkonden, eerste stuk (828-1490), nr. 1023.

461. 1474 Januar 7 (Kleve),

Herzog Johann von Kleve teilt Richter, Bürgermeister etc. von Kranenburg mit, dass er mit der Düffel übereingekommen sei, Urteile, die dort nicht gefunden würden, in Kranenburg einzuholen.

Johan etc. Lieve getruwen! Wij hebn mit unser Duyffel geordiniert, dat sij ordelen, der sij nyet wys en weren, an u hoefde sueken sullen, dat wij u to kennen geven, umb u dairna weten to richten. Ind begeren oick, as dat so kompt, dat gij u dan dairin mitten besten hebn willen, dat sij guede ind korte expedicie des rechten krygen moegen, as wij uns des oick also tot u versien. Geg. to Cleve up den neisten vrydag na dem heiligen Dardiendage a. etc. LXXIIII. An unse lieve getruwen richter, burgermeister, scepenen ind rait unser liever stat Cranenborch (Noot: Im Jahre 1489 Juni 26 – s. unten Nr. 101 und Bd. I 164 – wird das Schöffengericht der Stadt Kleve zum Haupt der Gerichte in der Düffel bestimmt.).  Reg. Cliv. XVIII Bl. 25. Glz. Niederschrift (s. Nr. 79) Theodor Ilgen, Quellen zur inneren Geschichte der rheinischen Territorien Herzogtum Kleve, I. Ämter und Gerichte, zweiter Band, Quellen, Zweiter Teil, nr. 80 (1925).

462. 1474 April 22,

Vor Thomas Hotman, Richter, sowie Roeloff van Loet und Geryt Heydman, Schöffen zu Keeken in der Düffel (Keken in Duyffell), verkaufen Gaidert Kerstenssoen, Johan Ottensoen, Heynrich Maessoen und Vranck Lueff gegen eine Summe von 130 rhein. G., den G. zu 20 St. gerechnet, auf die Dauer von 5 Jahren an Derich vander Hoepoort, Derich angen Cruyss und Heynrich die Waill 13 holländ. Mg. Gemeindeland, die unter den Pflug kommen können, gelegen up Haelderweyde innerhalb des Deichs und abgeteilt mit Datum dieser Urkunde. Johan van Bylant und die gesamte Bauerschaft (gemeynre buerschap) von Haelderweyde haben ihre Zustimmung zum Verkauf gegeben. Die Bauerschaft als Verkäufer ist verplichtet, um die Acker- oder Weideland dienenden 13 Mg. einen Fuss breiten und 2 Fuss tiefen Graben ziehen zu lassen und einen Zaun von 3 Reihen (recen?) zu setzen sowie Graben und Zaun die nächsten 5 Jahre in Ordnung zu halten. Bei Nichteinhaltung dieser Bedingungen können die Käufer den erlittenen Schaden von der Bauerschaft gerichtlich pfänden lassen. Siegler: der Richter und das Schöffenamt. – up sente Joryaens avent dess heiligen mertelers. Ausf., Perg., mit 2 Sgg. (1 ab, 2 besch., 2: Schöffensg. v. Düffelward u. Keeken = Ewald, Bd. III Taf. 88 Abb. 6). Rv.: K. Specificatio. Keken. Littera specificationis certarum terrarum novalium, unde decimas percipit capitulum Xantense (16 Jh.). 2. Die Urkunden des Stiftsarchivs Xanten, Regesten, Band II: 1450-1490, nr. 2062, Dieter Kastner.

463. 1474 Juli 7, Arnheim,

Gerichtliche Entscheidung des Hofes von Gelderland (byden hove van Gelre) auf die Klage von Dechant und Kapitel von St. Viktor zu Xanten (Sancten), unter Bezugnahme auf den Urteilsspruch (zekere sentencie arbitraill) des † Herzogs Arnold von Geldern von 1464 November 5 (des manendaigs na Alre heiligen dach) über einen Kompromiss zwischen Dechant und Kapitel einerseits und Hubert van Lyenen andererseits, worin entschieden worden ist, dass der besagte Hubrecht wegen des von ihm vom Stift gepachteten Hofes von Sande nicht mehr gegen das Stift klagen dürfte, er das Sebertsche Erbe und andere Güter dem Stift zu überlassen habe, er dem Stift zu seinem Pachtgeld verhelfen solle, er die 8 alten Schilde Jahreszins aus seinem Gut in der Düffel (Duyffell) geben müsse und zur Zahlung der rückständigen Pacht vom Hofe ten Sande und Rente von 8 alten Schilden  sowie aller Auslagen und Verluste des Stifts verpflichtet sei. Obgleich unter Androhung von Bussen beide Parteien an diesen endgültigen Entscheid gebunden gewesen seien, hat Jungfer Geze van Liennen vor dem Gericht zu Niftrik (Nyffterick) erneut Klage erhoben wegen des Hofes ten Sande im Kirchspiel Niftrik und dem Stift den Besitz des Hofes bestritten. Von dem dortigen Gericht unter dem Gerichtsmann Jan van Sandwyc nach Recht der Ritter, Knechte und Gerichtsleute des Reichs von Nimwegen (voir recht ende by gevolch der ridderen, knechten ende gerichtsluden des Ryckx van Nymagen) ist dahin entschieden worden, dass es bei dem Spruch und Vergleich des Herzogs Arnold von 1464 bleiben solle und dass die Klage der Geze niedergeschlagen sei. Geze hielt sich nicht daran, und das Stift appellierte daraufhin an den Hof von Gelderland, worauf sie namens des Souveräns (souvereyn heren), des Herzogs von Burgund und von Geldern, zu einem Termin vorgeladen ist, wird wie zuvor in erster Instanz ohne Appellationsmöglichkeit und entsprechend dem Urteil der Gerichtsleute von Niftrik zugunsten des Stifts enteschieden. Verhandelt in Arnheim (Arnhem), gesiegelt mit dem Signet, das man noch in Gelderland (inden landen van Gelre) benutzt, zur Zeit da das Signet bzw. Siegel des Herzogs nicht anwesend ist, und vor den Zeugen Adolph vander Marck, Präsident, Arnt van Middachten, Willem van Bockhorst, sämtlich Ritter, sowie dem Komtur von St. Jan zu Arnheim, dem Dechanten von St. Walburgis zu Arnheim, Derick van Oyst, Willem van Sweten und Adam ingen Hulss, Räten des Landes von Geldern. (Auf Plica rechts Unterschrift des Schreibers:) Gorys. Ausf., Perg., mit Sg. (Signet von Adolph v.d. Marck) (in rot. Wachs, besch.) Rv.: Sententica presidentis in Arnhem contra relictam H. de Lienen pro capitulo super bona ten Sande in Niftrick…(15 Jh.). Dieter Kastner, Die Urkunden des Stiftsarchivs Xanten, Band II: 1450-1490, nr. 2068.

464. 1474 August 5, Arnheim,

Der Präsident und oberste Rat des Souveräns und Herzogs von Burgund im Lande von Geldern, als der erste doirweirder vander cameren, teilt mit, dass der gerichtliche Entscheid im Streit zwischen dem St. Viktorstift Xanten und der Jungfer Geze van Liennen auf Ersuchen des Stifts zur Ausführung gelangt, und weist alle Amtleute und Beambte (officeren) des Landes von Geldern an, dementsprechend und nach den Wünschen des Stifts zu handeln. Gegeben zu Arnheim (tArnhem) unter dem Signet des Statthalters von Geldern in Abwesenheit des Signets des Souveräns. Auf Anordnung des Präsidenten und Rates des Landes von Geldern. (Unterschrift des Schreibers:) Gorys. Ausf., Perg., mit Sg. (Signet von Adolph v.d. Marck) (in rot. Wachs, zerdr., wie Nr. 2068). Dieter Kastner, Die Urkunden des Stiftsarchivs Xanten, Band II: 1450-1490, nr. 2068,1.

465. 1474 August 7,

Im Namen von Präsident und Rat des Herzogs von Burgund im Lande von Geldern erklärt Berent van Beick, deurwarder van der camere van den rade van Gelre, dass er auf Ersuchen des St. Viktorsstifts Xanten und Kraft Kommissionsurkunde seines Landesherrn des Stift in den Besitz des Hofes ten Sande mit allem zugehörigen Besitz eingesetzt hat. Siegler: der Aussteller. Ausf., Perg., mit Sg. (in rot. Wachs, besch.). Dieter Kastner, Die Urkunden des Stiftsarchivs Xanten, Band II: 1450-1490, nr. 2068,2.

466. 1475 September 11 (maedach neist nae unser Liever Vrouwen daich nativitatis),

Ritter Johann von Alpen, Herr zu Hönnepel, belehnt auf Bitten des Dietrich von Doeven den Johann Reymers an seiner statt mit dem Gut zu Düffelward in der Düffel. Zeugen: Dietrich Hessel und Wilhelm von Tyll, klevische Lehnsleute. Etwa gleichzeitige Abschr., Alpener Lehnskopiar II. Bl. 20. Urkunden und Akten der Neuenahrer Herrschaften und Besitzungen Alpen, Bedburg, Hackenbroich, Helpenstein, Linnep, Wevelinghoven und Wülfrath sowie der Erbvogtei Köln (INA 21), regestnr. 712, door Günter Aders,

467. 1475 November 13,

Charles, hertog van Bourgoingne etc., gelast den eersten deurwaarder van zijn Raad in Gheldres, om den ambtenaren van zijn neef, den hertog van Clèves, aan te zeggen, zijn raad en kamerheer Oswalt, heer van le Berge en Bylant, te herstellen in het bezit van de heerlijkheden Bylant, Millingen en den tol van Emerick. Donné en notre ville de Malines le XIII jour de Novembre l’an de grace mil IIII soixante quinze. A. Oorspr. (Inv. no. 4948), met het geschonden zegel van den oorkonder, met contrazegel, in roode was. B. Vertaling in het Nederduitsch (Inv. no. 4948). Het archief van het huis Bergh, door Mr. A.P. van Schilfgaarde, regestenlijst van oorkonden, eerste stuk (828-1490), nr. 1061.

468. 1476 Juni 24,

Herbert van Lyenen und seine Frau Alyt bekunden: Der † Huebert van Lyenen und dessen Frau Geese, Herberts Eltern, hätten einst laut Urkunde den Johan van Keken, Daems Sohn, den † Peter Houberch und den Reyner Herynck als Bürgen gestellt und laut Urkunde diesen dreien als Sicherheit einen Kamp Land ausgewiesen, für den Fall, dass sie auf Grund ihrer Bürgschaft zur Zahlung verpflichtet sein sollten. Da die Bürgen unterdessen ersatzpflichtig geworden sind und ihnen gemäss Urkunde des Richters in der Düffel und Einwilligung der Geese van Lyenen das Pfandgut zugesprochen ist, geben auch die gen. Eheleute dazu ihre Zustimmung und übergeben den Kamp an die Bürgen. Sie geloben, mit zwei reisigen Pferden in einer Herberge in der Düffel gegebenenfalls Einlager zu halten. Mit 11 rhein. G., den G. zu 20 St., und 4 Vlemschen kann der Kamp wiedereingelöst werden, wobei der Rückkauf ein Jahr vorher mitgeteilt werden muss. Siegler: Herbert und für Alyt van Lyenen Wilhem Braem. – op sunte Johans dach Nativitatis. Ausf., Perg., mit2 Sgg. (1 ab). Rv.: C.N. renuntiatio. Niel (15 Jh.). 50. Die Urkunden des Stiftsarchivs Xanten, Regesten, Band II: 1450-1490, nr. 2098, Dieter Kastner.

469. 1476 November 17 (des sonnend. neest sunte Mertens dach),

Vor Thomas Hotman, Richter, und Egbert Schupper und Johan Weghen, scepene to Duyffelwerde, bekennt Roloff Hoeguelt aus 2 Stücken Landes van etwa 2 hollantsche mergen, gel. bynnen den gerichte van Duyffelwerde, geh. inder Laer, und zwar: – (1) gel. zw. Erbe heren Henrix van Bylant einers. und der kercken van Keken anders., einenends auf Erbe Johans van Bylant, anderends auf Erbe Derick Ottensoens Kinder; – (2) gel. zw. Erbe Jonffer Bathen van Vlenbroick und jonffer Kathrijn Kersskorffs einers. und Erbe der kercken van Keken anders., einenends auf Erbe Derick Ottensoens Kinder, andernends auf Erbe Johans van Bylant und Otken Kertensβ – den Provisoren zu Behuf der Hausarmen binnen Cleue eine Erbpacht von 6 scepel trockenen Winterroggens cleeffscher maten jährlich tot allen sunte Mertens dach inden wynter frei Cleue opder armerhoff. Er stellt dafür als Sicherheit all sein Hab und Gut. Das am selben Tage gewährte Löserecht entfällt, so veerre die ene pacht ennichs jairs den anderen pacht … ruret. – Siegler: Richter, gemeyn scependom.  I, 46. Stadtarchiv Kleve, Nachlass Gorissen, Die Urkunden des Klever Gasthaus, blad nr. 293a.

470. 1477 Januar 20,

Herzog Johann I von Kleve gibt seinem Richter in der Düffel Thomas Hottman ein Gütchen, bei dem und auf seinem anleigenden väterlichen Haus Rosendail er einen steinernen Bergfried erbaut hat, schatz- und dienstfrei.

Wij Johan etc. doen kont, also Thomas Hottman unse richter in Duyffel vur en deel iairen eyn nyhe stenen berchfrede bij syns vaeders huyse ingen Rosendail, ind tot vestinge ind beschudde unss lands wail gelegen, getymmert ind he uns dan to kennen gegeven heft, woe he, ruerende vast dairan, liggende heb eyn guetken geheiten Cranenguetken mit tween stucken lands, dairvan dat eyn Arnt Craenen ind dat ander Johan Clutt tobehoiren plach, tsamen haldende umtrynt tuschen drye of vier mergen lands, uns biddende, dat wij on dit vurscr. guedken schatvrije ind dienstvrije geven willen, so bekennen wij, dat wij vur uns ind unsen erven umb dienst will, uns Thomas vurscr. gedain heft ind vurder doen mach, denselven Thomas vur on ind sijnen erven dat vurscr. guetken schatvrije ind dienstvrije gegeven hebn ind geven avermits desen brief. Ind hebn diss in oirkonde unsen segel an desen brief doen hangen. Gegeven in den iaeren unss heren dusent vierhondert seven ind tseventich, up sent Agneten avent der heiligen ionckfrouwen. Reg. Cliv. XVIII 56v. Glzt. Niederschrift. Der Amtsbrief für Thomas Hottman als Richter in der Düffel, wohl doch des ersten klevischen Richters nach Übernahme der Pfandschaft, hat sich nicht erhalten. Im Jahre 1469 gehörte Hotman zu der Besatzung von Huissen und der Herzog hatte ihn beauftragt (Reg. Cliv. XVII 171v) mede tot unsen slait ind anderen dingen to sien helpen…the vorder wannere unse amptman aldair nyet bij der hant en were. Am 17. September 1479 wurde ihm das Richteramt Kleverhamm übertragen; s. die Bestallung im Reg. Cliv. XVIII 145v. Der Name Rosendail war in jener Zeit im Klevischen sehr beliebt. Die Lage des Hauses habe ich nicht feststellen können; man hat es aber doch wohl in der Düffel zu suchen. Vgl. auch Reg. XXIV 255. Theodor Ilgen, Quellen zur inneren Geschichte der rheinischen Territorien Herzogtum Kleve, I. Ämter und Gerichte, zweiter Band, Quellen, Erster Teil, nr. 362 (1925).

471. 1477 Mai,

Vorschläge des Landdrosten von Kleve Johann von Alpen und anderer fürstlicher Räte, was mit Rücksicht auf die von Geldern drohende Kriegsgefahr zur besseren Ausrüstung landesherrlicher Burgen zu geschehen habe, nebst Entscheidungen des Fürsten darüber.

Item Hoetman die richter in Duyffel hevet desgelijx oick to kennen gegeven van dreyginge ind warnyngen, die oen ankomen, ind so heft men oen toegelaten noch twe werachtiger manne up dat huys to Millingen to nemen. (Mach men 2 of 3 uyter Duyffel nemen, die dair bij oen up syn dach in nacht). Kleve-Mark, Acten: Geldernsche Fehde, s.a. Orr. und Konzepte auf Papier. Theodor Ilgen, Quellen zur inneren Geschichte der rheinischen Territorien Herzogtum Kleve, I. Ämter und Gerichte, zweiter Band, Quellen Zweiter Teil, nr. 85 (1925).

472. 1477 Mai 21 (op den eenendetwyntichsten dach der maent Mey),

Derick von Bronckhorst und Batenburg bekundet: ihm und seinen Schwager Warner van Pallant, Herrn zu Bredbempt, ist in den Ehepakten das Gut zy Wynsen, genannt das Culenborgsche Gut, gegeben. Da seinem Schwager Scheiffert (v. Merode) aus der Pacht von 48 Gulden, welche diesem Gut jährlich aufbringt, 8 Gulden jährlicher Rente zustehen, so gebühren ihm und seinem Schwager van Pallant von dieser Pacht je 20 Gulden. Nachdem er aber dem Menss van Harderwyck eine Jahrrente von 24 Gulden auf die Einkünfte dieses Gutes angewiesen hat, verschriebt er seinem Schwager als Entschädigung eine Jahrrente von 20 Gulden aus dem Hof in Zeeland, genannt Hermann Hannen Hof, und zwar bis zu der Zeit, dass er die an Menss verschriebene Rente einlöst. Für 100 Gulden, welche Derick seinem Schwager Warner ausserdem schuldet, verpfändet er ihm seinen Anteil an dem Zehnten des Hofes, gelegen zu Zeeland in der Duyffel. Mit Derick siegelt sein Bruder Hermann von Bronckhorst und Batenburg, Herr zu Steyn.- Gegeven … 1477 op den eenendetwyntichsten dach der maent Mey.- Orig. (deutsch) Perg. 2 Siegel, beschädigt. Salm-Salmsches Archives in Anholt, Bestandes Seeland, Inventaris Dr. Zelzner, regest nr. 373.

473. 1477 November 6,

Derick Schoenschwaen en zijn vrouw Juth geven een erfpacht uit een hof te Keeken aan heer Daem van Keeken, pastoor te Keeken. De hof is geheten den Alant, is 4 morgen groot en ligt met het ene eind aan de hof ter Hoevelick en het andere eind langs het erf dat Richolt van den Kerckhoff van de kinderen van Van Alphen heeft, met het andere eind aan het erf van Johan van Bylandt en met de andere zijde op het erf van Rutger van Haffen. Getuigen zijn de erfpachters Johan van Bylandt en Arndt de Waal.

Transcriptie:

Wij Derick Schoenschwaen ind Juit echte huijsvrou Dericks voirs: bekennen voir ons ind onsen erven, dat wij mijt onsen vrijen willen ind voirbedachten gueden beraede gegeven ind verkoifft hebn, geven ind verkoepen in eenen rechten steden erffpecht voir een som gelds die ons guetlick ind wail betalt ind vernueget is voir twee erfpechter hiernae beschreven H: Daem van Keken prijster pastoir in der tijt toe Keken ind sijnen erven off helder diss brieffs mijt sijnen will anderhalven Rijnschen gulden erffeliker Jair tijnten den gulden voirss: van sestien alde braspennijnge off twijntig stüver genge ind geve in der tijt der betaelingen Jairlix ende alle Jair toe betaelen op Sunte Nartors dag in den wijnter off een maent dairnae onbegrepen bij Jairlicks vervall des ganssen onderpands naebeschreven uijtter enen stück landts omtrijnt vier Hollantsche margen geheiten den Alant gelegen in de kirspel van Keken mijt allen sijnen rechten ind toebehoer soe dat van alds gelegen is mijtter eenre sijde langs erff hoerende tot den hoff ter Hoevelick mijtter andre sijden aen erff dat Rijkolt van den Kirchoff hefft van den kinderen van Alphen ijn eenen erffpacht mijtten enen eijnde aen erff Johans van Bijlant, Ind mijtten andern eijnde aen erff Rutgers van Haffen voir een Koils moerken sjairs wilcke moerke voirs: wijnnen off werven en sal weer dat  betailt word off en wordt, wilke moirlen voirs: ons van dusent jair nae datum diss brieffs waill betailt is, Ind wij Derck ind Jut echte lüde voirs: hebn alsoe den voirg: anderhalven tijnsgulden aver gegeven voir ons ind onsen erven gelijck voirs: is, dat wij ind onse erven dair geen vorder recht noch toeseggen aen en hebn off en behalden ind dat H Daem voirs: ind sijne erven off hilder diss brieffs voirs: dair aen gheerfft ind gerecht wesen sall ewelick en erffelick sonder ijmants bekroen ind süllen oick h Daem voirs: sijne erven off hilder diss brieffs voirs: voir ons ind onsen erven den voirg: anderhalven tijns gl: uijter den voirs: onderpande vrijen ind waeren jair inddag ind then ewigen dage toe in dusliker maeten dat die vier margen lands voirs: onse vrije eigen erff wesen sall ind is tegend en den anderhalve gulden iairliker rijnten voirs: eene jairlix uitgaende bij alle onsen guede, ind weert zaick, dat h: Daem voirs: ind sijn erven off hilder diss brieffs voirs: tot ennijgen tijt vorder vestinge van den jairgelt voirs: off anders als voirs: is begheerden, dat sullen wij Derick ind Jut voirs: voir ons ind onsen erven altois tot oerre ijnniche gesijnnen doin bij derselver penen vors: op ons selves kost, Alle dese punten voirs: ind een ijgelijck bijsonder hebn wij Derick ind Jut voirs: voir ons ind onsen erven gesekert ind gelaifft, sekeren ind gelaven vast stede ind onverbrekelick toe halden in gueder trouwen bij onser eren in dijn gerechter eetstart, ind ons dair nijet tegen te weren met gheenen rechten geestelicks off werlicks off niemants van onsen wegen bij deselver penen voirs: alle argelist bekijndicheijt nij vonde off dat ijn desen voirs: punten hijnderlijck wesen mag hierin uijtgescheiden, Dair dit geschieden waeren aver ind aen gebeden als erffpachter Johan  van Bijlant ind Arnt die Waill ind meer gueder luede in orkonde der wairheijt soe heb ick Derick Schoenswaen voirs: mijnen segell voir mij ind mijne erven aen desen brieff gehangen, ind ick Jüt echte huijsvrou Dericks voirs: heb gebeden ind bie Johan van Keken om gebreck will mijn zegeln op dese tijt dat hij desen brieff voir mij ind mede aver mij ind mijne erven bezegelen will, dat ick Johan van Keken gern gedaen heb om beden Jutten voirs: Ind om der mere vestenisse will Soe hebn wij Johan van Bijlant ind Arnt die Waill als erffpechter voirs: ther beden Dericks ind Jutten voirs: onse zegele mede aen desen brieff gehangen, geg: in den jair ons: heren Dusent vier hondert ind soeven ent soeventig op sunte Lenardts dag consess. Achterzijde: Van anderhalven Rijnschen gulden uijter den Alant tho Keken gelegen. Het Drents Archief, Het familiearchief De Milly van Heiden Reinestein, inv. nr. 1400: Onderhandse acte van het ius conferendi van de vicarie van St. Catharina te Keeken, 1659; met retroacta 1473, 1477, 1550 en 1570, afschriften, 1660 en (ca. 1660?). Transcriptie en regest: G.F.H.H. van Benthem.

474. 1477 Dezember 1 (des anderen daigh na sunte Andries),

Dechant und Kapitel der Kirch von Cleue geben an Griet, Frau des Derick Klompen, ihre Tochter Hylleken und Heylken, beider Eheleute Tochter, je eine Hand an des Kapitels Hofstatt und Land, gross etwa 4 hont, gel. in der maelschap van Bymmen (einerseits Land des Pastors von Bymmen; anderseits Land der Jungfern van Benthem, beidenends die gem. Strasse) für einen Zins von 1¼ rh. Gulden jährlich Martini frei C. Die Pächter tragen alle Deich-, Wetering-, Graben- und andere Lasten. – Siegler: Kapitel. Kopiar B fol. 92. R In Bymmen Griet Klompen Hylken Grieten dochter ind Heylken Derick dochter vyff quartijr R. gulden Martini episcopi. F. Gorissen, Stift Monterberg-Kleve, regestnr. 1993.

475. 1478 januari 10 (des saterdaghs nae den heylgen dertyen daghe).

Vor Johan Fredericksoen und Gerit Heyman, scepenen to Duffelvwerdt ind to Keken, und vor Thomas Hotman, Richter, erscheinen in formen des gerichts in eynen gehegden gericht ind gespaner banck Johan van Boenderick und s. Frau joffr. Gryet und tragen auf an Hand des Richters ein Stück Land, gel. In Duffell geh. Werderweyde, etwa 3½ holl. Morgen, zw. Erbe der Euertke van Tijl einers. Und Erbe des Arnt s Walen anders., einenends up die weteryng zu Behuf des capittel van Cleef, vertreten durch h. Rijckaert vander Doenssen, kanonyck to Cleeff. – Siegler Thomas Hotman, Richter in Duffel; gem. Scepenen. F. Gorissen, Stift Monterberg-Kleve, regestnr. 1998.

476. 1478 november 10 (op Sunte Martensavent ep.),

Johan van Ulleft en zijn vrouw Hennycken erkennen overgedragen te hebben aan Lysbetthen van der Hoevelick, weduwe van Willem van der Hoevelick, een stuk land, gelegen in het kerspel Bymmen.

Transcriptie:

Wij Johan van Ulleft ind Hennycken echte huysvrou Johans voirs bekennen voir ons ind onsen erven myt desen apen brieff dat wij myt onsen erven myt desen apen brieff dat wij myt onsen vryen will en gueden voirgehadden beirade ghegeven ind gedaen hebn geven ind doen yn enen rechten steden erffpacht offelick ind ewelick te dueren in orkonde der erffpechter hier nae beschreven Joffer Lijsbetthe vand Hoevelick wilne echte huysvrouw Willem vand Hoevelick den [got gengde] en oeren erven een stuck lands gelegen bijnen den kirspill van Bymmen ind is gelegen mytt eenre syden langs hofstat Mais Henrichs mytter andere syden aen hofstat Henrick Heisters mytte enen eynde schietende op hofstat Henrick Pennynck en mytten anderen eynde op die gemeynde strait haldende inden maeten derden halven hont ewenich myn off meer ter gueder maeten voir een Altmonken siairs wilke altmonken wynnen off wanen en sall weer dat betailt wordtoff en wordt dat ons doch hondert iair nae datum dis briefs waill betailt is alsoe bekennen wij Johan en Hennyken echte lude voirss voir ons ind onsen erven dat wij dit landt ind erff voirss myt allen synen rechten ind toebehoer soe dat van alds gelegen is alsoe voir op gedraegen ind nae dair op vertegen hebn dat dat fondenisse der erffpechter wysden voir recht dat wij ind onse erven dair gensseliken aff onterft en ontrecht wen van allen rechten ind toeseggen als wij ind onse erven dair aen te hebn plegen ind Joffer Lysbeth vand Hoevelick voirs ind oer erven dair erffeliken ind eweliken aen geerft ind gerechticht syn myt recht nuu ind then ewighen daigen toe mede soe bekennen wij voir ons ind onsen erven dat wij gelaift hebn ind gelaiven als gueder wairborgen dit lant ind erff voirss te vrien ind te waeren iair ind dach ind voirt ewelike voir een vrieyghen erve uitgescheiden dat altmonken siairs voir allen den ghenen die des then rechten koemen willen ind allen voirkommer aff te doen gelijck all erffkoips recht is inden gericht van Duyffell by allen onsen guede dat wij nu ther tyt hebn ind hier naemails krieghen moeghen dick soe bekennen wij voir ons ind onsen erven off zaick we dat Joffer Lijsbeth voirss off oer erven tot ennyghen tyt ennyghe last krot ofte hynder krege ofte leden, byden lande voirss als myt naemen myt ennyghe voirkommer die dair op wesen mucht soe hebn wij Johan ind Hennyken echte lude voirss myt onsen vrien will ther meere vestenisse aver gegeven ind avergeven Joffer Lijsbethen voirss ind oren erven onsen erffpechter brieff dair sy oer aen halden ind dair mede maenen mach gelyck off wij dat selver weren nae allen vermoeghen ind uitbiesinghen des briefs voirs alle dese voirss punten ind een yegelick punt bysonder hebn wij Johan van Ullft ind Hennyken echte lude voirss gezekert ind gelaift zekeren ind gelaven in gueden trouwen bij onser eren ind yn gerechter eerstat vast stede ind onverbrekelicke te halden bij allen onsen guede voirss bueten ennyghe ferpelye ind sonder alle argelist dair dit geschieden waeren aver geroepen ind gebeden als erffpechter Arnt die Waill ind Henrick van Keken. In orkonde der wairheit soe hebn wij Johan van Ullft ind Hennyken echte lude voirss om gebreck will onser zegelen op dese tyt gebeden Johan van Keken dat hij desen brieff voir ons ind mede aver ons bezegelen will dat Ick Johan van Keken voirss gern gedaen heb ter beden jairs en Hennyken voirs ind om der meere vestenisse will soe hebn wij erffpechter voirg onsen zegelen mede aen desen brieff gehangen gegeven ind jair ons heren dusent vierhondert ind achtentsoeventich op Sunte Martens avent ep. Het Gelders Archief, Archief huis Aerdt en de familie van Hugenpoth tot Aerdt, inventarisnr. 562, regestnr. 11, met het licht geschonden zegel van Henrick van Keken (met schuinstreep); de zegels van Johan van Keken en Arnt die Waill zijn verloren; achterzijde: “Opdragt van ein stuck landtz gelegen inden kerspell van Bijmmen, van darden helven hondt landtz Ao 1478″. Transcriptie: G.F.H.H. van Benthem.

477. 1479,

Akte van overdracht van een kamp land te Niel, groot 16 of 17 morgen, door Arnout van den Kirckhoff en Machteld, zijn vrouw, aan Hendrik van Hoickelhem.

Transcriptie:

Wij Wilhem Braem Richter to Nijell vanden oversten Richter gesat Reynken Gosenss ind Rijckart Wilhemsoen Schepen aldair tugh dat voir onss komen sijn Arnt vanden Kirckhoff ind Mechteld sijn echte huijsfrouwe mijt oen gekaren momber die oir mijt ordell en mijt recht na sondenisse der Schepen gegh wardt ind hebn mijt oeren vrien wille opgedraghen den Richter voirss tot erffelick behoiff Henrick van Hoickelhem ind sijnen erven omtrint soventhien marghen lants as dat van aldts biss heer geleghen is ind kerspell van Nijell mitter eijnre zijdt neist erve Joncker Dederich van Batenborch ind Werner van Palant mijt der ander zijdt ind eijnen eijndt lanx des heren straite ind mijtter anderen eijndt op erve wilnere Huberts van Lijnen mijt allen brieven dair van vorder spreken sijn ind hebn dairna upvertegen soe dat sondenisse der Schepen voirg wijsden dat sij daeraen nijet merr Rechts en behielden. Daerentheinden gaff die Richter als hij van Rechts schuldich was to doen Henrich van Hoickelhem dat voirgh erve voirt erffelick to besitt ind gebruick. Behalden Johan van Hoen dairuijt na vermogh sijnre brieve sess alden golden schilden. Ind Johan van Brynen vier Capuyn jairlicks renthen. Voirt soe gelaven Arnt ind Mechteldt eeynluyde voirss Henrich van Hoickelhem ind sijne erven dat voirg erven to weren jair ind dach tegen all den ghenen die des the recht komen willen ind allen voirkommer aff to doen als erffcoep eyscht ind recht is sonder argelist. Oirkonde der wairhijt hebn wij Richter voirss onsen segell ind wij schepen voirss onsen gemeijnen schepen segell to gae.. an desen brijff gehangen. Gegeven inden jaer onss heren dusent vierhondert negenindsoventich op dinxdach pt Laurentij. De hoge raad van Adel; J.C. Kort, Het archief van de familie Van Matenesse en van de heerlijkheid Matenesse 1251-1917, inventarisnr. 1002, 1 charter (7 charters betreffende deze kamp in totaal: 1424, 1435, 1479, 1509, 1517, 1523 en 1546). Transcriptie: G.F.H.H. van Benthem. Orgineel charter op perkament, met het zegel van Willem Braem, het andere zegel is verloren.

478. (14)79 October 7,

De heer van den Bergh deelt aan Aelbert van Bemmell mede, dat hij te Cleve is geweest en zijn goederen van den hertog heeft terugontvangen, zoodat hij Millingen wederom heeft doen bezetten. Gescreven op Donredach post Francisci anno etc. LXXIX. Afschriften in Inv. no. 209, fol. 120. ). Het archief van het huis Bergh, door Mr. A.P. van Schilfgaarde, regestenlijst van brieven, eerste stuk (1419-1494), nr. 613.

479. (14)79 October 17,

De heer van den Bergh schrijft aan de stad Nymegen, dat deze aan de inwoners van Millingen, welk goed hem door Cleve is teruggegeven, schatting oplegt, en verzoekt haar de inning op te schorten, tot de bisschop van Monster hierover beslist heeft. Gescreven op Sondagh post Galli confessoris anno etc. LXXIXtich. Afschrift in Inv. no. 209, fol. 120. Het archief van het huis Bergh, door Mr. A.P. van Schilfgaarde, regestenlijst van brieven, eerste stuk (1419-1494), nr. 615.

480. 1479 October 7,

Johan, hertog van Cleve, graaf van der Marke, geeft, op verzoek van jonker Adam van den Berge, aan diens broeders, heer Oesswalt, heer van den Berg en Bylant, en jonker Ludolph, de veroverde bezittingen terug, met herstel derhalve van de leenplichtigheid van heer Oeswalt voor de heerlijkheid Millingen in Duyffell en diens verpanding van het kerspel Beke aan hem. Gegeven in den jairen unss Heren duysent vierhondert negen ind tseventich up den Donredach na sent Franciscus’ daige. Oorspr. (Inv. nr. 221), met het zegel van den oorkonder, in roode was; dat van heer Oswalt is verloren. N.B. Gedrukt: Lacomblet, IV, no. 405. Het archief van het huis Bergh, door Mr. A.P. van Schilfgaarde, regestenlijst van oorkonden, eerste stuk (828-1490), nr. 1122.

481. (14)79 October 21,

De stad Nymegen antwoordt aan den heer van den Bergh (zie br. no. 615), dat de schatting is opgelegd aan Millingen, toen dit nog in handen van Cleve was, maar belooft opschorting, tot de bisschop van Munster een beslissing heeft genomen. Gescreven opten heiligen XIm Meghdedagh anno Domini etc. LXXIX. Afschrift in Inv. no. 209, fol. 120 verso. Het archief van het huis Bergh, door Mr. A.P. van Schilfgaarde, regestenlijst van brieven, eerste stuk (1419-1494), nr. 617.

482. (14)79 October 29,

De heer van den Bergh beveelt den rentmeester Derick van Wese zich naar Nymegen te begeven, en daar te informeeren, hoe het staat met de aanvallen op de bewoners van Millingen (zie br. no. 615). Gescreven op Vrydagh na sunte Symon ende Judendagh apostolorum anno LXXIX. Afschrift in Inv. no. 209, fol. 121 verso. Het archief van het huis Bergh, door Mr. A.P. van Schilfgaarde, regestenlijst van brieven, eerste stuk (1419-1494), nr. 620.

483. (14)80 Februari 9,

Jonkvrouw Aelheyt van Alphen, vrouw van jonker Derick van Bathenborch, protesteert bij den heer van den Bergh tegen de schatting, door diens rentmeester geheven van den hof op Zelant, die haar en haar zuster Van Pallant toebehoort als eigen heerlijkheid. Gescreven mit groter hayst mit myne selffs hant op sunte Appolloniendagh anno LXXX. Afschrift in Inv. no. 209, fol. 135 verso. Het archief van het huis Bergh, door Mr. A.P. van Schilfgaarde, regestenlijst van brieven, eerste stuk (1419-1494), nr. 676.

484. (14)80 Februari 22,

Derick van Weze, rentmeester in den Bylant, schrijft aan den heer van den Bergh, dat de 3 hoven in Zelant, onderscheidelijk toebehoorde aan jonker Derick van Batenborch, Werner van Pallant en Evert van Bemmell, steeds den status van Millingen hebben gevolgd in oorlog en vrede, en verzoekt hem afgevaardigden te zenden, om de heffing van de schatting door te zetten. Gescreven tot Pannerden des Dinxdages op sunte Petersdach ad cathedram anno etc. LXXX. Afschrift in Inv. no. 209, fol. 139 verso. Het archief van het huis Bergh, door Mr. A.P. van Schilfgaarde, regestenlijst van brieven, eerste stuk (1419-1494), nr. 688.

485. (14)80 Februari 23,

Derick van Wese bericht aan den heer van den Bergh, dat soldaten uit Nymegen te Millingen gebrandschat hebben, en verzoekt hem, hiertegen op te treden. Gescreven then Bylant des Gudesdaighs na sunte Petersdagh ad cathedram anno Domini LXXX. Afschrift in Inv. no. 209, fol. 135 verso. N.B. Blijkens onderschrift heeft de heer van den Bergh zijn dienaar Hermannus (Weegh) naar Nymegen gezonden, welks burgemeesters de brandschatting verboden hebben. Het archief van het huis Bergh, door Mr. A.P. van Schilfgaarde, regestenlijst van brieven, eerste stuk (1419-1494), nr. 689.

486. (14)80 Februari 24,

De heer van den Bergh antwoordt aan jonkvrouw Aelheyt van Alphen (zie br. no. 676), dat Zeeland een leengoed van Bergh is, gelegen in zijn heerlijkheid Millingen, en in 1470 door haren zwager Werner van Pallant in leen ontvangen tegen overgifte der dagelijksche heerlijkheid, zoodat de schatting, benoodigd om de onkosten voor het verkrijgen der neutraliteit te vergoeden, terecht ook daar geheven wordt. Gescreven op sunte Mathiis avent des heiligen apostels anno LXXX. Afschrift in Inv. no. 209, fol. 135 verso. Het archief van het huis Bergh, door Mr. A.P. van Schilfgaarde, regestenlijst van brieven, eerste stuk (1419-1494), nr. 690.

487. (14)80 Maart 5,

Werner van Pallant, heer zo Breydenbendt, schrijft aan den heer van den Bergh, naar aanleiding van diens antwoord (br. no. 690) aan zijn schoonzuster van Bathenborch, dat hij bij het in leen ontvangen van de hoven op Zelant de dagelijksche heerlijkheid niet overgegeven heeft, en verzoekt het hem daarom niet lastig te maken en ook geen schatting te heffen, daar hij nog steeds in staat is geweest deze heerlijkheid zelf te beschermen tegen beide partijen. Gegeven uff Sondagh Oculi anno etc. LXXX. Afschrift in Inv. no. 209, fol. 137. Het archief van het huis Bergh, door Mr. A.P. van Schilfgaarde, regestenlijst van brieven, eerste stuk (1419-1494), nr. 693.

488. (14)80 Maart 29,

Jonker Derick van Bronckhorst van Bathenborch verzoekt den heer van den Bergh, geen schatting te heffen van den aan zijn vrouw toebehoorenden hof te Zelant (vgl. br. no. 690), daar dit een eigen heerlijkheid is, en stelt voor over mogelijke verschilpunten een conferentie te houden. Gescreven op Gudesdagh na Palmdagh anno LXXX. Afschrift in Inv. no. 209, fol. 138. Het archief van het huis Bergh, door Mr. A.P. van Schilfgaarde, regestenlijst van brieven, eerste stuk (1419-1494), nr. 698.

489. (1480 voor Juli 22),

Derick van Weze schrijft aan den heer van den Bergh, dat Evert van Bemmell diens tusschenkomst inroept om te bewerkstelligen, dat zijn hof op Zeelant in het kerspel Millingen, welken hij “te wedersaet” houdt tegen een hof in den Duyffel van Henrick van Hoen, welke “wedersaet” 25 Juli e.k. afloopt, ook verder veilig blijft. Afschrift in Inv. no. 209, fol. 144. Het archief van het huis Bergh, door Mr. A.P. van Schilfgaarde, regestenlijst van brieven, eerste stuk (1419-1494), nr. 724.

490. (14)80 Juli 25,

De heer van den Bergh schrijft nader aan Johan van Hoen (zie vr. no. 726), dat het verhaal, door Thomas Hotman verspreid, dat de hoven op Zelant niet in zijn heerlijkheid Millingen zouden liggen, verzonnen is, waarvoor hij verschillende bewijsredenen opsomt. Gescreven up sunte Jacobsdach apostoli anno etc. LXXX. Afschrift in inv. n. 209, fol. 144 verso. Het archief van het huis Bergh, door Mr. A.P. van Schilfgaarde, regestenlijst van brieven, eerste stuk (1419-1494), nr. 728.

491. (14)80 Juli 25,

Johan van Hoen, waldgraaf, antwoordt aan den heer van den Bergh (zie br. no. 728), dat zijn broeder Henrick den volgenden dag bij hem te Cleve de zaak zal komen bespreken. Gescreven to Cleve op sunte Jacobsdach anno Domini etc. LXXX. Afschrift in Inv. no. 209, fol. 145. Het archief van het huis Bergh, door Mr. A.P. van Schilfgaarde, regestenlijst van brieven, eerste stuk (1419-1494), nr. 729.

492. (14)80 October 11,

Adriaen van Alpen, vrouwe zo Bredenbent, schrijft aan den heer van den Bergh, naar aanleiding van de schatting, geheven van haar heerlijkheid Zelant (vgl. br. no. 676 en vgl.), dat deze onrechtmatig is, en verzoekt hem om de heffing te staken. Gescreven uff Guesdach neist na sente Victorisdage anno etc. LXXX. Afschrift in Inv. no. 209, fol. 166.  Mr. A.P. van Schilfgaarde, Het archief van het huis Bergh, Regesten van brieven, eerste stuk (1419-1494), nr. 772.

493. (14)80 October 11,

De heer van den Bergh beantwoordt Adriana van Alpen (zie br. no. 772) met toezending van afschrift van zijn antwoord op een dergelijk protest van haar zuster van Batenborch (br. no. 690), en verzoekt, hierin eventueele onjuistheden te willen aanwijzen. Gescreven des Guesdages na Victoris anno Domini etc. LXXX. Afschrift in Inv. no. 209, fol. 166 verso. .  Mr. A.P. van Schilfgaarde, Het archief van het huis Bergh, Regesten van brieven, eerste stuk (1419-1494), nr. 773.

494. (14)80 October 21,

Adriaen van Alphen, vrouwe zo Bredenbendt, antwoordt aan den heer van den Bergh (zie br. no. 773), dat haar man ontkent de heerlijkheid Selant bij de beleening overgegeven te hebben, en deze ontvangen heeft gelijk haar vader Elbert van Alpen deze ontvangen had, en verzoekt hem dus de onrechtmatige schatting niet te heffen. Gescreven uff der Elffdusent Mededach anno LXXX. Afschrift in Inv. no. 209, fol. 168 verso. Mr. A.P. van Schilfgaarde, Het archief van het huis Bergh, Regesten van brieven, eerste stuk (1419-1494), nr. 777.

495. 1481 Februari 20,

Bartholomeus Curia, proost van het klooster (Bedburg), benoemt als collator der kerk te Kekerdom, Hendrik Steenkes tot rector of pastoor aldaar. Het hoogadelijk, vrij wereldlijk Stift te Bedbur bij Kleef en zijne juffers (1879), regestnr. 132, door Mr. L.A.J.W. Baron Sloet.

496. (14)81 April 2,

Joris (van Groenen) schrijft uit Cleve aan Deric van Weze, dat de Hertog zich bereid heeft verklaard aan het ophoogen van den dijk te Millingen mede te werken, en raadt hem aan, zich in verbinding te stellen met den richter in Duyfel. Gescreven dess Manendaiges na Letare anno LXXXI. Minuut (Inv. no. 182). Mr. A.P. van Schilfgaarde, Het archief van het huis Bergh, Regesten van brieven, eerste stuk (1419-1494), nr. 807.

497. (14)81, na 2 April,

Dyerck van Vees schrijft aan Yorys van Gron, dat wegens het hooge water de schouw van den dijk te Millingen moet worden uitgesteld. Gescreven des…post Letare anno LXXXI. Oorspr. (Inv. no. 182). Mr. A.P. van Schilfgaarde, Het archief van het huis Bergh, Regesten van brieven, eerste stuk (1419-1494), nr. 808.

498. 1481 Mai 28,

Vor Henrick van Hoekelum, Richter in der Düffel (in Duyffel), sowie den Schöffen zu Mehr und Niel (Meer ind Nyell) übertragen Johan van Wetteren und seine Frau Geess in der Gerichtssitzung (voir enen geheden gerycht ind gespannere banck) an Herbert van Lienen eind Landstück, das man die Geer nennt und das im Kirchspiel Niel liegt. Das Land, das etwa 6-7 holländ. Mg. umfasst, erstreckt sich mit den Seiten längs der Wetering und längs der Gemeindestrasse und stösst mit den Enden up die cleyn brugh und up den Steenacker. Siegler: der Richter und das Schöffenamt. – des manendaeghes nae sunte Urbanys dach. Ausf. Perg., mit 2 Sgg. (2 leicht besch.). Rv.: Niel .. 16. Die Urkunden des Stiftsarchivs Xanten, Regesten, Band II: 1450-1490, nr. 2169, Dieter Kastner.

499. 1481 juni 26 (des Dinsdaghs nae sunte Johansdach baptist).

Henrick van Hoekelum, richter in de Duffell, Johan Frederixss, Gerrit Quiter, schepen to Duffelwerdt en gemene schepenen van Keken, stellen juffer Otten van der Hoevelick in het bezit van de door verwin verkregen goederen van joffer Alinoier van Diepenbroeck, te weten 3 percelen land, de Heyngmeyngh, de Hekink en dat Meer genaamd, en een rente uit de Hof te Hoevelick, alles onder deze bank gelegen.

Transcriptie:

Wij Henrick van Hoekelum Richter in duffell, Johan Frederixss, Gerit Quiter, scepenen to Duffelwerdt ind gemeijndt scepen van Keken tugen apenbairen dat voir onss komen is Derick Baeijen indertit geswaren baedt inden voirg banck ges[sedicht] voir onss richter ind scepen voirss ind heefft getuchtz up siene eedt dat hie van wege Joff Otten vander Hoevelick gepandt heefft an alsulker handt guet als Joff Alinoier van Diepenbroeck ind Evert van Diepenbroeck tobehoert ligende inder voirg banck myt naemen drij stucken lands dat eijn geheiten die Heijngmeyngh als die van alds gelegen is streckende myt der eynen alangs erff Rutger Geritss myt der ander sieden streckende alangs Derick Swalen schidende myt den eynen eyndt up landt Stevens van Alst myt den anderen eyndt up die gemeyndt straet dat ander stuck geheiten den Hekinck haldende omtrint drij hollensche mergen lands streckende mit der eynre eynden alangs den hoeff ter Hoevelick myt der ander sieden alangs H[yemmers] weydt schitende myt den eynen eyndt up dat Hoenslandt myt den ander eyndt updie gemeyndt strait dat derde stuck geheiten dat meer stuck haldende umbtrint twe hollensche mergen lands dair nutertit up woent Derick Johansoen ind Johan Wolterss ind dair toe alsulke vieff alder schildt alss Joff Alinoier ind Evert van Diepenbroeck voirss hebn uyt den hoeff ter Hoevelick ind voiert alsulkerhandt guet alss Joff Alinoier ind Evert voirss hebn inder voirg banck voir vijer …. R gl ind schadt myt recht beheltelic doch eyn yegelic si[en]s guede ten rechten die dair voret onser handt recht voier an haden uytgescheiden Joff Alinoier ind Evert van Diepenbroeck die daer genre handt recht anbehalden en h.. die dit voirge guet nyet beschudt en hebn as recht is ind die voirg pandt sien geschleten as recht is na versugh der scepen voirg ind de voirg baedt heefft die pandt voirt velyk gedrage op des heren straet umb den meesten peynninck dar aff to[cagen] dair nae hefft die voirg baedt gebaeden dat voirg guet Joff Alinoier ind Evert voirg to beschreven die des nyet beschudt en hebn as recht is doe vraegden Joff Ott vander Hoevelic dat pacht voirg wair soe myt oren gependen panden voiert soldt vuern die gepandt ind gescleten weren as recht weer, de vraegden den recht den scepen dair op wysden die scepen voirt recht sient den maell dat die geswaren baedt gegicht hedt up sienen eedt dat dat guet gepandt gescleten weer, ind gebaeden ind nyet beschudt en weer, as recht is soes all die richter voirg dair eynen [scaeffscuwen] by die eerdt ind leyen dair, alle die geen uyt den guede die dat myt recht gebaeden is ind leyen Joff Otten koepman dair in ind die heer vanden landt sall den koepman des gueds eyn weer, desen ten ewigen daegen toe ind die koepman gaeff voir ons recht ind scepenen dit voirg guet weder oin over Joff Otten voir eyn soem gelds die Joff Ott oen waell to willen ind to danck betaelt haedt als hesaecht Ind allet sonder argelist oirkoindt der waerheit heb ick Richter voirss mijnen segell voirs an desen brieff gehangen Ind wij gemeyndt scepenen van Duffelwerdt ind van Keken onsen gemeyndt scepens segell an desen brieff gehangen Gegeven ind jaer ons heren dusent vier hondert eyn ind tachtentich des dinstdagh nae sunte Johans dach baptist. Het Gelders Archief, Archief huis Aerdt en de familie van Hugenpoth tot Aerdt, inventarisnr. 563, regestnr. 13, licht geschonden zegel van Henrick van Hoekelum en zwaar geschonden schepenzegel. Achterzijde: “verwijnts brieff Junffer Otten vand Hoevelck up alle erve und guet soe Diepenbroick und den Gericht van Duffelwardt und Keken liggende hefft nemlich die stuck dat ein … die hengmenghen 1481”. Transcriptie: G.F.H.H. van Benthem.

500. (14)81 Augustus 27,

De afgevaardigden van den hertog van Cleve, uitgezonden ter inspectie van den dijk te Millingen, berichten aan heer Oeswalt, heer then Berge etc., dat de Hertog zijn verzoek, door de onderdanen in den Duyffel dienst te laten doen bij het herstellen van den dijk, toegestaan heeft, doch dat hij een verklaring moet afgeven, dat deze diensten slechts op zijn verzoek, doch niet van rechtswege gegeven zijn. Geschreven op Maendach na sunt Bartholomeus’ dach anno etc. LXXX primo. Oorspr. (Inv. no. 182). Mr. A.P. van Schilfgaarde, Het archief van het huis Bergh, Regesten van brieven, eerste stuk (1419-1494), nr. 818.

501. 1481 September 4,

Oisswalt, heer van den Berge en van den Bilant, erkent, dat de hulp, op bevel van den hertog van Cleve, door diens onderzaten in den Duyfel verleend bij het herstel van den dijk bij Millingen, geheel vrijwillig gegeven is. In den jaere onss Heren dusent virhondert LXXXI dess nesten Dinxdach na Egidii abbatis. Minuut (Inv. nr. 182). N.B. De verklaring is overgezonden bij den brief van 1481 September 4 (br. No. 819). Het archief van het huis Bergh, door Mr. A.P. van Schilfgaarde, regestenlijst van oorkonden, eerste stuk (828-1490), nr. 1164.

502. 1481 November 14,

Vor Arnt Schupper, Richter in der Düffel (in Duffel), sowie Reynken Goessensoen und Reynken Geertsoen, Schöffen zu Niel (Nyell), übertragt Herbert van Lienen in der Gerichtssitzung an Wyllem van Leent eine Rente von 4 rhein. G. das Jahr, 20 St. je G., fällig aus St. Martin [11. Nov.] und zu beziehen aus einem Landstück zu Niel, das man die Geer nennt. Das Land, das etwa 7 holländ. Mg. gross ist, erstreckt sich mit den Seiten längs der Gemeindestrasse und längs der Wetering und stösst mit den Enden op die cleyn brugh und auf die Hubert-Hofstätte. Siegler: der Richter und das Schöffenamt von Mehr und Niel. – des guesdaghs nae sunte Cunibertis dach. Ausf., Perg., mit 2 Sgg. (2 besch.). Rv.: Niel … 30. Die Urkunden des Stiftsarchivs Xanten, Regesten, Band II: 1450-1490, nr. 2175, Dieter Kastner.

503. 1481 November 26,

Willem van Lent erlaubt dem Herbert van Lienen den Rückkauf einer Erbrente von 4 G. das Jahr, die er aus einem Landstück im Kirchspiel Niel in der Düffel (Nyell in Duyffel) bezieht. Das die Geer gen. Landstück, etwa 6 holländ. Mg. gross, erstreckt sich mit den Seiten längs der Wetering und längs der Gemeindestrasse und stösst mit den Enden op die cleyn brugh und auf ein Steenacker gen. Land. Das Landstück gehörte früher einmal dem † Hubert van Lienen, später dem Johan van Wetteren. Die Wiedereinlöse kann an zwei Terminen jeweils an St. Martin [11. Nov.] mit einem Kapital von 26 G., 20 St. pro G., sowie dem vollen Zins (pacht) erfolgen. Siegler: der Aussteller. – des maenendages nae sunte Katerynen dach der heilighe joffren. Ausf., Perg., mit Sg. (besch.). Rv.: Niel … 23.  Die Urkunden des Stiftsarchivs Xanten, Regesten, Band II: 1450-1490, nr. 2177, Dieter Kastner.

504. 1482 Januar 19,

Herzog Johann II ernennt Arnd Schupper zum Richter im Amte Düffel.

Wij Johan etc. doen kondt allen luyden ind bekennen vur ons, onse erven ind nakomelingen, dat wij Arnt Schupper onsen richter aver onse lant ind ampt van Duyffel gesat ind gemaickt hebn, setten ind maicken avermitz desen onsen brief, also dat hij malck in denselven onsen gericht nae schepenen vondenisse gericht ind recht wedervaeren laiten sal, ast geboirt, then were dat wij oen anders bevelende wurden, da solde hij doen. Ind onse broeken in den vurscr. onsen ampt vallende sal hij truwelicken tot onser behoif myt recht uytvorderen ind ons dairaf iairlix guet bewijss ind rekeninge doen of die ymant van onsen amptluden, dair wij oen dat bevelende wurden, averleveren, omb ons dairaf voirt rekeninge to doen. Ind hij en sal geyn gerichten versten sonder  redelicke saicke, then sij van onsen bevele. Ind hij en sal oick onse ondersaiten in denselven onsen ampt nyet voerder belasten noch besweren, dan die ordinancie wilneir ons lieven aldervaders heren Adolphs hertougen van Cleve etc. op die richterampten gemaickt ind geordiniert uytwijst. Oick sal hij onse paele ind vurpaele, wiltbane, vischerye, heirlicheyt, gerichten ind rechten desselven ons amptz, so vele oen dat beruert, truwelicken hueden ind bewaeren ind voirt anders doen, als eyn richter schuldich is to doen. Voirt hebn wij oen gegont ind toegelaiten, dat hij onse gerichtzschrijverampt in der Duyffel bedienen ind bewaeren doen moege, also doch dat hij eynen dairtoe bequeme wesende bij onsen of onser raitzvriende raide setten sal, die dat bediene ind verwaere, ast geboirt. Ind sullen oen iarlix oick onse cleydinge geven doen. Ind so ons Arnt Schupper gedaen hevet hondert ynckel Overlensche Rijnsche gulden, soe is vurwarde, dat wij oen noch sijne erven nyet ontsetten sullen doen noch laiten ontsetten van onsen richterampt vurscr., wij en hebn oen die hondert gulden vurscr. of dairvur ander guet payment den gelijcke guet wesende eirst vur der onstsettinge wedergeven ind betailen doen. Ind totten vurscr. ampt hevet ons Arnt vurscr. gedaen sijne huldinge ind eyde van truwen, ast geboert ind allet sonder argelist. Ind diss tot oirkonde hebn wij onsen segel an desen brief doen hangen. Gegeven int iaeren onss heren duysent vierhondert tweeindtachtentich, op den vrijdach neist nae sent Anthonius daghe confessoris. Reg. Cliv. XIX 35v. Glzt. Niederschrift. Im Laufe der nächsten Jahre ist dann Arnt Schupper im Dienste des Herzogs in Gefangenschaft geraten, so dass er im Richterdienst der Düffel in der Person Johann Duyffelers einen Nachfolger erhielt. Nach seiner Befreiung aus der Gefangenschaft, für die er über 300 Rhfl. hatte erlegen müssen, verschrieb ihm der Herzog 1488 (Reg. Cliv. XX 27) das Richteramt in der Düffel aufs neue, indem nunmehr die Pfandsumme dafür auf 300 Rhfl. Festgesetzt wurde. Auf das ihm in der letzteren Verschreibung mit übergebene Deichschauamt in der Düffel musste er jedoch laut einem Revers vom 18. Januar 1489 (Reg. XX 28) wieder verzichten, da es 1486 Juli 25 auch Jost Lasalle in dessen Amtsbrief übertragen war. Theodor Ilgen, Quellen zur inneren Geschichte der rheinischen Territorien Herzogtum Kleve, I. Ämter und Gerichte, zweiter Band, Quellen, Erster Teil, nr. 372 (1925).

505. 1482 Februari 5,

Derick van Wese, richter te Millingen en Pannerden, oorkondt, dat Bernt van Oy voor de vicarie in de kapel van St. Anthonis, den maarschalk, voor het slot van Millingen, thans gehouden door zijn broeder Gerit van Oy, waarvan de collatie berust bij den heer van Berg, een rente van 2 oude schilden ‘s jaars uit de Kremershofstede aldaar geeft. In den jare ons Heren dusent virhondert twe ind tachtentich op sente Aghatendach virginis. Oorspr. (Inv. no. 5700), met de zegels van den richter, den schenker en de gerichtslieden Derick van den Pol en Johan van Oy. Het archief van het huis Bergh, door Mr. A.P. van Schilfgaarde, regestenlijst van oorkonden, eerste stuk (828-1490), nr. 1172.

506. 1483 Januar 16 (op sunte Anthoenis avent des heiligen abtz),

Johann von Alpen R., Herr zu Hönnepel, einigt sich mit Scheiffart van Raide (Merode), Herrn zu Hemersbach und Clermont, über die Teilung des Nachlasses Elberts von Alpen, und zwar unter dem Beistande der Schiedsleute Hermann von Apelteren, Goerdt van Bemel Richter in Xanten, Johann Paiphoff und Bernt van Hoene auf Seiten Johanns, und Vincentius van Kessel, Johann van Dreill und Wilhelm van Ruweill (?) auf Seiten Scheiffarts. Die Hauptbestimmungen sind: Johann behält alle Einkünfte, deren Besitz er mit den Herrlichkeiten Hönnepel und Niedermörmter vermöge eines mit seinem Oheim Elbert geschlossenen Vertrages nach dessen Tode angetreten hat, dazu das Gut tot Wylrade, gelegen zu Keppel, das von dem Kapitel zu Wissel lehnrührig ist, mit der Herrlichkeit, dem Lande der Fischerei zu Doyrnick, gelegen oberhalb Büderich, und die Fischerei zu Werrich, gelegen unterhalb Büderic. Da für die 100 Schilde jährlicher Rente, welche Elbert seinem Neffen Johann vermachte, diesem durch Familienvertrag der Zehnte in Büderich überwiesen ist, und Werner von Pallant und Dierick von Bronckhorst und Batenburg als Gemahl der jüngsten Tochter Elberts infolgedessen ihr Drittel dieses Zehnten Johann überlassen haben, so tritt auch Scheiffart seinen Anteil dieses Zehnten an Johann ab. Scheiffart, welcher zu einem Drittel Erbe der Mitgift ist, die Johann von Wyenhorst seiner Frau auf das Schloss Langendonk, gelegen mit seinen Ringgräben im Gericht von Issum, lösbar verschrieben hatte, erkennt an, dass Johann, der bereits die Anteile der Miterben erworben hatte, nun auch seinen (Scheiffarts) Anteil eingelöst hat, sodass er sich aller Ansprüche auf Langendonk begibt. Da Scheiffart das Schloss Langendonk jahrelang innegehabt und die Einkünfte aus den um dasselbe gelegenen Gütern und Renten, welche Johann zugehören, diesem vorenthalten und Johann deshalb von Scheiffarts Gütern, gelegen in der Düffel im Lande Cleve, Besitz ergriffen und deren Einkünfte erhoben hat, so einigen sie sich in der Weise, dass die beiderseits erhobenen Forderungen als ausgeglichen gelten und dass die Hälfte von 660 Gulden, welche Johann von Scheiffart zu fordern hat, durch die Einlösung des Schlosses Langendonk als bezahlt betrachtet werden soll. Mit Johann und Scheiffart siegeln Hermann van Apelteren undt Goerdt Bemel.- 1483 op sunte Anthoenis avent des heiligen abtz.- Orig., Perg., 4 Siegel, teilw. Beschädigt. II 163/8. Salm-Salmsches Archives in Anholt, Bestandes Seeland, Inventaris Dr. Zelzner, regest nr. 386.

507. 1483 Januar 21 (op sunte Agneten dach),

Scheiffart van Meraede, Herr zu Hemmersbach und Clermont, Dietrich von Batenburg und Werner van Pallant schliessen unter Zuziehung der Schiedsleute Herman van Zantwyck, Jakob van Rymsdyck und Johan van Driel einen Vergleich mit der Witwe Johann van Keken und ihren Kindern, welche ihrerseits als Schiedsleute Daem van Keeken, Pastor zu Keeken, Claes Vigh und Arnt Myllinck zuziehen. Der Streit, welcher über gewisse Gewinnrechte handelt, die der † Daem van Keken von dem † Herbert van Keken erworben hatte, wird dadurch beendigt, dass Scheiffart namens seiner Mitberechtigten gelobt, der genannten Witwe und ihren Kindern eine Rente von 15 Gulden auf Güter in der Düffel anzuweisen. Binnen drei Wochen, sobald Scheiffarts Mitberechtigte ihre Zustimmung erteilt haben, soll die Witwe Johanns dagegen auf ihre Rechte, die sie an den in der Düffel gelegenen Gütern Scheiffarts und seiner Mitberechtigten hat, verzichten.- Gegeven ende ghededinght op sunte Agneten dach … a.d. (14)83.- Abschrift a.d. 15. Jahrh., Papier. III D I, No 6. Salm-Salmsches Archives in Anholt, Bestandes Seeland, Inventaris Dr. Zelzner, regest nr. 387.

508. 1483 Mei 12,

Bartholomeus de Curia, proost, Wijbe van Velen, priorin en het kapittel van het klooster (Bedburg), de collatie hebbende van de kerk te Kekerdom, verzoeken den proost van Xanten, Hendrik Mijssen in de plaats van Hendrik Steenkens, die afstand gedaan had, als pastoor aldaar te bevestigen. Het hoogadelijk, vrij wereldlijk Stift te Bedbur bij Kleef en zijne juffers (1879), regestnr. 133, door Mr. L.A.J.W. Baron Sloet.

509. 1484 Februar 4,

Peter Houberch, Priesterkanoniker zu Nimwegen (Nymegen), und Henrica, Wwe. von Peter Houberch, bekunden: ihr Vater bzw. Ehemann Peter Houberch hat sich einst gemeinsam mit Reyner Herynck und Johan van Keecken für den † Hubert van Lienden und dessen Frau Gese gegenüber Gerit Kersskorff wegen einer erblichen Jahresrente (erffpacht) von 7 oberländ. rhein. G. verbürgt. Die Rente war auf St. Johannistag im Mitsommer [24. juni] fällig und zu beziehen aus einem Kamp Land, gen. Groten Dryessch im Kirchspiel Niel in der Düffel (Nyell inder Duyffell) und etwa 7 Mg. gross sowie wiedereinlösbar nach 4 Jahren mit einem Lösekapital von 105 G. plus Rente. Gerit Kersskorff hat die Rente dann an Gaedert van Dolre übertragen. Sie selbst haben diesem ihren Anteil von einem Drittel ebenso wie die anderen Bürgen bezahlt, worüber ihnen quittiert worden ist. Jetzt verkaufen sie gegen eine Summe Geld an Johan Scaerdenberch ihr Drittel des betr. 7 Mg. grossen Landes. Siegler: Peter Houberch sowie Ott Trant für Henrica Houberch. – opten neesten gwonssdach na onser liever Vrouwen dach Purificacionis. Ausf., Perg., mit 2 Sgg. (leicht besch.). Rv.: Niel. Venditio… Non facit pro capitulo (16 Jh.). 51. Die Urkunden des Stiftsarchivs Xanten, Regesten, Band II: 1450-1490, nr. 2205, Dieter Kastner.

510. 1484 Februar 8 (upden vrydaeghe na o.l. Vr. dach Purif.),

Heiratsvertrag zwischen Adolph van Wylick, Erbhofmeister des Landes Kleve, und Elizabeth van Bylant, der ältesten Tochter des † Ritters Otte van Bylant und der Cunera van Bylant, der jetzigen Frau Wilhems van Culenborch. Elisabeth bringt ihrem Manne in die Ehe mit die Renten und Güter, die sie von ihrem † Vater ererbt hat und die in dem nachfolgenden Transfix (nr. 366,1) näher bezeichnet sind. Adolph verpflichtet sich, seiner Frau 200 oberl. rh. Goldgulden in Renten anzuweisen usw. Zeugen bezw. Siegler: Christofer van Wylick, Joh. van Wylick, Sohn des † Otto van Wylick, und Elbert van Honepel von wegen des Bräutigams; Henrick van Bylant, Ritter, Herr zu Well und zu Spaldorp, als Oheim und Momber von Elizabeth und Cunera, Joh. van Bylant, gleichfalls Oheim, und Wilh, van Culenburch wegen irher Nichte bezw. Tochter Elisabeth sowie der Bräutigam. Or. Perg., 8 Siegel. Urkunden des Archivs von Schloss Diersfordt bei Wesel 1272-1599 (INA 5), nr. 366, Carl Wilkes und Rudolf Brandts.

511. (14)86 Maart 11,

Johan, hertog van Cleve etc., schrijft aan heer Oesswaelt, heer then Berghe, dat hij, wegens overstroomingsgevaar van den doorgebroken dijk te Millingen, tegen 13 Maart zijn onderdanen in den Duyffel en te Cranenborch heeft opgeroepen om den dijk te versterken, en verzoekt hem insgelijks te doen. Gegeven to Cleve up den Saterdach neest nae den Sonnendach Letare anno LXXXVI. Afschrift (Inv. no. 187). Mr. A.P. van Schilfgaarde, Het archief van het huis Bergh, Regesten van brieven, eerste stuk (1419-1494), nr. 1036.

512. (14)86 Maart 11,

(De heer van den Bergh) schrijft aan de stad Nymegen, dat de dijk te Millingen noodig hersteld moet worden, en verzoekt, tegen 17 Maart afgevaardigden naar Millingen te zenden, om met die van Cleve en van hemzelf overleg te plegen. Dess nesten Saterdages na Letare Jherusalem anno LXXXVI. Minuut (Inv. no. 187). Mr. A.P. van Schilfgaarde, Het archief van het huis Bergh, Regesten van brieven, eerste stuk (1419-1494), nr. 1037.

513. (14)86 Maart 20,

De heer van den Bergh schrijft aan den hertog van Cleve, dat hij gaarne met afgevaardigden van Cleve en Nymegen een tweede conferentie te Millingen wilde laten houden, en wel op 4 April, en verzoekt om een vrijgeleide voor Nymegen. Gescreven des nesten Manendaiges na Palmdach anno LXXXVI. Minuut (Inv. no. 187). Mr. A.P. van Schilfgaarde, Het archief van het huis Bergh, Regesten van brieven, eerste stuk (1419-1494), nr. 1039.

514. (14)86 Maart 23,

Johan, hertog van  Cleve etc., antwoordt aan heer Oiswalt, heer then Berghe (zie br. no. 1039), dat hij op den bepaalden dag zijn afgevaardigden naar Millingen zal zenden, en voegt een vrijgeleide voor de stad Nymegen bij den brief (reg. no. 1266). Gegeven to Cleve des Donresdaige neist na den heyligen Palmdaige anno etc. LXXXVI. Oorspr. (Inv. no. 187). Mr. A.P. van Schilfgaarde, Het archief van het huis Bergh, Regesten van brieven, eerste stuk (1419-1494), nr. 1040.

515. (14)86 Maart 23,

Johan, hertog van Cleve etc., geeft aan de afgevaardigden der stad Nymegen vrijgeleide naar den dijkbreuk bij Millingen in den Duyfel. Opten Sonnendach (sic) nest na den heiligen Palmdach anno Domini etc. sess ind tachtentich. Afschrift (Inv. nr. 187). N.B. Dit vrijgeleide moet van 23 Maart (d.i. Donderdag) zijn; de afschrijver maakte er “Sonnendach” van. Het werd overgezonden bij schrijven van denzelfden datum (br. no. 1040). Het archief van het huis Bergh, door Mr. A.P. van Schilfgaarde, regestenlijst van oorkonden, eerste stuk (828-1490), nr. 1266.

516. (14)86 Maart 25,

(De heer van den Bergh) zendt aan (de stad Nymegen) het vrijgeleide (zie reg. no. 1266) van den hertog van Cleve, en verzoekt haar, op 4 April eenige afgevaardigden naar Millingen te zenden. Gescreven opten heiligen Paesavent anno LXXXVI. Minuut (Inv. no. 187). Mr. A.P. van Schilfgaarde, Het archief van het huis Bergh, Regesten van brieven, eerste stuk (1419-1494), nr. 1041.

517. 1486 Juni 25,

Vor Arnt Schupper, Richter in der Düffel (in Duffell), sowie Henrick Swalven und Rickart van Nyfterick, Schöffen zu Mehr und Niel (Meer ind Nyell), bekundet Willem Crebber, geschworene Bote an der dortigen Gerichtsbank, unter Eid, dass er für (van wegen) Willem van Leent auf ein Stück Land in Niel, gen. die Geer und etwa 6 holländ. Mg. Gross, Pfandklage erhoben hat, und zwar wegen 4 G. zu je 20 St. nicht bezahlter Jahrespacht. Das Land gehörte dem † Herbert van Lienen bzw. danach dem Conraet van Lienen als dem Vormund von Herberts Sohn. Das Land grentzt mit den Seiten an die öffentliche Strasse und an den Lienen-Hof. Nachdem der Richter das Land im Namen des Landesherrn auch wegen der Schatzung gepfändet hatte, die Willem van Hoeckellum davon schuldig war, hat er das Land dem Willem van Leent übergeben, der dann dem Richter die Schatzung in Höhe von 25 St. gezahlt hat. Siegler: der Richter und das Schöffenamt. – des anderen daghs nae sunte Johannis to mydsomeren. Ausf., Perg., mit 2 Sgg. (leicht besch.; 2 sogen. Älteres Schöffensg. v. Mehr und Niel). Rv.: Niel … 29. Die Urkunden des Stiftsarchivs Xanten, Regesten, Band II: 1450-1490, nr. 2236, Dieter Kastner.

518. (14)86 Juli 17,

De heer van den Bergh verzoekt aan (den hertog van Cleve), diens onderdanen in den Dufel en van Cranenborch te gelasten, mede te werken aan het herstel van den dijk te Millingen, zooals afgesproken was. Des Manendaiges na Divisionis Apostolorum anno LXXXVI. Minuut (Inv. n. 187). Mr. A.P. van Schilfgaarde, Het archief van het huis Bergh, Regesten van brieven, eerste stuk (1419-1494), nr. 1055.

519. (14)86 Juli 17,

De onderzaten in den Dueffel berichten aan (den hertog van Cleve), dat heer Oiswalt van den Berge niet aan zijn verplichting, mede te werken aan het herstel van den dijk, voldaan heeft, en roepen zijn tusschenkomst in. Gescreven secunda post Divisionis Apostolorum anno LXXXVI. Afschrift, overgezonden bij den brief van 1486 Juli 19 (br. no. 1057). Mr. A.P. van Schilfgaarde, Het archief van het huis Bergh, Regesten van brieven, eerste stuk (1419-1494), nr. 1056.

520. (14)86 Juli 19,

Johan, hertog van Cleve etc., antwoordt aan heer Oiswalt, heer then Berghe (zie br. no. 1055), dat volgens een bijgaand schrijven (br. no. 1056) van zijn onderzaten in den Duyffel, de schuld van het uitstel bij heer Oiswalt ligt, en verzoekt hem, om de zaak te onderzoeken, tegen 24 Juli eenige afgevaardigden naar Millingen te zenden. Gegeven to Cleve op Guedesdach na Divisionis Apostolorum anno etc. LXXXVI. Oorspr. (Inv. no. 187). Mr. A.P. van Schilfgaarde, Het archief van het huis Bergh, Regesten van brieven, eerste stuk (1419-1494), nr. 1057.

521. 1486 Juli 25,

Herzog Johann II von Kleve ernennt seinen Amtmann in Kranenburg, Joist van Lasalle, auch zum Amtmann in der Düffel.

Wij Johan etc. doen kondt allen luden ind bekennen vur ons, onse erven ind nakomelingen, dat wij Joist van Lassale onsen amptman to Cranenberg nu dairtoe onsen amptman aver onse lant ind ampt van Duyffel gesatt ind gemaickt hebn, setten ind maicken avermitz desen onsen brief, alsoe dat hij datselve onse ampt op datum diss briefs yrst anvangen ind vort bis tot onsen wederseggen truwelicken tot onsen, onser erven ind nakomelingen beste ind behoif bedienen ind verwaeren ind malck gericht ind recht na schepenen vondeniss wederfaeren laiten sal, ast geboirt, then were dat wij oen anders bevelende wurden, dat solde hij doen. Ind hij sal onsen richter in der tijt aldair vurderlick ind behelpelick wesen tot onsen broeken intovorderen, dat ons die dairvan iarlix rekenen moege, ast gewoenlicken is, dan broeken an lijf draegende of die ons eyn gemeynte gebroeckt hedn, die sal hij ons yrst to kennen geven ind die oick nyet uytvorderen noch dairvan to scheyden helpen dan bij onsen sunderlingen weten ind bevele. Ind hij en sal oick onse ondersaiten in denselven onsen ampt mit dienst of anders nyet vorder besweren noch belasten noch oick van onsen richter in der tijt aldair nyet belasten noch besweren laiten, dan die ordinancie wilneir onss lieven aldervaders heren Adolphs hertougen van Cleve etc., op die ampten gemaickt ind geordiniert uytwijst. Oick sal hij onse paele, vurpaele, wiltbaenen, vischeryen, weteringen, dijckrechten, heirlicheyt, gerichten ind rechten desselven onss amptz, so vele oen dat beruert, truwelicken hueden ind bewaeren ind vort anders doen, as eyn getruwe amptman schuldich is to doen. Ind dairvur hebn wij oen gegeven ind verschreven, geven ind verschrijven avermitz dessen onsen brief den thienden penningh van onsen broeken in desenselven onsen ampt vallende, den oen onse richter in der tijt in Duyffel iairlix dairaf van onser wegen uytrichten ind geven sal, denselven onsen richter wij dat hijrmede bevelen to doen sonder vorder bevele dairaf to verwachten; dan van broecken an lijf of eyne gemeynte draegende en sal hij den thienden penningh nyet hebn, Ind tot den vurg. Ampt truwelicken to bedienen heft ons Joist vurg. gedaen huldinge ind eyde van truwen, ast geboert ind allet sonder argelist. Ind diss tot oirkonde hebn wij onsen segel mit onser rechter wetenheit an desen brief doen hangen. Gegeven in den iaeren onss heren M. CCCCLXXX sexto, op sent Jacobsdach apostoli. Reg. Cliv. XIX 206. Glzt. Niederschrift. Dieser Amtsbrief stimmt an manchen Stellen mit dem für  den Richter in der Düffel vom 19. Januar 1482 (nr. 372) überein. Theodor Ilgen, Quellen zur inneren Geschichte der rheinischen Territorien Herzogtum Kleve, I. Ämter und Gerichte, zweiter Band, Quellen, Erster Teil, nr. 376 (1925).

522. (14)86 Augustus 1,

(De heer van den Bergh) schrijft aan (den hertog van Cleve), dat de Duyffel en Kranenborch nog niet aan hun plicht voldaan hebben om den dijk te herstellen, en roept zijn tusschenkomst in. Gescreven upten sunte Petersdach ad vincula anno LXXXVI. Minuut (Inv. no. 187). Mr. A.P. van Schilfgaarde, Het archief van het huis Bergh, Regesten van brieven, eerste stuk (1419-1494), nr. 1058.

523. 1486 August 9 (in vig. b. Laurentii mart.),

Urkunde über die Zuweisung der Mitgift an Cunera van Wylick geb. van Bylant gemäss Haupturkunde. Auf Grund einer mit Zustimmung Wilhelmus van Culenborch getroffenen Abmachung zwischen Mutter und Tochter werden der Elizabeth und ihrem Manne Adolph van Wylick diejenigen Höfe und Güter in der Düffel zugewiesen, die Elizabeths Vater, der † Otto von Bylant, daselbst besass. Davon jedoch sollen jene jährlich insgesamt 16 rh. Goldgulden bezahlen. Weiter erhält das Ehepaar alle Güter und Renten auf der Seite des Rheines, auf der Emmerich und Rees liegen, und zwar sowohl im Lande des Herzogs von Kleve als auch in dem des Herrn vanden Berge, mit Ausnahme von Haus und Hofstatt “bynnen den Berghe” und 2 zugehörigen Kohlgärten, die noch nicht zugeteilt sind. Cunera, die Schwester der Elizabeth, erhält das Gut zu Ellinckem in der Veluwe mit dem zugehörigen Zehntchen, genannt das Gut ter Borchgracht, mit einem Jahresertrag von 35½ rh. Gulden kurrent, das der † Otto von Wylack und Ritter Henr. von Bylant als Erbe mütterlicherseits innegehabt hatten. Adolph van Wylick soll derselben Cunera dazu jährlich eine Rente von 2 “kurrenten off slechten” rh. Gulden und 8 Weisspfennigen überweisen, Frau Cunera weist desgleichen ihrer Tochter Cunera eine Rente von 15 Gulden, weiter die Hälfte des Zehnten zu Bemmel, den der † Otto angekauft hatte. Alle ihre Güter in der Betuwe soll jedoch Frau Cunera behalten, wobei dem Adolph von Wylick und seiner Frau Elizabeth aber der Hof zu Laeckmont, ein Zinsgut, das in den Hof zu Randwick gehört, zugesprochen wird usw. Zeugen bezw. Siegler: Henr. van Bylant, Ritter, Herr zu Well, Henr. van Doirnick, Herr zu Doirnick, Goissen van Lienden und Steven vanden Steen, ferner auf der anderen Seite Wilh. van Culenborch als Momber seiner Frau Cunera, Frau Cunera selbst, Adolph van Wylick, Erbhofmeister, und seine Frau Elizabeth sowie Cunera van Wylick, Tochter des † Otto van Wylick und der Frau Cunera und Schwester Elizabeths. 2 Or. Perg., 9 Siegel. Urkunden des Archivs von Schloss Diersfordt bei Wesel 1272-1599 (INA 5), nr. 366,1, Carl Wilkes und Rudolf Brandts.

524. 1486 August 23,

Vor Johan van Uphuysen, Herman Coister und Derich Kyllert, Schöffen zu Rindern (Ryneren), sowie ihrem Richter Arndt ingen Nywelant überträgt vor Gericht Daem van Keken, Pastor zu Keeken (Keken), als Prokurator und Dechant und Kapitel des Stifts Xanten an Herrn Arndt upden Kelre als seinen Kaufmann und Mithelfer (as synen coepman end toevenger) zu Gunsten von Dechant und Kapitel zu Xanten das Landstück Eyckholt im Gericht Rindern im Kirchspiel Donsbrüggen (-bruggen). Als Prokurator des Stifts hatte er das Landstück laut entsprechender Urkunde 7 rhein. Gg. Gepfändet, die die Stiftsherren jährlich davon bezogen. Er ersucht das Gericht, mit Beschlag zu belegen Junker Derich Baetenborgh, Werner van Pallant, Scheyffert van me Raide und dessen Sohn Johan sowie Herman van Wytenhorst als Vormund (momber) von dessen Frau. Der Richter erfüllt diese Aufforderung und übergibt danach das Landstück dem Arndt upden Kelre als toevenger zu erblichem und dauerndem Besitz des Stifts Xanten. Siegler: das Schöffenamt. – up sente Bartholomeus avent apostels. Ausf., Perg., mit Sg. (besch.). Rv.: N.11 Eyckholt … A. cellerarie. Die Urkunden des Stiftsarchivs Xanten, Regesten, Band II: 1450-1490, nr. 2237, Dieter Kastner.

525. (14)87 Februari 20,

Henrick van Apelteren, heer tot Persingen, schrijft aan heer Oesswalt, heer van den Berghe, dat zijn onderdanen te Persingen zich beklagen over het niet-herstellen van den dijk te Millingen, en verzoekt om tusschenkomst. Gheschreven dess neesten Dynxtdage na sunte Valentiinsdach anno Domini etc. LXXXVII. Oorspr. (Inv. no. 188). Mr. A.P. van Schilfgaarde, Het archief van het huis Bergh, Regesten van brieven, eerste stuk (1419-1494), nr. 1065.

526. (14)87 Februari 20,

Reynalt, heer tot Oy, ridder, schrijft aan heer Oeswalt, heer van den Berghe, dat zijn onderdanen te Oy zich beklagen over het niet-herstellen van den dijk te Millingen, en verzoekt om tusschenkomst. Gescreven des neesten Dinxdage nae sunt Valentiinsdach anno Domini etc. LXXXVII. Oorspr. (Inv. no. 188). Mr. A.P. van Schilfgaarde, Het archief van het huis Bergh, Regesten van brieven, eerste stuk (1419-1494), nr. 1066.

527. (14)87 Februari 20,

Burgemeesters, schepenen en raad der stad Nymegen schrijven aan heer Oeswalt, heer van den Berghe, dat hun burgers, die in de Oy geërfd zijn, zich volgens bijgaand request beklagen over het niet herstellen van den dijk te Millingen, en verzoeken om tusschenkomst. Gescreven dess Dynxtdage na sunte Valentiinsdach anno Domini etc. LXXXVII. Oorspr. (Inv. no. 188). Mr. A.P. van Schilfgaarde, Het archief van het huis Bergh, Regesten van brieven, eerste stuk (1419-1494), nr. 1067.

528. (14)87 Februari 22,

(De graaf van den Bergh) antwoordt aan (de stad Nymegen) (zie br. no. 1067), dat niet alleen hij gebonden is den dijk te herstellen, doch ook de ingezetenen van den Duyffel, en dat hij altijd tot samenwerking bereid is. Gescreven up sunte Petersdach ad cathedram anno LXXXVII. Minuut (Inv. no. 188). Mr. A.P. van Schilfgaarde, Het archief van het huis Bergh, Regesten van brieven, eerste stuk (1419-1494), nr. 1068.

529. (14)87 Maart 10,

Johan, hertog van Cleve etc., schrijft aan heer Oiswalt, heer then Berghe, dat er tegen 20 Maart een nieuwe bijeenkomst te Millingen zal plaats vinden, en verzoekt hem, afgevaardigden te zenden. Gegeven to Cleve op den Saterdach na den Sondach Invocavit anno LXXXVII. Oorspr. (Inv. no. 188). Mr. A.P. van Schilfgaarde, Het archief van het huis Bergh, Regesten van brieven, eerste stuk (1419-1494), nr. 1070.

530. 1487 Mai 16,

Vor Arnt Schupper, Richter in der Düffel (in Duffell), sowie Johan Hubertsoen und Henrick Swalven, Schöffen der Gerichtsbank von Mehr und Niel (Meer ind Nyell), bekundet Willem Crebber, geschworene Bote an der dortigen Gerichtsbank, unter Eid, dass er für (van wegen) Daem van Keken als den Prokurator des Stifts Xanten wegen 7 rhein. Gg. nicht bezahlter Jahrespacht auf das Gut Eyckholt im Kirchspiel Mehr Pfandklage erhoben hat. Er hat beim Gericht angefragt, wie er weiter mit dem Pfandgut verfahren soll. Der Richter hat ihn nach Weisung der Schöffen aufgefordert, das Gut öffentlich (up des heeren straete) feilzubieten und meistbietend zu verkaufen, daraufhin das Pfand in Verwahrung zu nehmen, nachweisbare, berechtige Forderungen an das Pfand dem Richter zu melden und dann seinen Kaufmann gemäss Landrecht tätig werden zu lassen. Nachdem das geschehen, hat der Bote gebeten, die Beschlaglegung vorzunehmen gegenüber Junker Derick van Baetenborch und Jungfer Alet, seine Frau, Junker Werner van Pallant und Herman van Wytenhorst. Dazu ist ein Gerichtstag vor dem Schöffengericht von Mehr und Niel angesetzt worden, wo der Bote unter Eid aussagt, nach obengenannter Weisung der Schöffen gehandelt und von Eyckholt das Gut der gen. Junker in Verwahrung genommen zu haben. Das gepfändete Gut wird dann vom Richter dem Kaufmann Daems van Keken zugesprochen, der das Gut wiederum vor Schöffen und Richter an Daem van Keken für das Stift Xanten gegen eine bezahlte Summe Geld weitergibt. Siegler: der Richter und das Schöffenamt. – des guisdaghs nae sunte Servacii episcopi. Ausf., Perg., mit 2 Sgg. (besch., 2 sogen. Älteres. v. Mehr und Niel). Rv.: A. Cellerarie … Rinder C. (15. Jh.). N. 13. Eyckholt … Die Urkunden des Stiftsarchivs Xanten, Regesten, Band II: 1450-1490, nr. 2248, Dieter Kastner.

531. 1487 Mei 23,

Johan van Wetteren verpachtet an Henrick van Wesell den Hof mit dem zugehörigen Haus, Steenacker gen., im Kirchspiel Niel (Nyell) in der Düffel (inder Duyffell), der dem † Huybert van Lijnen gehörte und mehr oder weniger 44 Mg. gross ist. Es gelten folgende Pachtbedingungen: (1) Henr. v. Wesell pachtet den Hof mit Land und allem Zubehör  zum Halbbau (to halff bouwen) auf 6 Jahre bei Pachtbeginn auf kommende Pfingsten und möglicher Kündigung nach 5 Jahren. (2) Der Pächter soll jedes Jahr 9 Mg. Land als Weiden liegen lassen. (3) Er soll das voirlant so bebauen, wie es von altersher auf dem Hof bebaut wirdt, und seiner “Herrschaft” 3 Presskäse (peers kesen) geben. (4) Er soll den Hof mit seinem eigenen Hofe zusammen bebauen. Wenn der Verpächter seinen Baumann als Halb-Pächter (halff haeve) einsetzen will, darf er ihn nach Landesbrauch einsetzen, genau wie er das auch mit Kühen, Pferden und Schweinen (verken) nach Düffeler Gewohnheit tun darf. (5) Der Verpächter kann jedes Jahr 3 Mg. ausgewähltes Getreide (koers kairns) verkaufen und zu eigenem Nutzen gebrauchen; der Baumann des Pächters kann gleichfalls jedes Jahr 3 Mg. ausgewähltes Getreide gleicher Güte behalten und die 3 Mg. Getreide des Verpächters kaufen wie jeder andere Käufer. (6) Alle auf dem Hof notwendigen Grabenarbeiten, gleich ob für Wasserleyen oder alte Gräben oder ältere Brücken ist hingegen vom Verpächter allein zu bezahlen. (7) Der Pächter soll für seine “Herrschaft” pro Jahr eine Kuh oder der zwei kleine Rinder (smael runder) weiden lassen; wenn er stat der Kuh oder der zwei Rinder eine Milchkuh (malckue) stellt, so muss der Pächter diese melken lassen; die daraus hergestellte Butter hat er nach Kleve (Cleeff) in das Haus des Verpächters Jan v. Wetteren zu bringen. (8) Jedes Jahr hat der Pächter seiner “Herrschaft” zwei junge Schweine, sogen. schoetelynge, die ein halbes Jahr alt sind, zu übergeben. (9) Der Pächter muss jedes Jahr ½ Viertel [12] Setzlinge pflanzen (pater setten), wo es am meisten notwendig ist. Falls er eine alte Weide abhaut, muss er dafür zwei junge Pflanzen setzen. (10) Wenn das Getreide auf dem Felde so weit reif ist, soll der Verpächter einen Beauftragten (redener) schicken dürfen, den der Pächter entlohnen und beköstigen muss. Nach St. Martini [11. Nov.] schickt der Verpächter einen Drescher auf den Hof, den er selbst zu entlohnen, der Pächter jedoch zu beköstigen hat; der Pächter muss zwei Drescher stellen; für die Beköstigung des ersten Dreschers bekommt der Pächter pro Jahr 1 Mlr. Gerste. (11) Der Pächter hat Deich und Wasserley (weterleyde) so in Ordnung zu halten, wie es weiter ober- und unterhalb üblich ist. (12) Der Verpächter muss das Haus decken lassen und das Dach in Ordnung halten sowie das Dachdecken bezahlen, während der Pächter für die Kost des Dachdeckers aufzukommen hat; das gilt für die Dächer aller Gebäude auf dem Hof. (13) Das Getreide muss der Pächter seiner “Herrschaft” je nach Wunsch nach Kleve, Nimwegen (Nymegen) oder Kranenburg (Cranenborgh) liefern. (14) Wenn der Pächter irgendeinen Nachteil oder Schaden erleidet um des Verpächters willen, so sind die Kosten von letzterem zu tragen und dürfen von dessen Besitz abgezogen werden. (15) Der Pächter soll jedes Jahr an den vier hohen Festtagen seiner “Herrschaft” ein Weizenbrot (butterwegge) als Anerkennungsgebühr geben (kennen), wie es alte Gewohnheiten enthalten. (16) Als Anerkennungsgeld (to voirliefnysse) bei der Einsetzung soll er dem Verpächter 8 Kurrentg. Geben, 4 davon an den kommenden vier Weihnachtsfesttagen, die restlichen 4 ein Jahr später. Alles, was er für seine “Herrschaft” ausgelegt hat, kann er von obiger Summe abziehen. Zeugen: die Gerichtsleute (lijcoeps- ende dedyngs luyde) Reyner van Holt, Derick Grijss, Peter vander Elsen, Pastor zu Niel, Willem van Lent, Rijcker van Nyffterick. Die Urkunde ist in der Form des Kerbzettels mit den Teilbuchstaben ABCD ausgestellt, wovon Pächter und Verpächter je eine Ausfertigung besitzen. – des woensdaiges op onss Heren Hemels vairt avont. Ausf., Pap., Chirograph, obere Ausf. Rv.: 32. Die Urkunden des Stiftsarchivs Xanten, Regesten, Band II: 1450-1490, nr. 2249, Dieter Kastner.

532. (14)87 Augustus 13,

Joist van Lassaille, drost te Cranenburg en in den Duyffell, schrijft aan heer Oesswalt, graaf then Berge, welke maatregelen zijnerzijds zijn genomen om den dijkt te Millingen te herstellen, zegt nog meer hulp toe, doch verzoekt om een verklaring, dat deze hulp slechts als bewijs van goede nabuurschap, en niet als bewijs van een plicht beschouwd kan worden. Opten Maendach nae sent Laurens’dages des hilgen mertelers anno Domini LXXXVII. Oorspr. (Inv. no. 188). Mr. A.P. van Schilfgaarde, Het archief van het huis Bergh, Regesten van brieven, eerste stuk (1419-1494), nr. 1101.

533. (14)87 Augustus 14,

(De graaf van den Bergh) antwoordt aan (Joest van Lassaille, drost te Cranenburg etc.), (zie reg. no. 1101), met een dankbetuiging voor diens hulp, doch deelt mede, dat er geen afspraak gemaakt is omtrent de gevraagde verklaring, en dat deze toch van geen waarde zou zijn. Gescreven op onsser Liever Vrouwenavent Assumptionis anno Domini etc. LXXXVII. Minuut (Inv. no. 188). Mr. A.P. van Schilfgaarde, Het archief van het huis Bergh, Regesten van brieven, eerste stuk (1419-1494), nr. 1102.

534. (14)87 September 23,

Oesswalt, graaf van den Berghe, maant burgemeesters, schepenen en raad der stad Nymegen aan, hun geërfden in de heerlijkheden Oy en Persingen te bevelen, mede te werken aan het herstel van den dijk bij Millingen. Gescreven opten neesten Sonnendach nae sunt Mateus’dach apostoli anno Domini etc. LXXXVII. Minuut (Inv. no. 188). Mr. A.P. van Schilfgaarde, Het archief van het huis Bergh, Regesten van brieven, eerste stuk (1419-1494), nr. 1105.

535. 1487 Oktober 6,

Vor Johan op Loth, Richter in der Düffel (in Duiffell), sowie Johan Hubertssoen, Henrick Swalen, Ailbert Bartolts und Henrick Rickartssoen, Schöffen zu Mehr (Meer) und zu Niel (Nyell), bekundet Willem Crebber, geschworene Bote am dortigen Gericht, unter Eid, dass er für (van wegen) Herrn Adam van Keken, den Prokurator des Kapitels von Xanten, wegen 7 oberländ. Gg. nicht bezahlter Jahrespacht auf einen Teil des Erbes im Eickolt Pfandklage erhoben hat, und zwar gegenüber Junker Werner Scheiffert und dessen Sohn Johan. Auf einem festgesetzten Gerichtstag hat Adam auf 7 Jahre rückständige Pacht geklagt und den Schaden des Kapitels auf 100 G. geschätzt, den er aus dem mit Beschlag belegten Gut ersetzt haben wollte. Da von der Seite der Beklagten kein Verteidiger erschienen ist, hat nach dem Spruch der Schöffen der Kläger die Klage gewonnen. Auch zu dem 14 Tage später angesetzten, nunmehrigen Gerichtstermin ist nur der Kläger mit seinem Anwalt erschienen. Das Land wird nun endgültig dem Stiftskapitel zugesprochen und vom Richter öffentlich dem Prokurator des Stifts übertragen. Siegler: der Richter und das Schöffenamt. – des saiterdaighs na sunte Remigius dach. Ausf., Perg., mit 2 Sgg. (1 Rest, 2 besch., 2 sogen. Älteres Schöffensg. v. Mehr und Niel). Rv.: A. cellerarie. Processus judicalis … (15 J.). N. 12 Eyckholt. Die Urkunden des Stiftsarchivs Xanten, Regesten, Band II: 1450-1490, nr. 2262, Dieter Kastner.

536. 1488 Dezember 2,

Vergleich zwischen Johan van Wetteren und seiner Frau einerseits sowie Henrick die Wilde und Wilhem van Ryswick anderenseits wegen ihrer Rechte an dem Hof zu Niel (Nyell), der früher dem Hubert van Lyenen gehört hatte: Johan van Wetteren überträgt seinen Gegnern ein zum Hof gehörendes Stück Land, gen. dat groite stuck und gelegen op der weteringh und etwa 6 holländ. Mg. gross, sowie weiter ein Stück Land, daneben gelegen, etwa 2 Mg. gross und Lentkens Land gen., schliesslich seine Rechte an einem Stück Land, groiten Drijes gen. und etwa 7 Mg. gross, welches zum Hof gehört und an die Jungfrauen von Keeken (Keken) verpfändet ist, wovon Johan van Wetteren aber noch das Wiedereinlöserecht besitzt. Sollten seine Gegner die 7 Mg. von den Jungfrauen von Keeken erwerben, so bekommt Johan van Wetteren die 2 Mg. wieder zurück. Gegen die Abgabe dieser Ländereien darf er den Hof zu Niel mit allem Zubehör  behalten und nutzen. Henrick die Wilde und Wilhem van Ryswick verzichten auf alle Rechtsansprüche, indem sie betreffenden Urkunden an Johan van Wetteren ausliefern, wobei sie aber das Recht behalten, dass ihnen bei Bedarf die Urkunden vor Gericht eröffnet werden. Johan van Wetteren gibt zudem die Rechtansprüche auf, die die Frau Junker Dericks van Batenborg auf den Hof und die Landstücke eventuell erheben könnte. Die drei Landstücke sollen von jeder Jahrgülte frei sein, die früher auf dem Hof lag, wofür Johan van Wetteren mit dem Hofe bürgt. Die Einhaltung des Vergleichs haben beide Parteien vor den Schöffen zu Mehr (Meer), Derick van Woissick, Wilhem Braem und Ailbert Bertkens, bei einer Strafe von 100 alten Schilden gelobt. – opden dinxdach neist nae sent Andreas dach. Abschr. (15 Jh.), Pap. Rv.: 40. Die Urkunden des Stiftsarchivs Xanten, Regesten, Band II: 1450-1490, nr. 2279, Dieter Kastner.

537. 1489 Februar 23 (op sunte Mathijs avent ap.),

Dechant und gem. Kapitel U.L.F. Kirche zu C. geben in Erbpacht an Gerit Paep eine Hofstatt, Gehöft und geseet, gel. in der Duffel zu Keken geh. Bijlantz haestat, vorm. Pachtgut des Johan van Flotingen, schatzfrei, dienstfrei, zehntfrei und frei von Lasten für Deich und Weteringen u.a. für einen Pachtzins von 5 Gulden 8 albus curr. Jährlich Petri Stuhlfeier. Das Kapitel gelobt Gewähr, jedoch neue Belastungen ausgenommen. Der Pächter kann von dem Pachtzins binnen 5 Jahren 3 Gulden 8 Albus mit der Summe von 106 Gulden curr. Lösen. – Siegler: Kapitel. Kopiar A, 152v. F. Gorissen, Stift Monterberg-Kleve, regestnr. 2153.

538. 1489 März 31 (dess dynssdaeges nae halffasten),

Vor Herman Kael und Johan Wegen, schepenen to Doeffelwardt ind toe Kecken, und vor dem Richter Arnt Schupper, erscheint in forme dess gerichtz joffr. Margrita van Kecken mit ihrem gesetzl. Vormund und bekennt, daβ ihr Vater Reynken Herick und ihre Mutter den Armen von Cleue ein Dritteil von 800 golden ouerlentsche r.gulden, schulden und daβ sie das Drittel auf onser lieuer vrouwen dach visitationis über 2 Jahre [1491 Juli 2] bezahlen. Als Sicherheit stellt sie nun den Hof, den Geryt Meer zur Zeit baut, sowie ihr gesamtes im Gericht von Keken gel. Vermögen ihrer Mutter zur Verfügung. Sollte Margrita die Ablöse versäumen, können die Provisoren ihr Drittel der 800 Gulden daraus pfänden. – Siegler: Arnt Schupper. II, 61v. Stadtarchiv Kleve, Nachlass Gorissen, Die Urkunden des Klever Gasthaus, blad nr. 312.

539. 1489 Juni 26,

Herzog Johann von Kleve ordnet an, dass der Rechtszug der Gerichte in der Düffel unter Aufhebung der Verfügung vom 7. Januar 1474 (s. oben Nr. 80) nicht mehr an die Schöffen in Kranenburg, sondern an die von Kleve gehen solle.

Johan etc. Wij laeten weten onsen richter ind alle den scepen van onsen gerichtbencken in onsen lande van Duyffel, also in vurtijden geordiniret is, dat gij scepen die ordelen, die vur onsen gerichten in Duyffel an u bedingt wurden, dairvan gij des  rechten nyet wijss en weren, an onse scepen onss gerichtz to Craenenburg brengen ind des rechten dairvan wijss werden solden, so verstaen wij ind is ons oick vast bekroene dairvan ankomen, as wanneir die ordelen to Cranenburg to hoefde gebracht werden, dat dan kostel ind onredelicke teringe dairop to Cranenburg gedaen, dairdurch die luyde, die des to schaffen heben, seer besweert ind op groiten cost gebracht werden, dat sich na der ordinancien vurscr. so nyet en geboirt noch ons behaigt. Ind hebn dairomb geordineret, dat ghij uwe ordelen, der ghij nyet wyss en syn, voirt meir an onse scepen to Cleve to hoefde brengen ind des rechten dair wyss werden sult. Bevelen u hyromb alle die ordelen, die ghij onder hebn ind nyet wyss en syn, dat gij die yrstdaiges an onse scepen to Cleve to hoefde brengen ind der dair wysswerden, gelyck gij an die scepen to Cranenburg to doin plegen. Oirkond onss segels hyrbeneden gedruyckt. Dat. op frijdach post Nativitatem Johannis anno etc. LXXXIX. Daran schliesst sich im Registerbuch unmittelbar die gleichzeitige Niederschrift eines Schreibens von gleichen Datum an, das die Schöffen von Kleve von der Neuordnung in Kenntnis setzt und ihnen befiehlt:…”dat ghij die ordelen, als die an u gebracht werden in maiten vurscreven, annemen, doirsien in uytwijsen, als recht is ind ast geboeren sall”. Reg. Cliv. XX Bl. 31v. Glzt. Niederschrift. Theodor Ilgen, Quellen zur inneren Geschichte der rheinischen Territorien Herzogtum Kleve, I. Ämter und Gerichte, zweiter Band, Quellen Zweiter Teil, nr. 101 (1925) en: Klevische Städteprivilegien (1241-1609), (Klever Archiv 8), door Klaus Flink. Met de volgende opm.: Mit dieser Anweisung wurde der Ende 1473 (nach dem Anfall der geldrischen Düffel an Kleve) verfügte Rechtszug der Düffeler Gerichte nach Kranenburg aufgehoben. Da Kranenburg aber auch ein Klever Untergericht war, hat sich der materielle Gehalt des 1473 neugefassten Düffelrechtes durch den neuen Rechtszug nicht geändert. Die Klever Schöffen erhalten die Anweisung die von den Gerichten der Düffel an sie als Oberhaupt gebrachten Urteile anzunehmen, durchzusehen und (nach Klever Recht) auszuweisen. Der Klever Rechtszug der Düffel ist nicht von Dauer gewesen und (zu einem z. Zt. noch nicht erkennbaren Zeitpunkt) wieder verändert worden.

540. 1490,

Akte van overdracht door Pieter van Oerdt van f 7,- jaarlijks op een hof in Niel aan Aleid, weduwe van Zweder van Hoen, en Zegewald, haar dochter.

Transcriptie:

Wij Derick van Wousic, Henrick Rickartsoen Schepen toe Meer ind toe Nijell tugen apenbair, dat voir Arnt Schupp onse richter ind voir ons komen is Peter van Oerdt ind hefft mijt sienen vrijen wil bekant voir oen ind sienen erven eyn loess ind weder koep an alsulke vrije Rinschers golden bulden als hie hefft uijtter den hoeff toe Nijel nae lut eijns scepen brieffe den selighe Sweer van Hoene toe te hoeren plach die Alet achter gelaete weduwe Sweers husvrou ind Zegewalt oir dochter nu over erven aljaer loesen moegen erfflick ind ewelic mijt seven ind sestich sulk Rh gl als Peters brieff vermach ind acht alb myt der jair gulde ind andt gern alwaer noch vieff golde wat alet unss Peter voirss(sen) brieff komerloes gelevert hefft sonder alargelist oirkoinde der waerheit heb ick recht voirss mijnen segel voers andere brieff gehangen ind wij gemeindt scepenen van Meer ind Nyell onsen gemeindt scepen onss segel an dese brieff gehangen. Gegeven inden jair ons heren dusent vijerhondert tnegentich des anderen daghs nae sunte thomass dach des heilige apostelen. De hoge raad van Adel; J.C. Kort, Het archief van de familie Van Matenesse en van de heerlijkheid Matenesse 1251-1917, inventarisnr. 1010, 1 charter, gecancelleerd. Transcriptie: G.F.H.H. van Benthem, orgineel charter op perkament, met 2 zegels waarvan 1 verloren en 1 zegel met beschadigd randschrift. Achterzijde: desen brijeff is geloest Lxvij golden gulden.

541. 1491 Juli 22,

Arnt Schupper, Richter in der Düffel (in Duyffel), sowie Derick van Wosick, Johan Hubertzoen und Heynrick Swalwen, Schöffen von Mehr und Niel (Meer ind Nyell), bekunden: 1474 Sept. 28 (des gudendaiges nae sente Matheus dach ist Kerstken van Keken als bevollmächtigter Prokurator des Stifts Xanten mit Geese, Wwe. Huberts van Lynen, dingpflichtig geworden wegen einer jährlichen Rente von 8 alten Schilden, die der † Herman Grobbe, damals Dechant zu Arnheim (-hem), aus Huberts bebauten Ländereien im Gericht Düffel im Kirchspiel Niel gekauft und dann an das Stift Xanten weiter verkauft hatte. Zum Beweis dafür hatte damals Kerstken zwei nachfolgend inserierte Urkunden vorgelegt. Da das um ein Urteil angegangene Gericht in der Düffel nicht zu einer Urteilsfindung gelangen konnte, hatte es den Streitfall mitsamt Unterlagen (die acten myt den brieven) an den zuständigen Oberhof abgegeben. Auf Wunsch des Stifts Xanten ist darüber diese Urkunde ausgefertigt worden. Siegler: der Richter und das Schöffenamt. – up sente Marien Maghdalenen dacht. Die Urkunden des Stiftsarchivs Xanten, Regesten, Band III: 1491-1541, nr. 2313 (zie ook nrs. 2313,1 d.d. 28 mei 1432 en 2313,2 d.d. 8 april 1437), Dieter Kastner.

542. 1491 Juli 22,

Arnt Schupper, Richter in der Düffel, sowie Derick van Wosick, Johan Hubertzoen und Heynrick Swalwen, Schöffen von Mehr und Niel, bekunden: 1474 Sept. 28 hat Kerstken van Keken als bevollmächtigter Prokurator des Stifts Xanten in der Angelegenheit [wie Nr. 2313] erklärt, dass das Stift von Hubert und Geese van Lynen nicht bezahlte Rente von 8 alten Schilden, zu beziehen aus im Kirchspiel Niel gelegenem Land, angemahnt hat, was er durch die Vorlage nachfolgend inserierter Urkunden bewies. Da das um ein Urteil angegangene Gericht in der Düffel nicht zu einer Urteilsfindung gelangen konnte, hatte es den Streitfall mitsamt Unterlagen an den zuständigen Oberhof abgegeben. Auf Wunsch des Stifts ist darüber diese Urkunde ausgefertigt worden. Siegler: der Richter und das Schöffenamt. – up sente Marien Maghdalenen dach. Die Urkunden des Stiftsarchivs Xanten, Regesten, Band III: 1491-1541, nr. 2314, Dieter Kastner.

543. 1492 März 8,

Anordnung der Räte zu Kleve nach Beratung derselben auf der Ratkammer zu Kleve mit dem Deichgrafen, den Heimraden und Erben des Deichs bei Rindern darüber, in welcher Weise eine Bruchstelle dieses Deiches wiederhergestellt werden soll, wozu man auch die freiwillige Beihilfe der Deichgenossen der Düffel und des Amtes Kranenburg erbitten will. Ansetzung des Tagelohns teils in Lebensmitteln, teils in Geldbeträgen für  die Arbeitsleute, die aus diesen Gegenden bei der Wiederherstellung des Deiches helfen. Reg. Cliv. XX 171. Glzt. Niederschrift. A (14)92 up den irsten donrestach in der Vasten. Theodor Ilgen, Quellen zur inneren Geschichte der rheinischen Territorien Herzogtum Kleve, I. Ämter und Gerichte, zweiter Band, Quellen Zweiter Teil, nr. 107 (1925).

544. 1492 Mei 11,

Eigendomsbewijs voor de gebroeders Dirk en Kirsten Smyt van een kamp land te Cranenburg en een hofstede te Zyfflich, afkomstig van de weduwe Henrich Bless, 1492. Des vridaighs nae sonnendach misericordia Domini. Gelders Archief, Toegang 510, Diverse Charters, nr. 075 (aanwinst 1972).

545. 1492 Oktober 24 ( des neesten daeghes na sente Severyns dach des heiligen bisscops),

Hermann van Wytenhorst R. bekundet: Zwischen ihm und Derick von Bronckhorst, Herrn zu Batenburg und Anholt, und dessen Gattin Ailheid van Alphen bestand über das ihm wegen seiner Gattin Mechtilde von Culenborg, der Mutter Ailheids, zustehende Wittum ein Streit, in dessen Verlauf er ihr in der Duyffel gelegenes Gut mit Beschlag belegen liess. Er hatte sich nun zwar mit dem † Derich und seiner Gattin dahin verglichen, dass diese ihm nach dem Tode seiner Gattin Mechtilde fälliges Wittum von jährlich 40 rhein. Gulden für die Dauer seines Lebens gewährten; Derick starb jedoch, bevor er ihm diese Rente sicherstellen konnte Hermann bekennt nun für sich und seine Gattin, dass Ailheid van Alphen und ihr Sohn Derick ihm diese Rente dem Vergleich entsprechend verschrieben haben und entledigt sie aller weiteren Forderungen wegen des Wittums. Hermann siegelt für sich und seine Gattin.- 1492 des neesten daeghes na sente Severyns dach des heiligen bisscops.- Orig. Perg., Siegel ab. S. Urk. 1492 Okt. 23. II 171/35. Salm-Salmsches Archives in Anholt, Bestandes Seeland, Inventaris Dr. Zelzner, regest nr. 411.

546. 1492 Dezember 28,

Scheyfart von Merode (Vamme Rayde), Herr zu Hemmersbach und Clermont, Werner von Palant Herr zu Bredebent und Adelheid von Alpen, Witwe Dietrichs von Bronckhorst, bekunden, dass Johann von Alpen, welcher als Vormund der beiden unmündigen Kinder (Elberts von Alpen) und Lehenträger der † Hausfrau Scheyfarts die vom Herzog von Kleve lehnbaren Güter in der Düffel vermannte, gestorben ist, ebenso die Mutter dieser beiden Kinder (Mechtelt von Culenborg), welcher bis zu ihrem Tode die Leibzucht dieser Lehen zustand. Sie bevollmächtigen daher (Johann) Scheyfart, ältesten Sohn Scheyfarts, um in ihrem Namen diese Lehen zu empfangen unter dem Vorbehalt, dass alle drei zu gleichen Rechten beteiligt sind bis zur Erbteilung.- Abschrift a.d. 16 Jahrh. Anholt Hs. XIII S. 180 No 82. Vgl. Urk. 1482 Dez. 30. Salm-Salmsches Archives in Anholt, Bestandes Seeland, Inventaris Dr. Zelzner, regest nr. 412.

547. 1492 Dezember 30 (op den sonnendach neest nae den heilligen kersdagh),

Herzog Johann von Kleve belehnt Johann Scheyffart, ältesten Sohn der Eheleute Scheyffart von Merode, Herrn zu Hemmersbach, und Marie von Alpen, zugunsten seiner Mutter und deren Schwestern Adriane von Alpen, Frau Werners von Palant Herrn zu Bredebent, und Adelheid von Alpen, Witwe Dietrichs von Bronckhorst, mit den diesen drei Schwestern von ihrem † Vater Elbert von Alpen überkommenen Lehen, die dessen Witwe Mechtelt von Culenborg bis zu ihrem Tode als Leibzucht gehabt hat, nämlich erstens mit dem Gut Zelm (Selem) in der Düffel nebst dem dabei gelegenen Wasser und der Fischerei, genannt Sellemermeer, und den zugehörenden Leuten, zweitens mit dem Hof und dem Zehnten, gelegen zu Mehr in der Düffel und drittens mit der Homoetschen Mühle in der Düffel. Zeugen: Henrick van Bilant Herr zu Welle, Henrick Stael van Hoeulstein klevischer Marschall und Johann van Willayck, Ritter.- Gegeven … 1492 op den sonnendach neest nae den heilligen kersdagh.- Abschriften: Anholt Hs. XIII S. 176 No 81, Seeland: Hs. II S. 29 No 21. Vgl. 1500 Dez. 31. Salm-Salmsches Archives in Anholt, Bestandes Seeland, Inventaris Dr. Zelzner, regest nr. 413.

548. 1493,

Wilhem van Culenborch en Johanna van Brienen Johansdochter maken huwelijksvoorwaarden. Ten overstaan van 1. Joncker Jaspar heer tot Culenborch; 2. heer Jacob van Lichtenberch, commandeur tot Dieren; 3. heer Gerart van Poelgeest, ridder, en 4. Ernst van Drakenborch, zijn neven en zwagers, en 5. Johan van Brienen, vader; 6. Wolter van Brienen Johanszoon en 7. Henrick van Brienen, broeder en oom; 8. Reyner van Brienen; 9. Henrick van Galen, en 10. Johan van Galen, neven. Willem van Culenborch brengt aan al zijn goederen gelegen in de Betuwe, in het Sticht van Utrecht, in de landen van Gelre en  van Culenborch; Johan van Brienen geeft zijn dochter diverse, nader gespecificeerde erven, renten en tienden, o.a. te Nijkerk, Garderen en in de Duffel: “..in maten vurss dese naebeschr guede inder duyffel gelegen to Keken mit enen gued getymmer, dair Johan Moer nu tertijt op woent, en helt omtrint vijff off sess end dertich mergen lantz met negen mergen landtz gelegen in freester weijde, item noch enen hoff gelegen tott bymmen, den Herman Francken nu in pacht heft, haldende achtentwintich mergen en dair toe sestien mergen bij die homoetsche moelen geleghen, Item noch vijff mergen landtz gelegen to Keken, die Maesken van Haelderwerd voir und Arnt die Wael nae in pacht gehadt hebn, Item noch aen thijnschen en aen thijnss tot Nyel to Keken und to Bymmen soe aen peper wasch capoenen hoenre und gelt mitten opkomingen dess jairs omtrent twintich golden rijnsche gulden…”. Op perl.; met 11 uith. Zegels, n.l. van den bruidegom en de 10 dedingslieden, waarvan afgevallen zijn, dat van eerstgenoemde, zoomede van no. 1, 5, 6 en 9 der dedingslieden. RA Arnhem, Huis Oolde te Laren (GLD), regest nr. 32 (incl. aanvullingen uit de akte zelf).

549. 1493,

Copie eeners lijfgewins brief, waer mede Dec. ende Capit. Jan Gerrits pa. behandt heeft aen een stuck landts tot Loeth buijtendijcks, ongeveer 2 Hollandsche mergen groot; dat. Ao. 1493, saterdagh post divisionis Apostolorum; Kerck in Loeth, KK nr. XXI.5. Hauptstaatsarchiv Düsseldorf, Stift Kranenburg-Zyfflich, Repertorien und Handschriften, Getypte versie in de Bibliotheek van het Gelders archief.

550. 1493 maart 5 (dis Guiesdaghs nae den Sonnendach Oculy).

Johan van Ghent, richter in de Duiffel, Jan Wegen en Henrick Vermoelen, schepenen tot Duiffelward, tot Keken en Bimmen, oorkonden, dat Michghiell van Ghenenss. en zijn vrouw Gherritken overdragen aan Henrick van der Hoevelick een stuk land, dat Groete Velt genaamd, groot 8 hont, gelegen in het kerspel Bimmen.

Transcriptie:

Wij Johan van Ghent richter in Duiffell ind wij Ian Wegen ind Henrick Vermoelen Schepen tot Duiffellward tot Keken in tot Bimmen tuighen aepenbaer dat voir ons koemen is Michghell van Ghenenss ind Gherritken sin huijsvrou mit oieren gekoeren momber die oer mit ordel ind mit recht ghegeven wart nae wijssingh der Schepen ind hebn opghedraegh aen hainden dis richters voirss tot erffelick behoeff Henrick vanden Hoevelick ind ssinen erven twee stucken landz ghelegen inden kersspell van Bimmen dat een stuck gheheiten dat groete velt haldende omtrint drie hollandzsche mergen ter gemeder maeth mitter eenre siden neest halder weid mitten ander siden neest erf Daem van Keken gheheiten dat Merstuck schietende mitten einen eind op die Henghmengh mitten ander eind neest erff der vrouwen van Vorsebergh ind noch een stuck landz haldende omtrint acht hont ghelegen inden voirgh kerspell van Bimmen mitter eenre siden neest erff der vrouwen van Vorssebergh mitten ander siden neest erff joffer Otten van Eeijll schietende mitten enen eind neest erff der vrouwen van Vorssebergh voirs mitten anderen eind neest erff Henrick vander Hoevelick dair Henrick van Brienen op woent ter tijt ind hebn dair nae op verthegen mit hand halm ind mond Soe dat id voindenis der Schepen voirss wijssden dat Michghiell ind Gherritken voirs dair aen niet meer rechth en behielden daerentheinden gaff die richter voirss als hij van recht schuldich was toe doen Henrick voirss dat voirss erff voirt aen erffelicke toe besitten ind toe gebruicken behalden den heer vanden land ind enen ijgheliken sinss guieden voerrechten voirt ghelaeft Michghiell ind Gerritken voirss voir oien ind voer oieren erven Henrick voirss ind sinen erven dat voirss erff toe weren iaer ind dach thegen allen den ghenen die dis then rechten staien willen ind allen voirkommer aff toe doen als erffkoep eist ind recht is Sonder alle arghelist in orkonde ind ghetuich der waerheit Soe heb ich Johan van Ghent richter voirss minen segehell voier aen desen brieff ghehangen ind wij schepen voirss hebn onsen ghemeinen schepen segell mede aen dessen brieff ghehangen gegeven inden iaer ons heren duisent virhondert drieentnegentich die guiesdaghs naeden Sonnendach oculij. Het Gelders Archief, Archief huis Aerdt en de familie van Hugenpoth tot Aerdt, inventarisnr. 564, regestnr. 15, het geschonden zegel van Johan van Ghent en het licht geschonden schepenzegel; achterzijde: “gerytchen nassen smacht kamp” en “Brieff van de Smachkamp en 8 hont landt 1493”. Transcriptie: G.F.H.H. van Benthem.

551. (14)94 December 24,

Gaedert van Bemmell de jonge schrijft aan (den hertog van Gelre), dat het kerspel Millinghen hem een som gelds schuldig is, die niet betaald wordt, en verzoekt hem er bij den graaf van den Berge op aan te willen dringen, dat deze schuld voldaan worde. Gescreven up Guesdach na sent Thomas’ dach anno XCIIII. Afschrift (Inv. no. 195). Mr. A.P. van Schilfgaarde, Het archief van het huis Bergh, Regesten van brieven, tweede stuk (1494-1511), nr. 1465.

552. (14)94 December 26,

Gaedert van Bemmel, landrentmeester, schrijft aan heer Oeswailt, graaf ten Berghe, dat diens onderzaten van Millingen aan zijn zoon een som gelds schuldig zijn, welke niet betaald wordt, en verzoekt uitschrijving van een dag ten Berghe op 29 December en dan zijn bemiddeling te verleenen. Gescreven (op) Vridach sent Stephaensdach des heilgen mertelers anno XCIIII. Oorsrp. (Inv. no. 195). Mr. A.P. van Schilfgaarde, Het archief van het huis Bergh, Regesten van brieven, tweede stuk (1494-1511), nr. 1466.

553. (14)95 Januari 3,

(De graaf van den Bergh) schrijft aan Joest Casaille, drost van Cranenborch, dat zijn onderzaat Goessen van Ulfft te Millingen, die door den gerichtsbode te Kekerdom is aangesproken, blijkens een gerichtelijk onderzoek onschuldig is gebleken, en dat de rentmeester in den Bylant benevens eenige bewoners van Pannerden aansprakelijk zijn, en verzoekt hem een dag te Kekerdom vast te stellen, om de zaak te bespreken. Gescreven up Saterdag post Circumsicionis anno XCV. Minuut (Inv. no. 196). ). Mr. A.P. van Schilfgaarde, Het archief van het huis Bergh, Regesten van brieven, tweede stuk (1494-1511), nr. 1467.

554. (14)95 Januari 14,

Joist van Cassaille, drost te Cranenburg en in Duyffel, schrijft aan heer Oesswalt, graaf van den Berge, in antwoord op een brief, waarin deze meldde verhinderd te zijn op de dagvaart te Nyell te komen, dat hij dien dag heeft uitgesteld tot 28 Januari. Geschreven op Guedestach sent Ponciendach anno (v)iiff ind negentich. Oorspr. (Inv. no. 196). Mr. A.P. van Schilfgaarde, Het archief van het huis Bergh, Regesten van brieven, tweede stuk (1494-1511), nr. 1468.

555. (14)95 Februari 7,

Joist van Cassaille, drost te Cranenburg en in Duyffel, schrijft aan heer Oesswalt, graaf van den Berge, dat hij op diens verzoek den op 9 Februari vastgestelden dag te Nyell uitgesteld heeft tot 16 Februari. Geschreven op Saterdach nae onser Lieven Vrouwendach Purificacionis anno Domini XCV. Oorspr. (Inv. no. 196). Mr. A.P. van Schilfgaarde, Het archief van het huis Bergh, Regesten van brieven, tweede stuk (1494-1511), nr. 1470.

556. 1495 Dezember 19,

Werner van Pallant der Junge bekundet, dass sein † Grossvater Elbert van Alpen seiner Mutter und seiner Tante, der Witwe Diderichs von Bronckhorst und Batenburg, einen lösbaren Zehnten in der Düffel im Kirchspiel Niel hinterlassen hat. Da Mutter und Tante ihn ermächtigt haben, in ihrem Namen die Belehnung mit diesem Zehnten von dem Lehnsherren Zeger van Groysbeck zu empfangen, so bekennter sich zum Empfang desselben und verspricht, ihnen die Hälfte des Ertrages zu geben. Werner siegelt mangels eines Siegels mit dem Siegel seines Vaters Werner van Pallant, Herrn zu Bredenbent. Orig. Papier, Siegelrest, eigenh. Unterschrift. II 186/2. Salm-Salmsches Archives in Anholt, Bestandes Seeland, Inventaris Dr. Zelzner, regest nr. 422.

557. 1495 december 23 (op Gudesstagh nae St. Thomas’tagh apostoli).

Johan, hertog van Cleve, graaf van der Marck, belooft de inwoners van de Duiffel niet te zullen belasten met diensten, pandgelden en gerichtsgelden boven de van ouds gebruikelijke. RA Arnhem, Archief huis Aerdt en de familie van Hugenpoth tot Aerdt, regestnr. 16. De volledige inhoud van de oorkonde wordt weergegeven bij: . Theodor Ilgen, Quellen zur inneren Geschichte der rheinischen Territorien Herzogtum Kleve, I. Ämter und Gerichte, zweiter Band, Quellen Zweiter Teil, nr. 112 (1925).

558. (c. 1495),

(De graaf van den Bergh) schrijft aan Geryt van Borcken, burggraaf van Millingen, hoe de zetting van de brandschatting van Millingen moet geschieden, en beveelt hem maatregelen te nemen in verband met de twist over de kosterij aldaar. Minuut (Inv. no. 208). Mr. A.P. van Schilfgaarde, Het archief van het huis Bergh, Regesten van brieven, tweede stuk (1494-1511), nr. 1528.

559. 1496 Februar 4,

Vor Johan van Ghent, Richter in der Düffel (in Duyffell), sowie Henryck Ryckarts und Bartholt Janssoen, Schöffen zu Mehr und Niel (Mer ind Nyell), erklärt Ryckart Ryckartssoen, geschworener Bote am dortigen Gericht, unter Eid, dass er für (van Weghen) Evert van Nyell das Gut Wyllems van Hoekulum im Kirchspiel Niel, ein Landstück gen. den Gher, wegen 17 G. samt Zinsen gepfändet und öffentlich feilgeboten hat (veyl gedragen op des heren straet). Da nach Weisung der Schöffen die Pfandklage zu Recht erfolgt, wird vom Gericht das Landstück endgültig dem Evert van Nyell zugesprochen und übertragen, der es für sich erwerben lässt. Siegler: der Richter und das Schöffenamt. – des donredaiges nae onser liever Vrouwen dach Puerificacionis. Ausf., Perg., mit 2 Sgg. (2 besch.; sogen. Älteres Schöffensg. v. Mehr und Niel). Rv.: Niel … petia terre die Gheer (um 1500). 36. Die Urkunden des Stiftsarchivs Xanten, Regesten, Band II: 1491-1541, nr. 2366 (zie ook nr. 2366,1 d.d. 3 juni 1507), Dieter Kastner.

560. 1496 Februar 28,

Herzog Johann von Kleve zieht den zwischen Scheiffart von Merode, Herrn zu Hemmersbach etc. und Werner von Palant zu Breidenbend nebst dessen Frau am Gericht in der Düffel anhängig gemachten Prozess wegen der Erbschaft Elberts von Alpen vor sein und seines Rates Forum.

Wij Johan van gaidtz gnaeden hertough van Cleve ind greve van der Marcke doin kondt allen luyden, alsoe lange tijt herwartz na doide wilnere Elbertz van Alpen merckeliche twyst ind schelinge geweist is tuschen Scheiffart van Raede heren tot Hemmersbach ind Cleremont an eyne ind Wernher van Palant heren tot Bredenbeth ind Aledt van Alpen naegelaten weduwe wilnere Derickx van Bronckhorst ind van Bathenberg an die ander sijde, herkoemende van versterf ind nagelaten erfen ind guede des vurg. Elbertz van Alpen, dairomb dat sij dan hierbevoeren malckanderen mit unsen gericht in Duyffel angelangt hebn, so hebn wij, omb vorder erronge ind onwille, dairuyt onder malckanderen to verrijsen stonde, to verhueden, sulken gericht so allen deylen af doin stellen ind doer beyder parthijen vurg. begert dieselve twijst ind schelingh an uns genoemen, umb die in der guetlicheyt tuschen beyden parthijen to ontscheyden moigen. So sijn die vurg. parthijen itlick volmechtich oerre kyndere myt oeren vrunden ind maigen nu alhier vur uns ind unsen trefflichen vrienden van raede tot eynen guetlicken daige erschenen ind oere anspraeck ind antwordt, reden ind wederreden vur uns ind unsen vrienden int langh opgedain ind die doch uptlest ind op datum diss briefs an unsen handen tot eynen guetlichen uytspraeke gentzelich gestalt ind verbleven. Dat wij dan omb oerre samen parthijen beden willen an uns genoemen ind dairvan in der guetlicheit eyne uytspraeke gedain hebn ind doin avermitz desen onsen brief, als hiernae bescreven volght: Item in den irsten dat alsucke hilixbrieve, als tuschen den vurg. Scheiffert ind Marien sijner huysfrouwen, des vurg. Elbertz dochter, gebaeren van Geirtruyt van Apeltaeren sijner irster huysfrouwen in allen punthen ind vurwerden na inhalt derselver hilixbrieve in volremacht ind van werden gehalden sullen werden. Ten anderen so sall alsulcken contract, als uns nu hier vurgebracht ind in den neisten iaere na des vurg. Elbertz doide tot Orssoy avermitz den vrienden ind maigen to beyden sijden dairaver geweist tuschen den vurg. Scheiffart ind wilnere heren Johan van Alpen ritter als momber der twier iongster dochtere des vurg. Elbertz, gebaeren van sijner lester huysfrouwen van Culenberge gemaikt ind gededinght, oick in allen punten van volremachten ind werden gehalden werden, uitgescheyden dairin doch, dat die vurg. Scheiffert den vurg. Wernher ind Aleidt van Bathenberg weduwe onder oen beiden vur alsulcke 21 morgen landz, als Elbert vurg. van Henrick Noyen gecocht had ind to Loet gelegen sijn, twelf ynckel golden Rhinse gulden iairlicker renthen verwijsen ind versekeren sall uyt guederen ind op tijden nae beschreven, dair sij die boeren moigen. Ten derden so sall die vurg. Scheiffart den vurg. Wernher ind Aleidt ind oeren erven oick gelijcker maeten uyt guederen ind op nabeschreven tijden vesten ind versekeren 14 der vurg. ynckeler golden Rhin. Gulden iairlicker renthen vur die ontboeringh, die hij gedain hevet den vurg. Wernher ind Aleidt baven vermoigen des vurg. contractz tot Orssoy gemaikt. Ten vierden ind ten lesten so sullen sich die vurg. parthijen tuschen dijt ind Halffasten neistkoemende myt malckanderen eyns guetlicken dages ind gelegenen steden averdraegen ind denselven dach tuschen dijt ind 14 daige na Paeschen neistkoemende to halden ind daselfs desen unsen guetlicken uytspraecke in allen deilen malckanderen to vollentrecken ind die verwijssingh der 12 ynckele golden Rhin. Gulden ind oick der 14 ynckele Rhin. Gulden, allet iairrenthen vurgescreven, van den vurg. Scheiffert asdan oick to doin tot behoif des vurg. Wernhers ind Aleidz ind oeren erven uyt sijnen derdendeil der thuchten, dair des vurg. Elbertz leste huysfrouwe van Culenberg in bestorven is, ind sulke vurg. iairrenthe iairlix to boeren, als die na datum sbriefs irstan verschynen werden. Ind is hierin oick besunder bevurwerdt ind uytgespraeken, dat die vurg. parthijen die eyne den anderen, so vele dat itlicken antrefft, dese unse guetlicke uitspraecke in allen punthen malckanderen verstlicken halden ind vollentrecken sullen sonder ennigerley indracht by eyner penen van duysent alden schilden half tot unser ind die ander helft tot behoif der haldenden parthijen deser unser uytspraecken, dairop oick die vurg. Scheiffart myt Johan sijnen soen, Wernher van Pallant myt tween synen soenen Carselius ind Wernher ind Aleidt van Baethenberg weduwe vur oere ind oeren soen ind itlich vur sich ind sijne erven an die hant getast, dairmede sij nu van den vurg. twijsten ind schelingen van allen nagelaeten erve ind guedere Elberts vurg. ewelicken ind ommermeir gescheiden sullen wesen ind bliven ind sich oick deshalven mit malckanderen vortan vruntlicken halden, als oen doch oick van bloitz ind bewantenisse wegen geboirt; ind dijt allet sonder argelist. Ind diss in oirkonde der wairheit ind vaster stedichheit hebn wij deser brieve, alleyns haldende, drie maeken ind myt unsen groeten segel besegelen ind den vurg. parthijen avergeven doin. Datum et prolatum anno domini M IIIIc.XCVIo, dominica post Petri ad Cathedram. Reg. Cliv. XXI 20v. Glzt. Niederschrift. Theodor Ilgen, Quellen zur inneren Geschichte der rheinischen Territorien Herzogtum Kleve, I. Ämter und Gerichte, zweiter Band, Quellen, Erster Teil, nr. 394 (1925).

En een uitgebreid regest in het Bestand Seeland:

1496 Februar 28,

Herzog Johann von Kleve zieht den zwischen Scheiffard von Merode, Herrn zu Hemmersbach etc. einerseits und Werner von Palant zu Breidenbend und Aleid von Alpen, Witwe Dietrichs von Bronckhorst und Batenburg andererseits am Gericht in der Düffel anhängig gemachten Prozess wegen der Erbschaft Elberts von Alpen auf Wunsch der Parteien vor sein und seines Rates Forum und fällt folgenden Schiedsspruch: Der Ehevertrag zwischen Scheiffart und Marie, Tochter aus der ersten Ehe Elberts von Alpen und Gertrud von Apeltaeren, soll in Geltung bleiben, ebenso der Vertrag, der im Jahre nach Elberts Tode zu Orsoy zwischen Scheiffart und dem † Ritter Johann von Alpen als Vormund der beiden jüngsten Töchter Elberts aus dessen letzter Ehe mit (Mechtelt) von Culenborg geschlossen wurde, jedoch mit der Massgabe, dass Scheiffart an Werner und Aleid für die 21 Morgen Landes zu Leuth, welche Elbert von Henrick Noyen gekauft hatte, 12 rhein. fl. Jahrrente verschreiben soll. Ferner muss Scheiffart den Genannten 14 Gulden Jahrrente für die Schmälerung zahlen, die er ihnen gegen die Bestimmungen des Orsoyer Vertrages hat widerfahren lassen. Endlich sollen sich die Parteien in einer gütlichen Verhandlung, die zwischen Halbfasten und 14 Tagen nach Ostern stattzufinden hat, diesen Schiedsspruch ausführen, Scheiffart muss dann für Werner und Aleid die beiden Renten aus seinem dritten Teil des von Elberts letzter Fau Mechtelt von Culenborg hinterlassenen Leibgedinges anweisen. Der Herzog siegelt.- Gegeven ind uytgespraicken inden jaeren onss heren 1496 up sonnendach nae sent Peters dach ad cathedram. Orig., Perg., Siegel abgefallen; beilieg. ein auf diesen Erbstreit bezügl. Undatiertes Schriftstück Werners van Pallant. Gedruckt: Quellen zur inneren Geschichte der rhein. Territorien: Ilgen, Herzogtum Kleve I, 2 Bd. 1. Teil No 394, nach Reg. Cliv. XXI 20’ im Staatsarch. Düsseldorf. Salm-Salmsches Archives in Anholt, Bestandes Seeland, Inventaris Dr. Zelzner, regest nr. 423.

561. 1496 Mai 9,

Scheyffart (von Merode), Herr zu Hemersbach und Clermont, und Werner von Palant, Herr zu Brdebent, bekunden, dass folgende Güter, welche von ihrer Schwiegermutter Mechtelt von Culenborg, Witwe Elberts von Alpen, herrühren, ihrer Schwägerin Alyt van Alpen, Witwe Dericks von Bronckhorst und Batenburg, zugeteilt sind:

1) der Hof von Zeelhem, gelegen zu Mehr, welcher von Lambert Ayboem bewohnt wurde und jetzt von Elbert van Hoen bewohnt wird, gross etwa 50 holl. Morgen und verpachtet für jährlich 29 Goldgulden.

2) ein zu diesem Hof gehörendes Ackergut, welches von Bergen Gentz bewohnt wird und 25 Goldg. an Pacht einbringt.

3) die Mühle opghen Ronne, welche ein Zütphensches Lehen bildet und an Bernt den Mollener für 40 Goldg. verpachtet ist.

Da die Mühle nur als halbes Gut erachtet wird, so kommt hinzu der ganze Zins an Hühnern, Geld und Gerste zu Mehr zur Jahrespacht von 13 Goldg.- op manendach post inventionis crucis anno (14)96.- Abschrift Seeland: Hs. II S. 133 No 77/78. Salm-Salmsches Archives in Anholt, Bestandes Seeland, Inventaris Dr. Zelzner, regest nr. 425.

562. 1497 Februar 8,

Herzog Johann II von Kleve setzt den bisherigen Richter in der Düffel Joh. van Genth ab und nimmt für diese Stelle Joh. von Holthuysen in Aussicht.

Johan etc. Wij doin kondt, dat ind also wij Johan van Genth durch sunderlingh bewegen unss richteramptz in Duyffel up doin schriven ind oen dat verlaten ind dairmede wederumb unsen lieven getruwen Johan van Holthuysen versien ind begyfticht ind oen dairin stedigen ind vesten hebn laten, so dan dieselve Johan van Genth up dat vorscr. unse richterampt na luyde syns amptzbriefs stainde hebn mach tweehondert ynckel goltgulden, die oen Johan van Holthuysen van unser wegen weder geven soilde, dan umb etlicher tichten ind spraken wil, so wij noch vermeynen totten vurscr. Johan van Genth to hebn, sommyger hendelinghen ind gescheften half, als he baven reden an unsen undersaiten in Duyffel begain, dairdurch he uns vervallen syn mercklich gebroickt hebn sulle, so sal dieselve Johan van Holthuysen sulche tweehondert goltgulden noch an sich behalden, bis ter tijt, wij den vurscr. Johan van Genth derselver tichten ind hendelinghen toe verhore ind verantwordinghen gestalt hebn, sulx doch allet bynnen eyner maendt neistkomende geschien sal. Ind erfindt sich dan, he sich der dingen also niet ontschuldige noch verantworde, des dem rechten genoich sij, ind wij oen billich dairumb to straifen hedn, asdan sal die vurscr. Holthuysen sulche tweehondert goltgulden an unsen handen, of dair wij oen dat sunderlingh bevelen werden, vernuegen ind betaelen. Dairtoe heeft uns dieselve Holthuysen nu an gereden gelde gedain vijftich ynckel bescheiden goltgulden. So gelaven wij oen, sobalde dese dingen verhoirt ind uytgedragen weren ind by die vurscr. tweehondert goltgulden in vurscr. maten betailt hed, dat wij oen asdan terstont sonder middel, weigeringh ader ennighe indracht up die vurscr. twee sommen nementlich derdehalfhondert ynckel goltgulden ind voirt up dat vurscr. unse richterampt unse geboirliche verschrivinge ind amptbrieve, dairmede he ind sijne erven genoichsam verwart ind versorgt syn, geven ind verschaffen doin sullen ind willen, also dat sij der weder gewysse syn ind he unse richterampt voirtan rustlich ind unverhindert bedienen ind gebrucken moige, sonder alle argelist. Oirkondt unser eygener hantschryft ind unss secretsegels hijrunder gesat. Gegeven to Cleve up den yrsten dach in den Vasten anno etc. sevenindtnegentich. Reg. Cliv. XXI 34v. Glzt. Niederschrift. Theodor Ilgen, Quellen zur inneren Geschichte der rheinischen Territorien Herzogtum Kleve, I. Ämter und Gerichte, zweiter Band, Quellen, Erster Teil, nr. 397 (1925).

563. 1497 Juli 14,

Werner van Paellant, Herr zu Bredebent, Drost zu Wassenberg und Amtmann zu Boslar (Borseller), seine Frau Adriaen van Alphen und Alit Witwe van Batenborch und Bronckhorst verpachten dem Goesen Raebitssoen und seiner Frau Met eine Hofstätte im Kirchspiel Niel, genannt Wylhem Engelbertz Hofstätte im Kirchspiel Niel, genannt Wylhem Engelbertz Hofstätte, umfassend 10 Hont Landes, auf 16 Jahre für jährlich 4 Gulden und 2 Kranenburger Käse. Da die Hofstätte Zinsgut Jans van Brienen ist, so müssen die Pächter diesem den üblichen Zins geben. Zeugen: Herman Kael, Burggräf zu Haelt, Elbert van Hoen, Jan Reynkenssoen von Niel, ihre Pächter, und Bernt Molner.- 1497 op fridach neist na sunte Margrieten dach der heiliger jonfr.- Abschrift a.d. 16. Jahr., Papier. III D I No 5. Salm-Salmsches Archives in Anholt, Bestandes Seeland, Inventaris Dr. Zelzner, regest nr. 427.

564. (14)97 Juli 17,

Daem van Herd schrijft aan heer Oeswalt, graaf van den Bergh et., dat de drost van Kranenborch hem verzocht heeft mede te deelen, dat de Graaf dezen een brief moet zenden betreffende den doorgebroken dijk in den Duffel bij Rynderen, ten einde de onwilligen te kunnen dwingen dien dijk te herstellen. Gescreven anno XCVII des ‘s maenendaegh post Divisio Apostolorum. Oorspr. (Inv. no. 198). Mr. A.P. van Schilfgaarde, Het archief van het huis Bergh, Regesten van brieven, tweede stuk (1494-1511), nr. 1610.

565. (14)97 Juli 18,

(De graaf van den Bergh) schrijft aan Joist van Lasalle, drost te Craneberch, dat de dijk te Rynderen in den Duyfell is doorgebroken, en verzoekt hem maatregelen te nemen om dezen te doen herstellen. Datum up Dynxdagh post Divisionis Apostolorum anno XCVII. Minuut (Inv. no. 198). Mr. A.P. van Schilfgaarde, Het archief van het huis Bergh, Regesten van brieven, tweede stuk (1494-1511), nr. 1612.

566. 1498 Februar 13 (in profesto Valentini),

Dechant und gem. Kapitel geben an h. Johan Mais in Leibpacht die Rijduyffel gel. bei Duyffelwerde, gross etwa 4 holl. Morgen, für einen Zins von 2½ Goldgulden, Zinsgeld des Landesherrn, jährlich Petri Stuhlfeier an Hand des Amtmanns. Der Pächter trägt alle Lasten. Kopiar B fol. 107v. R van die Rijduyffel iiij hollandsche mergen heren Johan Mais iij- golden. F. Gorissen, Stift Monterberg-Kleve, regestnr. 2263.

567. 1498 Juni 16,

Vor dem Richter in der Duyffel Johan van Holthuysen und vor den Schöffen zu Kekerdom und Loethe, Riickert van Henggell und Evert Rickerts, übertragt der Kanoniker von Nijmwegen Willem van Doenen mit seinem Anwalt dem Pastor zu Keken und Kanoniker zu Nijmwegen Daem van Keken 5 alte Goldschilde, jährlich fällig auf S. Petri Stuhlfeier, aus einem Kamp genannt der Donghelen im Kirchspiel Loethe (Anlieger: Kapitel zu Cleve, Kapitel zu Cranenborch, der Junker Scheyfert van Merode und das Gotteshaus von S. Johan zu Nijmeghen und aus 3½ morgen in demselben Kamp, daraus die Herren von Cranenborch 14½ brabantischen Gulden Zins jährlich erheben, und aus einem stück Land mit Häusern und Hofstätten (Anlieger: Derrick Graet, Werner Rickerts, der Gemeindedeich – gemeyne Dieck -), die Gemeinde strasse (“die ghemeijne strate”). Gegeven dusent vierhondert achtentnegentich des Saterdagen nae des heyligen Sacraments dach. Ausf. (dl.) Sta. Düss. Sg.: 1. Johan van Holthysen Ø 2½ cm, Wappen mit Helmzier; 2. Schöffensiegel von Kekerdom und Leuth. Vgl. Ewald III tafel 87,4. KK VIII (Caps. A. No. 32). Hauptstaatsarchiv Düsseldorf, Stift Kranenburg-Zyfflich, inventaris, regestnr. 37.

568. 1498 Juli 14,

Vor Johan van Holthusen, Richter in der Düffel (in Duyffell), sowie Henryck Ryckerts und Johan Bless, Schöffen zu Mehr und Niel (Mer ind Nyell), erklärt Ryckert Ryckertsson, geschworener Bote am Gericht zu Mehr und Niel, unter Eid, dass er im Namen (van wegen) von Deryck Monster über das bewegliche und unbewegliche Gut von Johan van Wetteren im Kirchspiel Niel die Pfändung verhängt und es öffentlich feilgeboten hat. Da nach Weisung der Gerichtsschöffen die Pfändung zu Recht erfolgt ist, wird daraufhin das Gut an Lenert van Stroembeck als Meistbietenden zwangsverkauft. Das Gericht spricht das Gut endgültig dem Derick van Monster als dem Gläubiger zu, für den Leenert van Stroembeck als Aufkäufer handelt. Siegler: der Richter und das Schöffenamt. – dyss anderen daiges post Margriete. Ausf., Perg., mit 2 Sgg. (1 besch.; 2: sogen. Älteres Schöffensg. von Mehr und Niel). Rv.: Niel … 35. Die Urkunden des Stiftsarchivs Xanten, Regesten, Band II: 1491-1541, nr. 2390, Dieter Kastner.

569. (14)98 December 26,

(Hertog Karel van Gelre) schrijft aan (den graaf van den Bergh), dat de te Wychen gelegerde troepen naar het Rixwald vertrokken zijn in de richting van de Graafschap, verzoekt hem de vrienden te waarschuwen, en deelt mede in dat geval naar Arnhem te zullen vertrekken, en hem te hulp te komen. Gegeven tot Nymeghen up sunt Stevensdach prothomartiris anno Domini etc. XCVIII. Afschrift in Inv. no. 211, fol. 8. Mr. A.P. van Schilfgaarde, Het archief van het huis Bergh, Regesten van brieven, tweede stuk (1494-1511), nr. 1745.

570. (14)98 December 27,

(De stad Zutphen) bericht aan (den graaf van den Bergh), dat zij op verzoek der stad Dotinchem tegen 29 December e.k. bannerheeren, ridderschap en steden van het graafschap Zutphen bijeengeroepen heeft, en verzoekt hem, op aandrang der stad Groll, alwaar gebrek aan soldaten en aan kruit is, de 25 te Bergh liggende Zutphensche soldaten onmiddellijk naar Groll te zenden. Gescreven op suncte Johansdach ewangeliste anno etc. XCVIII. Afschrift in Inv. no. 211, fol. 8. Mr. A.P. van Schilfgaarde, Het archief van het huis Bergh, Regesten van brieven, tweede stuk (1494-1511), nr. 1747.

571. (14)98 December 27,

(De graaf van den Bergh) antwoordt aan (de stad Zutphen), (zie br. no. 1747), dat hertog Karel hem gewaarschuwd heeft voor een inval vanuit het Rixwald (zie vr. no. 1745), dat de bedoelde troepen nu in den Duuyfel zijn, vanwaar zij zeer spoedig te Gryethuyssen den Riin kunnen bereiken, en verzoekt daarom de Zutphensche soldaten te Bergh te laten, tot er beslist is, waar de troepen heen gaan. Afschrift in Inv. no. 211, fol. 8. Mr. A.P. van Schilfgaarde, Het archief van het huis Bergh, Regesten van brieven, tweede stuk (1494-1511), nr. 1748.

572. 1499 Januar 24 (Kleve),

Befehl des Herzogs Johann von Kleve an den Amtmann van Kranenburg, die Einräumung des Hauses Persingen, das klevisches Offenhaus sei, von Heinrich von Apelteren zu verlangen.

An Joist van Lassalle unsen amptman to Cranenborgh. Lieve getruwe! Dat huys to Persingen is onse apenhuyss ind ons ind onsen nakomelingen ten ewigen daegen verschreven, als gij in copien des briefs hierin gelacht sien moegen. So Henrick van Apeltaeren dan uns ind die unse uyt ind in Persingen mercklich geschedigt hevet ind noch duet, gesynnen wy des wederrichtinge ind dairtoe die apenyngen tot uwen gesynnen, als gij oick in copien unss briefs hierin gelacht sien moegen. So ist onse meynonge, dat gij terstont ind myt versekeringen selfs rijden of schicken tot Persingen ind eyschen dat huyss tot onser behuef in ind, wes u dairup wedervert, uns sulx treffend to verkundigen, als wij uns des tot u also gentzlich versien. Geg. to Cleve, up sent Pauwels avent Conversionis a. etc. XCIX (Noot: Der Auftrag des Hauses Persingen als klevisches Offenhaus war durch Johann von Appelteren am 2. August 1473 erfolgt. S. I 167 Anm. 2. Das Schreiben der Herzogs an Heinrich von Apelteren von gleichen Tage, worin Schadenersatz, Freilassung der Gefangenen und Übergabe des Hauses Persingen an den Amtmann gefordert ward, folgt dem obigen Erlass in Abschrift, desgleichen ein Rechtfertigungsbrief des Heinrich von Apelteren vom 4. Februar an den Amtmann. Diesem gemäss hatte der Amtmann den H. v. A. auf den 1. Februar nach Wyler bestellt, wo er jedoch nicht erschien mit der Entschuldigung, die ladung erst an diesem Tage um 4 Uhr erhalten zu haben. Dann rechtfertigte er sich wegen der Fehde. Die Übergabe des Hauses Persingen an den Amtmann lehnte er mit der Begründung ab, dass Haus und Herrlichkeit Lehen des Herzöge von Geldern seien (vgl. darüber Nijhoff, Gedenkwaardigh. I, 259 u. 271). Reg. Cliv. XXII 39. Glzt. Niederschrift. Theodor Ilgen, Quellen zur inneren Geschichte der rheinischen Territorien Herzogtum Kleve, I. Ämter und Gerichte, zweiter Band, Quellen, Zweiter Teil, nr. 118 (1925).

573. (1499 Februari 19),

(Daem van Heerd) schrijft aan (den graaf van den Bergh), dat van Nymegen uit Myllingen is verwoest, en de bewoners gevangen zijn genomen, en dat men in Pannerden bezorgd is voor een dergelijk lot, en verzoekt hem stappen te doen in Nymegen. Oorspr. (Inv. no. 200). Mr. A.P. van Schilfgaarde, Het archief van het huis Bergh, Regesten van brieven, tweede stuk (1494-1511), nr. 1833.

574. (1499 Februari 20),

(Daem van Heerd) schrijft aan heer Oeswalt, graaf van den Bargh etc., welke schade te Millingen is aangericht, waar o.a. het grafelijke huis is afgebrand. Oorspr. (Inv. no. 200). Mr. A.P. van Schilfgaarde, Het archief van het huis Bergh, Regesten van brieven, tweede stuk (1494-1511), nr. 1835.

575. (14)99 Februari 20,

Burgemeesters, schepenen en raad van Nymegen geven veiligheid aan afgevaardigden van de dorpen Myllingen, Panerden en den Bylant om in Nymegen te komen. Datum dess Guesdesdach post Invocavit anno XCIX. Afschrift (Inv. no. 5677). Mr. A.P. van Schilfgaarde, Het archief van het huis Bergh, Regesten van oorkonden, tweede stuk (1490-1552), nr. 1527.

576. (14)99 Februari 21,

(De graaf van den Bergh) protesteert bij de stad Nymegen, over de plundering van Millingen, en verzoekt om antwoord op zijn brief van 14 Februari (br. no. 1815). Darum up Donredag post Invocavit anno etc. XCIX. Minuut (Inv. no. 200). Mr. A.P. van Schilfgaarde, Het archief van het huis Bergh, Regesten van brieven, tweede stuk (1494-1511), nr. 1837.

577. (14)99 Februari 22,

Henrick van Vleerdyngen en Derick Krechtynck geven aan heer Oesswalt, graaf van den Berge etc., een overzicht van de gebeurtenissen te Millingen, en van hun besprekingen te Nymegen. Gescreven ten Bylant dess Vrydages nae Invocavit anno XCIX. Oorspr. (Inv. no. 200). Mr. A.P. van Schilfgaarde, Het archief van het huis Bergh, Regesten van brieven, tweede stuk (1494-1511), nr. 1842.

578. (14)99 Maart 27,

(De graaf van den Bergh) schrijft aan zijn zoon (van Bronckhorst), op welke wijze de stad Nymegen tegen Millingen is opgetreden, en roept zijn tusschenkomst in. Datum up Guesdaigh post Palmarum anno Domini etc. XCIX. Minuut (Inv. no. 200). Mr. A.P. van Schilfgaarde, Het archief van het huis Bergh, Regesten van brieven, tweede stuk (1494-1511), nr. 1893.

579. (14)99 Maart 30,

(Daem van Heerde, rentmeester in den Bylant), zendt aan (den graaf van den Bergh) verslag van zijn mislukte pogingen om van den hertog van Gelre en de stad Nymeghen gedaan te krijgen, de aldaar gevangen zittende inwoners van Millinghen vrij te laten, en neutraliteit te verkrijgen voor de Gelresche en Cleeffsche goederen onder Bergh, en raadt hem aan, den jonker van Bronckhorst te verzoeken zijn belangen voor te staan op de a.s. dagvaart te Nymeghen op 4 April. Geschreven opten heiligen Paissavent anno etc. XCIX. Afschrift in Inv. no. 211, fol. 32. Mr. A.P. van Schilfgaarde, Het archief van het huis Bergh, Regesten van brieven, tweede stuk (1494-1511), nr. 1908.

580. (1499 Maart 31),

(De graaf van den Bergh) verzoekt aan zijn zoon , (den jonker van Bronckhorst), op de a.s. dagvaart te Nymeghen zijn belangen te willen behartigen, die in den Bylant bedreigd worden, zoodat o.a. inwoners van Myllinghen gevangen genomen zijn en voor 130 goudguldens losgekocht zijn moeten worden, hetgeen hem den vorigen dag door zijn rentmeester in den Bylandt, Daem van Heerde, gerapporteerd is (zie br. no. 1908). Afschrift in Inv. no. 211 fol. 32. Mr. A.P. van Schilfgaarde, Het archief van het huis Bergh, Regesten van brieven, tweede stuk (1494-1511), nr. 1911.

581. (14)99 April 4,

Burgemeesters, schepenen en raad van Nymegen geven veiligheid aan de kerspelen Pannerden, den Bylant en Myllingen. Dess Donredages na den heiligen Paisdach anno etc. XCIX. Oorspr. op papier (Inv. no. 5677); het opgedrukte stadsgeheimzegel is verloren. Mr. A.P. van Schilfgaarde, Het archief van het huis Bergh, Regesten van oorkonden, tweede stuk (1490-1552), nr. 1531.

582. 1499 April 19,

Vergleich zwischen Johan van Wetteren einerseits und Eylbert vanden Hoene als Bevollmächtigtem der beiden Gebrüder van Palant andererseits wegen eines rückständigen Jahreszinses von 5 Gg., weswegen sie vor den Schöffengerichten zu Niel (Nyell) und zu Kleve prozessiert hatten. Johan ist kraft Weisung des Hauptgerichts dazu verpflichtet, die Rente zu zahlen und für alle bis jetzt ausstehenden Zahlungen an Eylbert insgesamt 13 Gg. zu geben. Abschlagzahlungen in Weizen aus dem Hofe sind möglich. Beim Verkauf seines Hofes muss Jan Wetteren sofort zahlen. Zwei, mit den Teilbuchstaben ABCD versehene Kerbzettel. – opten neisten vridach na den sonnendach geheyten Misericordia Domini. Ausf., Pap., oberer Teil des Chirographs. Rv.: Niel … 41. Dieter Kastner, Die Urkunden des Stiftsarchivs Xanten, Band III: 1491-1541, nr. 2400.

583. 1499 September 23,

Notaris Splinterus Giisbertusz., secretaris van mr. Rutgerus de Dieden, kannunnik van St. Martinus te Zaut Bomell, officiaal van dr. Henricus Bleus van Wellis, physicus van aartshertog Philippus, proost van St. Walburgis te Arnhemum, aartsdiaken van Trajectum, instrumenteert, dat ten verzoeke van Wilhelmus de Schrieck, kastelein van Hedell aan de Mosa, gemachtigd in den brief van 1499 September 26 (sic) (reg. no. 1546), hierin opgenomen, voor genoemden officiaal mr. Gerhardus ther Hoeven van Doesborch, oud-pastoor van St. Martinus te Bymmen in Duyfflia, getuignis aflegt van de pogingen van den heer van Mons bij den heer van Humbecourt ter terugverkrijging van de door den hertog van Cleve veroverde heerlijkheden den Bylant, Pannerden, Millingen, den tol van Embrick en renten in den Hetter. Anno a nativitate ejusdem Domini nostri Jhesu Christi millesimo quadringentesimo nonagesimo nono indictione secunda die vero mensis Septembri vicesima tercia pontificatus sanctissimi in Christo patris et domini nostri donmini Alexandri divina providentia pape sexti. Afschrift in Inv. no. 1119, fol. 13. Mr. A.P. van Schilfgaarde, Het archief van het huis Bergh, Regesten van oorkonden, tweede stuk (1490-1552), nr. 1545.

584. 1499 November 2,

Ludolff van Derde, heer tot Borchaven, en Seger van Bruychuysen gend. van Oyen, heer tot Oyen, leenmannen, oorkonden, dat Derick Scheynck van Nydeggen het goed den Breyler in het kerspel Myllingen, hem aanbestorven van zijn vader Derick Scheynck van Nydeggen, heer tot Arssen, Walbeck, Aferden enz., leenroerig aan den heer van den Berg, opdraagt ten behoeve van Peter van der Hatert, pastoor te Bymmen, landdeken van Xancten. Datum et actum anno Domini millesimo quadringentesimo nonagesimo nono die Sabbati post Omnium Sanctorum. Oorspr. op papier (Inv. no. 3287), met de geschonden opgedrukte zegels der oorkonders. Mr. A.P. van Schilfgaarde, Het archief van het huis Bergh, Regesten van oorkonden, tweede stuk (1490-1552), nr. 1548.

585. (14)99 November 3,

Dederick Schynck van Nyddeggen schrijft aan heer Oeswalt, graaf ten Berge etc., dat hij aan heer Peter van den Haetert, pastoor te Bymen, deken, het leengoed den Bredeler overgeven heeft, en verzoekt hem dezen te willen beleenen. Op sunte Hubertdach episcopi et confessoris anno etc. XCIX. Oorspr. (Inv. no. 200). Mr. A.P. van Schilfgaarde, Het archief van het huis Bergh, Regesten van brieven, tweede stuk (1494-1511), nr. 1995.

586. 1499 November 23,

Petrus van der Hatert, pastoor van Bymmen, landdeken van Xancten, draagt zijn aanspraken op den Breylar in het kerspel Millingen over aan Ghiisbert van Heerde Daemsz. Geschreven in den jaeren onss Heren dusent viirhondert negen ind tnegentich up Saterdage sunte Clemens’ dagh. Oorspr. op papier (Inv. no. 3287), met de onderteekening van den oorkonder. Mr. A.P. van Schilfgaarde, Het archief van het huis Bergh, Regesten van oorkonden, tweede stuk (1490-1552), nr. 1550.